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http://www.sgipt.org/politpsy/usa/cia.htm
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind ein widerspruchsvolles Land und wirklich das ebenso berühmte wie berüchtigte Land wahrhaft unbegrenzter Möglichkeiten: konstruktiv, positiv, vorbildlich, aber auch ebenso destruktiv, negativ und abstoßend. Land und Menschen sind - wie die Geschichte - voller Gegensätze und Extreme.
Amerika kann man, von einem politisch konsequenten Menschenrechtsstandpunkt aus gesehen, nur sehr zwiespältig (ambivalent), hin- und hergerissen gegenüberstehen: man muß es ebenso lieben wie hassen, ebenso glühend bewundern wie auch verachten. Voller Anerkennung und manchmal mit etwas anspornendem Neid - nicht Mißgunst - bestaunen wir die großen Leistungen dieser Nation der Neuen Welt in Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Sport und inzwischen auch in der Kultur. Auf die großartigen, einmaligen und hinreißenden Landschaften Amerikas brauchen wir nicht besonders einzugehen, weil dies ein Geschenk der Natur ist und keine Eigenleistung, wohl aber der Schutz der Nationalparks:
Wir Deutsche sind den Amerikanern in mehrfacher Hinsicht zu großem Dank verpflichtet: sie haben mitgeholfen, uns von dem Monster Hitler zu befreien und sie haben die junge deutsche Demokratie gefördert und Berlin gerettet. Unvergeßlich ist den Westdeutschen und besonders den Berlinern Kennedys Wort im Ohr: "Ich bin ein Berliner". Und es war eine kluge Verbundenheitsgeste unserer PolitikerInnen nun zu sagen: In dieser Stunde, wo Ihr von einem kriegerischen und furchtbaren Terrorschlag mitten ins Herz getroffen wurdet, steht Deutschland treu und fest zu seinem Bündnispartner und läßt ihn wissen: Jetzt sind wir alle Amerikaner. Das ist die eine Seite der Medaille: die Seite der Freundschaft, der Anteilnahme und der Solidarität. Aber nur die eine. Wir müssen und wollen uns auch, gerade weil uns Amerika wichtig ist, mit der anderen, der hässlichen, destruktiven, ja mörderischen Seite Amerikas beschäftigen. Denn die Welt wird kein Jota besser, wenn dieses jetzige Amerika siegt, sondern nur, wenn auch dieses Amerika sich verändert, wenn auch das bessere, das gute Amerika siegt.
http://www.google.de/search?q=ameri....._de&start=10&sa=N
http://www.miteinander-wie-sonst.de/de/riccardi.html
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Die Menschheitsgeschichte zeigt, wie wir alle über Jahrtausende miteinander verworben wurden - gemischt und vermischt - warum also haben wir trotzdem so viele Probleme damit, den anderen neben uns so anzunehmen, wie er ist ? Sind wir nicht alle eins ?
http://de.encarta.msn.com/encyclope.....nnium_19_Jahrhundert.html
4.1 Nordamerika
4.1. 1 Vereinigte Staaten
Die Vereinigten Staaten von Amerika erlebten ein sehr bewegtes 19. Jahrhundert. In Kriegen mit Mexiko (1846-1848, Mexikanischer Krieg) und Spanien (1898, Spanisch-Amerikanischer Krieg) konnten sie ihr Staatsgebiet erheblich ausdehnen. In den sechziger Jahren allerdings wurde das Land durch den Amerikanischen Bürgerkrieg gespalten, der über 600 000 Soldaten das Leben kostete und im Süden große Verwüstungen hinterließ. In den zwanziger und dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts hatte eine für die damalige Zeit außergewöhnliche Demokratisierungswelle eingesetzt; Industrie und Landwirtschaft nahmen einen großen Aufschwung, und das Land insgesamt entwickelte sich zu einem Faktor, der schließlich auf der weltpolitischen Bühne nicht mehr zu übergehen war. Die für amerikanische Begriffe alte Stadt Boston hatte ihre bemerkenswerte Entwicklung vor allem den zahllosen Einwanderern italienischer und irischer Herkunft zu verdanken. Das kulturelle Leben hier war außerordentlich vielfältig. Die Harvard-Universität im nahe gelegenen Cambridge expandierte im Lauf des 19. Jahrhunderts beständig und erwarb sich über die Vereinigten Staaten hinaus einen hervorragenden Ruf. Die weitläufige Stadt New York wurde zum pulsierenden Zentrum des amerikanischen Geschäftslebens und erlebte vor allem nach dem Ende des Bürgerkriegs einen Bauboom. Zu den bemerkenswertesten Bauten aus dieser Zeit gehörten die Brooklyn Bridge und die elevated railroad, die 1870 begonnene Stadtbahn, deren Gleise einige Meter über Straßenniveau verliefen, damit der Zugverkehr, ungehindert vom Straßenverkehr, flüssig verlaufen konnte. Die Brooklyn Bridge, die Manhattan mit Brooklyn verbindet, sorgte für Erstaunen: In Fachkreisen war man der Meinung, dass die Konstruktion von Roebling – eine Hängebrücke von noch nie da gewesenen Ausmaßen – nicht realisierbar wäre. Nach zwölfjähriger Arbeit wurde die Brücke 1883 fertig gestellt und für den Verkehr freigegeben. Die Brücke wurde zu einem Symbol für die Stadt.
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Amerika im Kampf gegen das "Böse": Selbstbildnis und Sendungsbewusstsein der letzten Supermacht
http://www.ustinov.at/2005_usa-europa-spillmann.htm
Der Krieg gegen den Terrorismus, in dem sich die USA heute befinden, begann eigentlich schon am 23. August 1996. In einer sog. Fahtwa, einem geistlichen Edikt, erklärte ein in afghanischen Verstecken lebender Muslim - Osama bin Laden - den USA den Krieg, und zwar weil die USA mit Hilfe des korrupten Regimes von Saudi-Arabien das Land der beiden Heiligen Stätten (Mekka und Medina) besudelt hätten und damit Ungläubige das Heilige Land praktisch besetzt hielten. Erste Aufgabe jedes Muslims müsse deshalb die Mitwirkung bei der Vertreibung des amerikanischen Feindes sein.(1) Kaum jemand nahm diese Deklaration in ihrer lächerlich scheinenden Asymmetrie zur Kenntnis: auf der einen Seite die führende Weltmacht von unermesslicher militärischer Stärke, auf der anderen Seite eine lose Organisation von etwa 3000 nur leicht bewaffneten, wenn auch fanatischen Muslimen, Al Kaida, " das Fundament", genannt. Im Februar 1998 wurde die Kriegserklärung in einer arabischen Zeitung Londons im Namen der "World Islamic Front" wiederholt und es wurde zur Pflicht jedes gläubigen Muslims erklärt, weltweit jeden Amerikaner, der sich aufspüren lasse, umzubringen. Drei Monate später wurde Bin Laden vom ABC-Korrespondenten John Miller in seinem Versteck in Afghanistan interviewt. Dabei erklärte er: "Wir glauben, dass die Amerikaner heute die schlimmsten Diebe und die schlimmsten Terroristen sind. Nichts anderes als gleichartige Vergeltung kann euch bremsen. Darum müssen wir auch nicht zwischen Zivilisten und Militärpersonen unterscheiden. Für uns sind sie alle Ziele." Und indem er den Abzug der Sowjetarmee aus Afghanistan als Beweis dafür darstellte, dass auch eine zerlumpte Armee von zu allem entschlossenen Muslimen eine Supermacht überwältigen könne, warnte er seinen Interviewer: "Wir sind sicher, dass wir - mit der Hilfe Allahs - über die Amerikaner siegen werden", und er fügte noch an: "Wenn die gegenwärtigen Ungerechtigkeiten weitergehen ... wird der Krieg unweigerlich auch amerikanischen Boden erreichen."(2)
Aus der Ferne erschien als "typisch amerikanisch" die unbeschränkte Freiheit, die Offenheit der sozialen Aufstiegsmöglichkeiten, die Weite des Raumes, die umfassende Toleranz und die typischerweise in Städten anzutreffende Mischung verschiedenster Einwanderergruppen, Rassen, Kulturen und Subkulturen, Religionen und Lebensstile. Alles ist offen, alles ist möglich: optimistisch und pragmatisch erschien Amerika, und dogmatische, fundamentalistische oder intolerante Tendenzen passten nicht zu diesem Bild.
längerer Bericht - nur bei Interesse lesen
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