Glücklich sein - als Schulfach


Hallo - mal ein ganz neues Thema!

Nicht meine Idee - ich finde das Thema - daher Quelle hier:
http://www.chrismon.de/cframe-inhalt.html

Glücklichsein als Schulfach?Das Bildungssystem steckt nicht nur in Deutschland in der Krise. Wissenschaftler schätzen, dass zehn Prozent der britischen Schulkinder depressiv sind. Kaputte Familien und Prüfungsdruck sollen dafür verantwortlich sein.

Einige Schulen in Großbritannien ergreifen dagegen ungewöhnliche Maßnahmen. In einem Pilotprojekt steht für zunächst 2000 Elfjährige das neue Fach „Happiness“, also Glück, auf dem Stundenplan. Da gibts dann Rollenspiele, mentales Training und Atemübungen. Die Kinder sollen so mehr Selbstbewusstsein entwickeln und mit Stress besser klarkommen. Bewährt sich die Neuerung, sind Glückslektionen für noch mehr Schüler im Gespräch.

Befürworter des Versuchs meinen, dass die Lehrer sich bisher auf Störenfriede konzentrierten. Die Glücksstunde solle auch denen helfen, die bislang im Stillen gelitten haben. Skeptiker sagen: Zum Glück gehört mehr als nur mentales Training. Die Ursachen der Traurigkeit liegen woanders.

Was meint Ihr? Ist der Unterricht im Glücklichsein eine gute oder schlechte Nachricht?

Engeljani
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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut. (Goethe)
Hallo zusammen,

Ja warum nicht, dieses Fach ist ein Anfang, der meiner Meinung nach nicht falsch ist. Natürlich liegen die Ursachen wo anders. Nur an diese Ursachen ran zu kommen und dort langfristig etwas zu ändern ist sehr schwierig, deshalb ist ein Fach - man nenne es Glück - schon mal ein guter Anfang - wichtig sind natürlich die Inhalte, die dort vermittelt werden. Aber "Rollenspiele, mentales Training und Atemübungen" klingt schon mal ganz vernünftig. So ein Schulfach solle man eigentlich auch unabhängig von "Glücksproblemen" einführen. Die Schulung des Geistes, Ethik, Lebensgestaltung sind wichtige Dinge, die, wenn’s nach mir geht, sowieso in die Schule gehören.

Felskuh
Hi felskuh,

Do not worry - be Happy. Ist ein toller Song, also warum nicht auch Glück als Schulfach.

Non scholae, sed Vitae discimus. Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir - also Glücklichsein oder Possitiv Denken als Unterrichtsfach - finden Wir Super.

Nicht rumhängen - Null Bock - No spam - so was bitte abschalten!

Wir brauchen eine Jugend für Morgen - die die Probleme erkennt und alles in die Hand nimmt um das sinkende Schiff Deutschland noch auf den richtigen Kurs bringt.

Alte Ideen aufbrechen und ins Possitive wenden -dazu gehört auch die ordentliche Portion Glück.

biogral-micha&Friends
Man kann nciht glücklich durch solches Training oder Übungen werden. und wenn dann hält das nur für kurze zeit an. Man bruacht einen Glauben, also Gott! Dann wird man sein leben lang glücklich sein und einen inneren Frieden haben und locker mit Stress umgehen können. Glaubt mir es ist so!

mfg
@Julian:

Stimme Dir nicht zu, Glück ist durchaus "erlernbar" - guck dir Buddhisten an, die tun auch nichts anderes...
Und Gott oder einen Glauben braucht man darfür schon gar nicht! Zumindest nicht unbedingt, natürlich kann er einem zum Glück verhelfen, aber notwendig ist er nicht. Wie heißt es so schön, es ist alles in dir!
klar kann man auch so glücklich sein,
aber die echte fröhlichkeit und lebenslust kann man nicht haben ohne zu wissen wozu man lebt und was nach dem tod mit einem passiert.
Diese Fragen kann man sich auch so beantworten, unabhängig von einem Gott oder einem bestimmten Glauben.
Also Schul-Unterreicht im "Glücklichsein" kann ich mir nicht vorstellen.

Man müsste erst einmal definieren, was jeder mit Glücklichsein verbindet. Klar kann man mehr Selbstvertrauen lernen, aber das bedeutet ja nicht automatisch glücklich zu sein. Ich kenne viele selbstbewusste Menschen, die aber durchaus nicht alle glücklich sind.

Man müsste an die Ursachen der Traurigkeit und der Depressionen und die liegen ja meist außerhalb der Schule. Man kann den Kindern höchsten lehren, wie sie sich entspannen können, vielleicht auch einmal die Sichtweise zu ändern - aber man Glücklichsein bestimmt nicht in der Schule in ein paar Stunden in einer großen Gruppe lernen.

Glück muss aus einem selbst kommen.
Und wenn ein Kind z.B. in schlechten Familienverhältnissen groß wird, ist es kaum durch ein paar Unterrichtsstunden glücklicher. Da bedarf es weitreichender Maßnahmen.
Was man machen kann, ist es dem Kind in der Schule ein Umfeld zu schaffen, dass es sich dort wohlfühlt und da nicht auch noch durch starken Leistungsdruck oder Mobbing Ängste entwickelt.

Kiki
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Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist. (Mutter Theresa)
Ja das mit dem Leistungsdruck ist echt schlimm! In der Schule und zu Hause.. völlig übertrieben. Man soll die Kinder dazu ermutigen zu lernen und so.., aber nicht zwingen. Man muss ihnen klar machen, dass sie dies nur für sich tun und für neimand anders. Viele Eltern wollen nur das ihr Kinder gut sind, damit andere kein schlechten Eindruck von den Eltern bekommen

lg julian
Hallo Julian!

Ja, aber es sind nicht immer die Eltern die den Leistungsdruck machen. Oft machen ihn die Kinder sich selbst oder er kommt vom Schulsystem. Die Gesellschaft macht Leistungsdruck, da man heute ohne gute und sehr gute Leistungen schlechtere oder gar keine Chancen hat, auf dem Arbeitsmarkt oder beim "Kampf" um den Studienplatz.

Seit Pisa ist der Druck noch höher. Es wird imnmer mehr erwartet, gleichzeitig sind die Schülerzahlen in den Klassen unverändert hoch. Der Schulstoff bleibt der gleiche auch bei G8, und Zahl der Lehrer wird reduziert, gleichzeitig steigt die Zahl der Unterrichtsausfälle. Die Lehrer/innen stehen oft selbst unter Druck und können sich nicht um die langsameren Schüler kümmern. Das nenne ich einfach sparen am falschen Platz. Da ich selbst 3 Schulkinder (9., 11. und 12.Klasse) habe, sehe ich, wie sowohl Schüler, als auch die Lehrkräft oft "verheizt werden".
Für Schüler, die Probleme haben, bleibt da oft keine Zeit, die bleiben dann einfach auf der Strecke, das ist traurige Tatsache...

LG
Kiki
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Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist. (Mutter Theresa)