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@Pax,
du hast immer noch nicht den Sinn verstanden.
Wenn ich zu dir sage:
"Du bist ein Ysdfjklgskdjg!", dann weisst du nicht, was ich damit meine.
Wenn ich aber zu dir sage:
"Du bist ein Mohammedaner!", dann glaubst du zu wissen, was ich damit meine.
Das ist ein Fehler!
Wuesstest du, was ein Mohammedaner im deutschen Sprachgebrauch bedeutet, duerftest du bzw. ein Sunnit nicht mehr beleidigt sein.
Denn wuerde ich dir erklaeren ein Ysdfjklgskdjg ist ein netter Mensch, waerest du ja auch nicht beleidigt.
Tatsache jedoch ist, das, wenn ich dir erklaere, was im deutschen Sprachgebrauch ein Mohammedaner ist, du bzw. ein Sunnit de facto immer noch beleidigt bist / ist.
Woran liegt das?
Das liegt an der Tatsache, das deine Wahrnehmung eine Andere ist, als die meine.
| Zitat: |
| Typisch für einen Ideologen ist häufig, dass er die Erfahrungstatsachen (Anm.: Definition des Mohammedaners in der deutschen Sprache), auf die er sich beruft, sehr stark nach den Notwendigkeiten der Ideologie zusammenstellt, interpretiert oder die jeweils vorgefundene komplexe Wirklichkeit v.a. aus dem Licht der Ideologie heraus betrachtet - es bildet sich ein ideologisch geprägter Blickwinkel. |
Die Abwehr des Begriffes Mohammedaner erklaert sich aus der Spannung zwischen der ideologisch notwendigen Sprachformung (Sunnit) und der bereits vorhandenen Begrifflichkeit (Mohammedaner).
Anders ausgedrueckt:
Der Begriff Mohammedaner passt nicht in den islamischen Begriffspool, da der Inhalt ideologisch vorbesetzt wurde mit dem Wort Sunnit.
LG
Martin
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