Gedichte


Nackte Nacht

Über den kleinen Wellen des mächtigen Stromes
im Spiegel des Mondes erscheinen die Schleier der Nacht
Der Dunst warmen Wassers im kalten Morgendämmern
hat Schleierfetzen von Nebel hervorgebracht

Die wabern langsam und drunter fließt ihre warme Mutter weg
eine dunkle Brühe gespült aus den Bergen im Sturm
ich halte mit Mühe mich warm und kuschel mich ein am Fleck
in all diesen Mächten fühl ich mich oft als kleiner Wurm.


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Ich:
Bitte erkläre mir die Hierarchie der Geister
wer ist der höchste, wer der geringste Geist?
Vielleicht erscheint die Frage umso dreister
als Du bestimmt, viel mehr zum Geiste weißt.

Antwort:
Das höchste Geist, das ist das Unsagbare
ist überall und steckt in allem drin.
damit die Welt erscheint und Schicksal fahre
hat es sich zeitlos schon erlebt als "Elohim"


Darin gebettet ruhn die Dimensionen
die uns durchziehn, umgeben dass man sieht
wie sie so künstlerisch die Harmonie betonen
wenn es nicht teuflisch jede Ordnung flieht

Ein jedes Ding, Ideen und auch Wesen
sind eingebettet in den großen Geist
und wenn Du Dir für Dich hast auserlesen
mächtig zu fühlen, wirst Du darum dreist
Dich aus dem Schoss des großen Geistes lösen
und fühlst Dich Herrscher über Dein Geschick
wohl dem der darin nicht verfällt dem Bösen
denn Arroganz bricht manchem das Genick.

Das Böse ist enthalten auch im Geiste
es ist nicht ferne, außenrum wirksame Kraft
so wie das Gute Menschen Dienste leiste
so ist das Böse, das was die Vernichtung schafft.
Dies ist in manchem Falle ein Dilemma,
denn oft ist Gutes auch noch destruktiv
willst Du erneuern, musst oft erst zerstören
was aus der alten Schöpfung langsam wurde schief.


Ich:
Doch wer ist schuld, wenn sich die Sach entwickelt
zu bösen Kriegen oder in schlimmre Not?
Wer ist es, der das Sein zerstückelt
und ist im Jenseits wirklich alles tot?.

Mein lieber Freund, sehr vieles geht von selber
bedarf der Führung kaum, wächst frei nach Plan
oft braucht´s Genie, das nicht bloß hinterm Geld her
und das zum Großen bind´t was fing im Kleinen an.
Dann gibt es vieles, das zu groß geworden
das nun in kleine "Wesen" neu zerfällt
doch ist da wirklich gar nichts erst gestorben
weil nun das Kleine, den Geist des Großen hält!

Die Hierarchie, darum wird oft gerungen
die ist nicht fix, die Hierarchie die lebt
doch ist es bisher niemandem gelungen
das so zu schreiben, dass Schrift sich mit bewegt.
NEIN, nicht ganz richtig, denn in Deinen Genen
da ist notiert und spielt auch selber mit
Gott ist die Schöpfung, doch erklär das jenen,
welche im Machtrausch suchen ihren Tritt.

Es ist kein Schöpfer, der nicht selbst gewachsen
an seinem eignen, teils durchdachten Werk
des Schicksals Wege und der Räder Achsen
die schaffen mit und jeder ist ein Zwerg
ob das Gesamte irgendwann vollendet
das weiß wohl nicht einmal der liebe Gott
wer weiß wohin dereinst sein Sinn sich wendet
ewiges Leben aber, das wird niemals tot.


Ich:
Vielen Dank den Gedanken, die hier zu mir gefunden haben und den Wesen die sie gemacht!
Ich weiss nicht wer meine Gedanken macht, oft habe ch den Eindruck, die sind zu gut, so was kann ich doch gar nicht.
Nur, wer bin ich denn eigentlich?
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Zu zweit ist das Singlesein viel schöner
egal ob es etwas außerhalb der Raumzeit gibt.
Hier eines von Christa Motamedi:

Ich ging
durch bunte Wiesenblumen
um schweren Schrittes
nach der Trauerweide
zu suchen
vorbei an Buchen
und Birken -
das emsige Wirken
der fleißigen Bienen
hat mich verwirrt -
auf dem Gang
zur Trauerweide
hab' ich mich
vor Freude
zwischen all' diesen Wundern
verirrt . -
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
DER TOT IST NICHT SCHREKLICH;
ER IST EIN NATURGESETZ.
SCHREKLICH HINGEGEN IST DAS EINSAME STERBEN,
EINERNACH DEM ANDEREN
den fùr die zurùk gebliebenen ist es am schwersten.
Gebet

Laß mich verzweifeln, Gott, an mir,
Doch nicht an dir!
Laß mich des Irrens ganzen Jammer schmecken,
Laß alles Leides Flammen an mir lecken,
Laß mich erleiden alle Schmach,
Hilf nicht mich erhalten,
Hilf nicht mich entfalten!
Doch wenn mir alles Ich zerbrach,
Dann zeige mir,
Daß du es warst,

Daß du die Flammen und das Leid gebarst,
Denn gern will ich verderben,
Will gerne sterben,
Doch sterben kann ich nur in dir.


Hermann Hesse
Bücher

Alle Bücher dieser Welt
Bringen dir kein Glück,
Doch sie weisen dich geheim
In dich selbst zurück.


Dort ist alles, was du brauchst,
Sonne, Stern und Mond,
Denn das Licht, danach du frugst,
In dir selber wohnt.


Weisheit, die du lang gesucht
In den Bücherein,
Leuchtet jetzt aus jedem Blatt —
Denn nun ist sie dein


Hermann Hesse
Liebe ist Leben,
Liebe ist Vertraun,
auf wahre Liebe
kannst du ewig baun.
Doch Freundschaft,
ist sie gut und rein,
kann soviel mehr
als Liebe sein!
LIEBE

Liebe ist ein kleines Wort,
doch groß und machtvoll schwingt es fort,
hindurch durch alle Ebenen des Sein,
bewahrt in einem kleinen Keim.

Der Einst in unsere Obhut ward gegeben,
für alle Zeit und im Jetzt zu leben.
Die Liebe ist der Schlüssel, zum ewigen Leben
und wurde uns allen in die Hand gegeben.

Wenn in dir die Liebe erwacht,
weißt du, es gibt keine andere Macht .
Sie umhüllt dein Wesen erfüllt dein Sein,
du weißt ganz sicher, du bist niemals allein.

Lass in dir die Liebe erblühen
und wie eine Sonne wirst du erglühen .
Fürchte dich vor der Dunkelheit nicht,
Sie kann nicht verbergen der Liebe Licht.

In den Stunden der Not, hält sie dich,
hab Vertrauen, sie ist da - sicherlich .
Jeder der in sich die Liebe erkennt,
Weiß, daß sie verbindet und nicht trennt.

Sie hält dich fest, doch nicht gefangen,
brauchst nicht um deine Freiheit zu bangen.
Sie wärmt dich, schützt und hüllt dich ein,
In ihr wirst du immer geborgen sein.
Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären...

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit...

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

(Über die Geduld, von Rainer Maria Rilke)
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh