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Ich wollte keinen neuen Thread verwenden, weil: es gibt schon so viele und wer soll in alle reinschauen - braucht es viel Zeit.
Aber - vielleicht hat Marx doch recht -wir sind auf dem Weg zum Imperialismus und dazu gibt es viele Wege
noch ein Link dazu:
http://www.amazon.de/Wal-Mart-hohe-.....ise/dp/rentals/B000ETQRN6
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Das mag zwar ein Film über einen Supermarkt-Konzern in den USA sein. Aber oft schwappen Trends aus Amerika nach einigen Jahren bis zu uns rüber. In wirtschaftlicher Hinsicht seit fast drei Jahrzehnten zu unserem Nachteil.
Die Verelendung von immer mehr US-Bürgern kann nicht übersehen werden in dem Film. Wer sich den Dokumentarfilm anschaut, dem wird klar, dass es den Bossen solcher Konzerne nur noch um Geld geht. Dafür werden Mitarbeiter nicht nur skrupelos ausgebeutet, sondern auch der Staat nach Strich und Faden ausgenutzt. Gesetze werden von solchen Konzernen notfalls gebrochen, wenn es nur der Gewinnmaximierung dient.
Die riesigen Gewinne, die erwirtschaftet werden, kommen nur noch einer Handvoll von Führungskräften des Konzerns zugute. Ein Teil davon wird in Spenden an Parteien, Senatoren, Bürgermeister und andere "demokratische" Entscheidungsträger "investiert". Die Mitarbeiter erhalten nur einige Krümel, die vom Tisch herunterfallen. Es reicht oft noch nichteinmal dazu, sich davon eine Krankenversicherung für sich und die Kinder leisten können. Und dass, obwohl die Mitarbeiter dort unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen arbeiten müssen.
Frauen und Schwarze haben bei Walmart keine Chance auf einen Aufstieg erfährt man. Das wird denen teilweise ganz offen gesagt.
Wo Konzerne wie Walmarkt hinkommen, da wächst bald kein Gras mehr lernt man aus dem Film. Die vielen kleineren Geschäfte müssen bald schließen. Aber immer mehr Amerikaner wehren sich mittlerweile gegen Walmart und machen von der Demokratie Gebrauch. Warum sie das tun, das sieht man in diesem Film.
Interessant wäre es natürlich, wenn es einen entsprechenden Dokumentarfilm gäbe über asoziale deutsche Supermärkte und Discounter.
Der Kapitalismus beginnt, seine eigenen Kinder zu fressen. Es hat schon angefangen in den ehemals reichen Industrieländern. Die Mittelschicht bricht weg, Armut und Kriminalität steigen. Für äußerst fragwürdige Kriege ist immer genug Geld vorhanden, aber nicht für die Bekämpfung der Armut im eigenen Land. Dabei könnte genug für alle da sein, wenn einige Finanz-Psychopathen nicht so raffgierig und skrupellos wären und sogar die Politiker vor ihren Karren |
Aber gleichzeitig ist es auch ein Thema für den Thread - denn auch ein Christ muß sich um seine Umwelt kümmern und irgendwie ist alles miteinander verbunden -wir können nicht die Hände in den Schoß legen und sagen, Gott soll das alles machen. Wir sind von Geist durchdrungen, also ist es eine Aufgabe, seinen Kopf beweglich zu halten und sein Herz und wenn der Trend dahin geht, daß die Arbeiterklasse ausgenutzt wird, daß , wenn das Imperium entsteht, kein einfacher Mensch mehr eine Chance hat, seine Freiheit zu genießen, daß sie nur noch Bottel werden, mit denen man umspringen kann, wie man will - dann ist auch ein Christ gefragt. Denn es geht um die weitere Verelendung und somit auch um Nächstenliebe - und das ist es, was mich ein bißchen auf den Plan ruft.
Der Arbeiter merkt doch allmählich, daß die Arbeiterklasse zahlenmäßig abnimmt - man schickt die Leute in die Selbständigkeit mit allen ihren Folgen und die Mächtigen reiben sich die Hände - gewußt wie - die Masse der Arbeitslosen wartet auf einen Job und tut dann alles, was verlangt wird, ohne zu mucken , schuftet sich zu Tode und hat jeden Tag Angst vor der nächsten Entlassung und die Reichen reiben sich die Hände.
Mir scheint, daß sich alles in diese Richtung bewegt - und da wir mir schon ein bißchen mulmig.
Gewußt wie und die Kirchen schauen irgendwie weg, weil:Marx war ihnen ja ein Dorn im Auge - angeblich hatte er ja Unrecht. Doch scheinbar hat er doch den Sinn erfaßt und man muß ihn nur wieder aktualisieren - seine Werke haben immer noch Bedeutung.
Wer aufmerksam die Welt verfolgt, dem fällt so manches auf.
http://www.amazon.de/Imperium-Schan.....%C3%BCckung/dp/3570008789
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| Der Autor geißelt dieses Imperium der Schande in dem unvergleichlich harschen Ton, den wir von ihm schon aus seinen vorherigen Veröffentlichungen wie Wie kommt der Hunger in die Welt oder Die neuen Herrscher der Welt kennen. Auch diesmal wird man schwerlich einen Zwischenton finden: Gut oder böse – allein in diese Kategorien sortiert Ziegler die global agierenden Wirtschaftslenker ein. Das heißt: Eigentlich sind sie alle böse, weil in dem Weltmarkt, der nach den Spielregeln funktioniert, wie sie heute nun mal zu gelten scheinen, wohl nur die Bösen zum Zuge kommen. Und die sind getrieben von nichts als ihrer Gier: "Der einzige Antrieb dieser neuen Feudalherren ist die Anhäufung größtmöglicher Profite in möglichst kurzer Zeit, die kontinuierliche Ausdehnung ihrer Macht und die Beseitigung jedes sozialen Hindernisses, das sich ihren Dekreten widersetzt." |
Ich frage mich aber auch, warum wir uns so die Augen und Ohren verschmalzen lassen , warum wir uns rosarot einlullen lassen und nicht alle Augen und Ohren öffnen - feinfühlig aufnehmen, wie sich ein scharfer Wind bemerkbar macht. Wollen wir es nicht sehen und hören ?
Sind wir den Weichzeichnern ausgeliefert ?
Das hat für mich nichts mehr mit Liebe und Verständnis zu tun - die Welt wird härter und wir lassen es zu.
http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=5661
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Seit 1975 hat sich die Welt einmal um sich selbst gedreht und wir sind in einer anderen Welt angekommen. Aus dem Unterangebot von zeitgenössischen Büchern in Ostberliner Buchläden ist ein Überangebot geworden– nicht etwa an Buchläden, sondern an Büchern, vertrieben über das world wide web. Das sowjetische Imperium ist zusammengebrochen, das amerikanische dagegen hat seinen Zenit erreicht. Die Politiken des sog. sozialdemokratischen Zeitalters sind durch Politiken des Neoliberalismus und der Neue Mitte abgelöst. Die fordistische kapitalistische Produktionsweise und die keynesianische Regulationsweise sind in Auflösung begriffen, eine neue, auf Informations- und Kommunikationstechnologien gegründete Produktionsweise ist im Entstehen und der Kampf um eine adäquate Akkumulations- und Regulationsweise ist noch nicht entschieden.
Marxens These, dass die Bourgeoisepoche durch die fortwährende Revolutionierung aller gesellschaftlichen Verhältnisse gekennzeichnet sei, dass die darauf gegründete ständige Entwicklung der Produktion alle Nationen zwinge, sich die „Produktionsweise der Bourgeoisie ... anzueignen, wenn sie nicht zugrunde gehen wollen“[5], hat sich auf zugleich glänzende, wie für viele Betroffene auch tragische Weise bestätigt. Chinesische wie Berliner Mauern wurden gleichermaßen von innen zum Einsturz gebracht, die kapitalistische Produktionsweise importiert. Was sich nicht bestätigt hat, ist die These, dass die Bourgeoisie mit der Arbeiterklasse „ihren eignen Totengräber“ hervorbringe, dass der Untergang der Bourgeoisie und der Sieg des Proletariats „gleich unvermeidlich“ seien[6].
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habe ich noch gefunden:
http://www.copyriot.com/nitribitt/2006/nit-26_txt.html
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Doch der Gott des Alten Testamentes ist zugleich ein lernender und lehrender Gott. Vielleicht war es nicht recht, dass Er die Welt unter Wasser setzte. Er scheint erkannt zu haben, dass es ein Fehler war, denn Er bereute seine Entscheidung, die Welt zu zerstören, wie Er zuvor die Entscheidung "bereut" hatte, den Menschen zu erschaffen. Als Gott nach der Sintflut Seinen Bund mit Noah schloss, versprach Er, die Welt nie wieder durch eine Sintflut auszulöschen. Gleichwohl wusste Er, dass die Menschen wieder sündigen würden. Er verspricht ausdrücklich: "Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf." (8:21)
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Gehe ich jetzt weiter und sage,daß auch die Menschen, die das Imperium leiten werden, auch Gottes Kinder sind, dann frage ich mich, welcher Sinn hinter allem steht. Worauf läuft alles hinaus ? Was haben diese Leute dann für Aufgaben ? Ich werde noch einen Thread aufmachen mit dem Thema: Die Wiedergutmachung - aber später.
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| Als vor mehr als einem Jahr in Südostasien der Tsunami eine Spur der Verwüstung hinter sich ließ, verkündete Bundespräsident Horst Köhler vor laufender Kamera, für die Opfer beten zu wollen. Aber an wen wendete er sich? An den zürnenden Gott oder an den leidenden Gott? Hiesige Theologen waren sich sicher: Hier war kein strafender Gott am Werk. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick nannte die Flut "auch eine Anklage gegen die Reichen" und forderte Frühwarnsysteme. Wolfgang Hubner; Vorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, beklagte die "ungleichen Lebensverhältnisse in der Einen Welt" und der Papst sprach schlicht von einer "ungeheuren Tragödie". Die Medien hingegen bedienten sich einer anderen Rhetorik. Hier war von einer "Katastrophe biblischen Ausmaßes", von "apokalyptischen Szenen" und "Heimsuchung" die Rede. Ein Indiz dafür, dass die Lehre von den "letzen Dingen" nicht aus dem kollektiven Bewusstsein verschwunden ist. |
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