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Gedichte












 
29.01.2007 10:14:54> Steuer frei
Gästebuchlogik von heute: 29.1.2007


Dieses ist mein Gestebuch
worin ich das Beste such
stellst Du mir nen Mist herein
wird dies wohl Dein Bestes sein.


na was denn sonst gggg
 
05.02.2007 16:52:00> Steuer frei
Die Kuh, in einer Geistestrübung
begab sich zu der Yogaübung
sie legt ihr Euter auf die Hufe
und nukkelt daran Stuf um Stufe

Bald ist die Milch draus leergesoffen
das macht den Bauern schwer betroffen
man fand ihn vollkommen verwirrt
jetzt ist er in der Psychiatrie
und alle Ärzte rätseln wie
der Bauer so verwirrt konnt werden
in der Yoga übend Herden.
 
07.02.2007 10:35:17> Steuer frei
So gingen zu einer Sudienreise
der Ärzte jung und auch die Greise
geschickt habens die Küh entdeckt
die meditierten da gescheckt

und ohne einen Halm zu kauen
noch etwas andres zu verdauen
erfüllt die Milch nun alle euter
der frommen Denkungsart, wie heiter

so lächelten die Küh verständig
als die Ärzte sehr lebendig
wurden und Geräte brachten
und die Küh zu messen dachten.

der Bulle, Stier und Herdenboss
jedoch kein Yoga je genoss
Er senkt den Kopf und fliegend nur
mitsamt dem Nutzer die Apparatur

fliegt hohen Bogens übern Zaun
von da lassen die Küh sich schaun.
Gescheckt, geschickt, zuletzt geschockt
ward dann der Bulle angepflockt.
 
09.02.2007 06:23:33> Steuer frei  <  X  L
aLesha, 09.02.2007 04:41
...solang du immer einen fallschirm hast, tust dir nicht die nase weh...


Ja mein fallsch Irmchen ist stets dabei
so drall und rund und einerlei
ob aus grosser Höhe über Meer
oder gleich vom Bordstein bittesehr
muss es von irgendwo herunter,
da wird es plötzlich seltsam munter:
"Was hast Du mir bloss angetan!
Nun ist zerstört mein guter Nam"
stolpert und fällt in meine Arme
das fallsche Irmchen, ach das arme!

Entstanden: soeben Dank Deiner aLeshaischen Stimulation. 
 
10.02.2007 18:02:49> Steuer frei  <  X  L
Im Winter muss man viel entbehren
was wir im Sommer gern verzehren
nach Frühjahr Erbeerzeit begehren
Erdbeerstauden dann zu entbeeren.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 
 
15.02.2007 11:06:56> Steuer frei
Von manchen Menschen sagt man schlicht
dass sie dahin nur vegetieren
das sagt man dann respektvoll nicht
vergleicht Mensch mit Gemüsen, Tieren.

Die anderen Leut sind produktiv
und kreativ, wohl auch sehr fleissig
sie hinterlassen sehr aktiv
der Spuren viel, das tun sie schweissig.

Die Vegetanten sitzen nur
und blicken still vor sich nur hin
wenn man sie bittet: "Red nicht stur
sag mir was für ein Mensch ich bin!"

Da hört man dann ganz Wundersames
und denkt sich dieser Mensch ist klug
bis genial und spirituell
warum der Schein mich bisher trug...

Doch vor Jahrtausenden im Lande
da sassen schon die ersten stumm
und trotzdem hat sie nicht besiegt
das Weltenweite Aktionstum.
 
 
26.02.2007 19:22:34> Steuer frei
Auf eine Kritik.

Der eine mag das Dichten
ein andrer lieber singt
ein dritter denkt: "Mitnichten"
tolle Figuren springt.

Fünf weitere mögen lachen
oder auch staunen sehr
und selber auch was machen
nur ist damit nicht weit her

mit ihren Resultaten
denn an Erfolg sie denken
was Meister im Sinne hatten
kann man denen nicht mal schenken.

Die Lerche mit Gezwitscher
erreicht just was sie braucht
Nachtigall jodelt Kitsch her
der Mensch bloss hört verstaucht.

Denn Nachtigalls Getütel
ist in der Nachtigallin Ohr
so schön wie ja der Lerche
kommt ihr Zwitschern vor.

Wem meine Vers missfallen
mög andere lesen bitte sehr
Nun träum von Nachtigallen!
Dein Zwitschern tät Lerche weh.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
04.03.2007 06:30:49> Steuer frei
´
So. 4.3.07. Mondfinsternis

Heut Nacht, erfüllt von hochgespannt Intresse
ich meine Nas an d´Fensterscheibe presse
ob vielleicht da in dieser Wolkendecke
ich durch ein Loch die Finsternis entdecke.

Ich konnt erkennen wo der Mond ist ganz genau
da ich gebannt in diesen Himmel schau
ja und ich weiss, es ist nicht ein Gemunkel
dass sich sogleich, der ganze Mond verdunkel.

Und dunkler wurde es ganz sicher, immer schwärzer
Hinter den Wolken der helle Fleck verschwand
ein nacktes Bangen schlich vom März zum Herz her
das mich ganz innig mit den Ahnen wohl verband:

Oh Gott im Himmel, nimm uns nicht dies Lichtlein
Oh Bitte Bitte gib es uns zurück
es lacht so fröhlich, dieses rund Gesichtlein
und zeigt die Zeit in weissem rundem Glück.

Und siehe da, das Gott hat uns erhöret
es gab den Mondenglanz uns bald einmal zurück
und wer sich an dem halben Vollmond störet
findt ihn nun ganz im wolkenlosen Stück

welches der Wind mir in die Nacht geblasen
da just vorbei, warum ich lang hier stund
nun leucht der Mond in seiner vollsten Phasen
so hell und weich wie meines Liebchens Mund.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx 
 
07.03.2007 16:45:01> Steuer frei
Ein Taschendieb überlegt sich den nächsten coup:
Ob ich in jener Handtasche
mal kurz nach ihrem Tand hasche?

Ein Junge isst nicht recht, der Rat an die Eltern:
Schick ihn doch zu Mutter Theresa
ich denke schon da tut er mehr essa

Spezialistin
Eine Spezialistin für Kurzweil
die griff jüngst nach ihrem Wurzkeil
trieb den Keil in den Boden
doch das Beil hat den Kode
nicht verstanden und fliegt in den Sturz. Heil...

...hat dies überlebt Spezialistin
und sie wurde ganz spitz, ja lest in
den neuen Memoiren
was sie da nach Jahren
erzählt als entchristete Christin.

 
07.03.2007 16:50:09> Steuer frei
Ich setzte mich auf den Zaun-Pfahl
Schaut sorgsam nach allen Seiten
wie gross ist denn heute der Pfaun Zahl
die sich hier von Federn befreiten?

 
07.03.2007 16:51:58> Steuer frei
Schrieb einst ein Liebesgedicht er
nennt anderer ihn Diebesgelichter
Au weia Plagiat verklagt
und diese Klag hat ja sehr geplagt.

 
07.03.2007 16:53:17> Steuer frei
Es fragte sich einst der Nationalrat
wie man sich der Lösung rational naht


  07.03.2007 16:56:12> Steuer frei
Dann wollen wir die Kindersünden
welche auch da sind verkünden!
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Ich servier Dir einen Zackenbarsch
da bekommst Du einen Backen z´.A.rsch
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Ich singe keine Weihnachtslieder
Deine Zahnbürste ich leih nachts wieder
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Ich mag so sehr die Tiergeschichten
sie sind von selbst oft schier Gedichte

 
  07.03.2007 16:57:19> Steuer frei
Da schüttelt es einen
Erwies sich doch der Fliesenleger
am andern Tag als Riesenflegel
nachdem auf Fliesen sie gelegt
worauf sie dann den Sex gepflegt.

´S war eine wirklich harte Lage
fast Schlimmer als am Gartenhage
da sie bereits verführt den Gärtner
in dessen Bauch, weil diese härter

des Zaunes Spitzen tödlich drangen
da wollt sein Ständer nur noch hangen
und sie bekam die grösste Mühe
mit Polizei in aller Frühe.


07.03.2007 16:59:37> Steuer frei
Vielleicht klingt es manchmal zu nüchtern
wenn ich erzähle von Unzüchtern

 
07.03.2007 17:00:23> Steuer frei
Es wuschen sich wohl Bär wie Sauen
worauf beide SauBär ausschauen
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Es fühlt sich herrlich der ZaunKönig
das kümmerte den WaldKauz wenig
er fliegt herbei im Flüstermodus
schnappt König flugs als müss der Floh r(a)us
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Durch Strassen pfeiff ich Gassenhauer
kann nicht dafür, ich hasse Gauner
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Gar mancher junge Edelmann
schlich gierig sich an Mädel an.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
das schöne Lichtermeer
erfüllte mich, der leer
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Rührst mir an feine Moleküle
mich dann wie glühende Kohle fühle
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Die Genetiker waren beim Fliegen züchten
vor denen nun schon alle Ziegen flüchten
die Ziegen gefleckt meckern immerzu
sie fliegen gezeckt in mein Zimmer nu

Die Zecken der Ziegen die saugen das Blut
die Gecken bekriegen Insekten sehr gut
doch sind diese Tier keine Fliegen nicht
sondern Spinnentier das hier als Milbe sticht

Ich weiss ja, nicht alles was ich hier schreibe
ist geschüttelt von Sinn, NEIN oh beileibe!
Hauptsache es hat jemand Spass gemacht
und wenn nur mir selbst, ich hab sehr gelacht.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Wer sich so recht will am Schütteln freuen
sollte nicht Ausgabe von Mitteln scheuen
und sich mal nach Erich Mühsam bemühn
da hatte das Schütteln ein herrliches Blühn:

Erich Mühsam

http://gutenberg.spiegel.de/autoren/bilder/muehsam1.jpg
Geboren am 06.04.1878 als drittes Kind des Apothekers Siegfried Seligmann Mühsam und seiner Frau Rosalie geb. Cohn in Berlin. 1879 Übersiedlung der Familie nach Lübeck. Mühsam wird 1896 wegen "sozialistischer Umtriebe" von der Schule relegiert.

Er zieht 1900 nach Berlin und wird freier Schriftsteller und Bohemien; Anschluß an die Neue Gemeinschaft, Beginn der Freundschaft mit Gustav Landauer.

1903 wird er als anarchistischer Agitator unter ständige Polizeiaufsicht gestellt. Erste selbständige Veröffentlichung: "Die Homosexualität. Ein Beitrag zur Sittengeschichte unserer Zeit".

1904-1905 bereist er die Schweiz. 1906 wird er wegen Verbreitung eines Flugblatts in Berlin zu 500 Mark Geldstrafe verurteilt. Danach Aufenthalt in Wien und Bekanntschaft mit Karl Kraus.

1909 wird er in München seßhaft. Gründung der "Gruppe Tat" zur Propagierung der Ideen des Sozialistischen Bundes. 1910 Verhaftung unter Anklage der Geheimbündelei; er wird freigesprochen.

1915 nimmt Mühsam Kontakte zu Pazifisten und linken Sozialdemokraten auf, um einen Aktionsbund gegen den Krieg zu gründen. Er nimmt an Hunger- und Protestdemonstrationen in München teil. Nach der Oktoberrevolution in Rußland tritt Mühsam in linke Opposition zu Eisner. Im Münchner Januarstreik der Munitionsarbeiter (1918) ruft Mühsam zur Revolution auf.

1919 Hochverratsprozeß vor dem Münchner Standgericht; Verurteilung zu 15 Jahren Festungshaft. Haftantritt in Ansbach. 1920 Überführung in die Festungshaftanstalt Niederschönenfeld. 1924 Haftentlassung auf Bewährung.

1933 Verhaftung durch die SA. Ab 2. Februar 1934 im KZ Oranienburg. In der Nacht zum 10. Juli wird Erich Mühsam von SS-Bewachern ermordet.

(Bearbeitet am 07.03.2007 17:06 von TropTell)

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07.03.2007 17:18:42> Steuer frei
Das ist ja wohl ein Riesending
ich schenk Dir heute diesen Ring
zur Hochzeit oder Niederkunft
kein Zeichen für ´ne bieder Zunft
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Teilschüttler
Jüngst in meiner Rumpelkammer
sucht ich für den Kumpel, ramm er-
schrocken den Schlüssel ins Schlüsselloch
und erfand jenen Rüssel von Düssel noch
der im Dorfe zum Schorfe das Bier erfand
und den Schorf deckt nun drei oder vier Ferband.
Ach zum Geier jetzt ging wohl der Sinn verloren
hol die Leier, wir spieln Winzer´s Kind geboren.
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kürzer würzer
Werd´s Leber übend überleben
Dir zu Ehren ´nen Umtrunk geben
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ohne Titel
Gemäss der neuesten Statistik
ist in der treuesten Ballistik
der Ball rotierend
im Drall stornierend
landete er in meinem Frühstück
doch doch, geschüttelt wurde mein Frühstückskaffee!
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Mein Liebchen, bei den Zitterpappeln
liess mich am Date lang bitter zappeln
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Einst jubelte der Suppenteller
der lang verstaubte im Archiv
er kam zu einem Two-Pence-Seller (sprich: Tuppenseller)
denn im Regal stand er zu schief.
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Rolling Stones schrieben Rockgeschichte
doch gabs auch manche Schockgerichte
die Fans zertrümmerten viele Möbel
davon verkümmerten Ziele des Pöbel
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Voll Beton ist meine Badewanne
wo die göttliche Form Deiner Wade banne
Folie unter Dich und eine darüber
Masse drauf und warten bis es hart
dann den obren Felsen hieven herüber
kommst Du raus ganz unbeschadet und smart

07.03.2007 17:34:49> Steuer frei
Vor er so richtig Weber lehrte
da stiegen seine Leber-Werte
jetzt regt das Schiffchen rund acht Stund
er wünschte sich er wär gesund
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Wo andre wohl stressig beim Sport wylen *)
Hat unsereins Freude an Wortspielen
*) = Mittelhochdeutsch für "weilen"
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wir errichteten neulich ein Chatzentor (CH Katz= Chatz)
für unseren lieben Tatzenchor
Sechzehn Tatzen die kratzen die niedlichen Pfoten
jonglieren geschickt hier die Mäuse, die toten.
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Schicksal
Willst Du als wie ein Riesenkraken
Dich um die bösen Krisen raken?
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Ich kaufte mir jüngst eine Wunderflüte
und spielte drauf höchst melodisch
Im Aquarium drauf meine Flunder wüte
und der Spritzefisch ja schon fast tod isch.
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Manchmal kammer schütteln und es kommt immer wieder dasselbe:
Wort-spiel- zum neuen Tag

Und die Zuschauer die starrten
zu dem Kaiser in den Garten
wo ja demnächst zu erwarten
war das Rennen von Geparden
von drei ganz verschiednen Arten
eher sportlichen und smarten
und die Gaffer aller Arten
schwenken fleissig die Standarten
und ich werd jetzt den aparten
Garten etwas warten. Also zum Jäten starten
in des Gartens Boden harten
Grund die Schaufel gräbt....

ist das artig?
Ich weiss, Arten kommt zweimal vor, was wunder? Denn von Arten gibt es Millionen...
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Der Rudi Meint er wäre
Das ganz Rudimentäre

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Bei Pellonis gibts heute vom Tintenfisch
er ist froh dass sie ihm keine Finten tisch
denn von Treue hält sie nicht grad allzuviel
und aufs Neue betäubt wär ein falsches Spiel.
Hat sie doch schon versucht ihn so still zu legen
um inzwischen an anderer Stell zu liegen
doch Pelloni der ist ja inzwischen scharf
und verzichtet aufs Essen ganz nach Bedarf.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Sehr abstrakt
Sie hatte so lange am Weine gebunden
bis der Wein sich um ihre Beine gewunden
die Trauben indessen schon längst vergoren
hat sie bald ein besoffenes Baby geboren.

So empfand sie sich dergestalt dargestellt
mit dem Wein gebunden ums Bein gewunden
Dass ihr Mut am Ende sehr langgestreckt
weil sie ja am Schüttelreimstrang geleckt

 
 
07.03.2007 17:40:01> Steuer frei
Soeben im Garten gefunden:
Der eine reibt am Bims
gar fleissig seine Hornhaut
dem andren schreibt der Boms
so ...*)eissig aus der Hirnhaut

*) hier nach Lust und charakter einsetzbar:
fl.. eissig.; sch... eissig; schm... eissig; nun fällt mer nix mehr zu ein

  
 
07.03.2007 17:57:19> Steuer frei
Anerkennung
Es scheint, du hast durchaus Talent
meins ist dagegen mehr latent
gelegentlich kamen flugs die Reime
dann wieder rammen Klötz die Keime
von jedem Reim, jeder Rhythmie
trocken der Spund der Poesie.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Frühstück
Es deckt Europa der Hochnebel
an meinem Essen ich noch hebel
die Büchs geht nicht frei willig auf
so müh ich mich im Dauerlauf
und sorg für büchsenfreies Futter
mit etwas Käse, Brot und Butter.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Ich wirbel meinen Schlüsselring
um den Schatz ich meinen Rüssel schling
zu Bruch die teure Schüssel ging
weil sie gern ihre Füssel schwing
da müssen Rüssel Schüsseln kleben
kleben wohl bis ans End vom Leben
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Du bist ein rechter Morgenschütt-
ler, denk nicht dass da Sorgen chütt
jetzt hab ich noch ein "M" zu setzen
ein "c" wollt ich auch nicht verletzen

MC ist wohl durchaus bekannt
als Jahreszahl recht oft verwandt
ich weiss man sagt heute verwende
ich dichte frei und den der fände

dies wohl zu schlimm mit Gold im Munde
auch wenn mir niemand grollt im Grunde
dass ich mich nicht ans Schütteln halt
der mit verschiedenen Mitteln malt.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Heut ist bei mir nichts mit gut Dichten
Hoff schwer das s´Hirn noch nicht dut gichten
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Die Zähne haben ihre Lücken
die Lehne füllt nicht mit Entzücken
wenn sie statt Rücken standzuhalten
zerfällt in Stücken. Randgestalten
selbst setzten sich auf sichren Boden
auch wenn der mal vom Dreck gestoben
doch bebt auch der am Ende sehr
da hilft der Glaube auch nicht mehr.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Ich guck oft in mein Gästebuch
weil ich da nur das Beste such
Lob nie den Tag vor Mitternacht
ein Arsch ihn recht zur Sau gemacht
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Es ist beim Schütteln wie beim Blödeln
nicht wie beim Blütteln allzu schnöde(l)
das Blütteln an gewissen Orten
sollt öffentlich nicht überborden
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Ein Komputer mit Datendrang
drahtet die Daten dem Draht entlang

  
Kraake, 17.03.2007 20:19:35> Steuer frei  <  X  L
Ein Botaniker wollte mittels züchten
seinen schrägen Vogel gerade richten
Panoptiker sagt: "Ich beschwöre Sie
hiermit reüssieren Sie nie
sie können den Vogel gerade gestalten
dadurch dass sie schräg ihre Kamera halten."

Ja wenn die Dinge mal nur so einfach lägen
da das Tier viel log elegant im Schrägen
denn eigentlich war es ein echter Mensch
und schier gar ein Faulpelz, von den Trägen
doch wenn halt den ganzen Tag verpennsch
wird manch einer eine Abschaffung erwägen.

Nein, dies halte ich nicht für eine ausgegorene Schüttelarbeit.
Hier geht es ja mehr um Schöpfung eines geraden Vogels, als um das Schütteln, ist mir schon durcheinander, wohl geschüttelt heute in meiner Schöpfung gggg
Man möge sich am "schrägen" gern versuchen, bestimmt geht es noch besser
Schrägen, lägen, wägen, sägen, Krägen, trügen (als Konj von Tragen), und Wortschöpfungen kämen dann noch dazu, neben den Möglichkeiten die mir nicht eingefallen sind....


  
Kraake, 20.03.2007 13:40:23> Steuer frei
Ich traf da kürzlich einen Wicht
der sagte mir gleich ins Gesicht:
"Ich geh gleich, he, ich bleib nie lang"
und ging! Seither wird mir nur bang
wo find ich ihn denn nur bald wieder
sitzt nicht im Rasen nicht im Flieder
nein er sitzt irgendwo dazwischen
ich höre ihn andauernd zischen:
"Präsent bin ich ja meistens nicht
und bin ich´s dann gleich geh ich Wicht"

Den Gleich-geh-Wicht hab ich gefunden
verloren, such ihn nun seit Stunden
hast Du den GleichGehWicht gesehn?
Schick ihn zu mir, er ist so schön!

 
 
neu Kraake, 05.04.2007 22:35:55> Steuer frei  <  X  L
Verlierst du je das Gleichgewicht
dann suche nicht bei schlechtem Licht
such überhaupt nicht ausser Dir
denn Gleichgewicht gibts innerfür

Stabil genannt wenn einer liegt
labil wenn er auf Zehen wiegt
dazwischen gibt es Varianten
wie in der Statik wir erkannten.

Geschichtet ist der Felsengrund
gerichtet ist das Mahl zur Stund
gelichtet wurde jüngst ein Schatz
gewichtet von Herrn Hasenfratz.

Der für die Steuer frei verfügt
wozu der Schatz denn auch genügt
gesichtet und für gut befunden
nun rechnet er da schon seit Stunden.

Ich hoffe bloss, er rechnet gut
denn zu viel Steuern heizt zu gut
da wird man noch zum Terrorist
wenn zu zahlen nicht in der Lage bist.
MONDFINSTERNIS



Heut Nacht, erfüllt von hochgespannt Intresse
ich meine Nas an d´Fensterscheibe presse
ob vielleicht da in dieser Wolkendecke
ich durch ein Loch die Finsternis entdecke.

Ich konnt erkennen wo der Mond ist ganz genau
da ich gebannt in diesen Himmel schau
ja und ich weiss, es ist nicht ein Gemunkel
dass sich sogleich, der ganze Mond verdunkel.

Und dunkler wurde es ganz sicher, immer schwärzer
Hinter den Wolken der helle Fleck verschwand
ein nacktes Bangen schlich vom März zum Herz her
das mich ganz innig mit den Ahnen wohl verband:

Oh Gott im Himmel, nimm uns nicht dies Lichtlein
Oh Bitte Bitte gib es uns zurück
es lacht so fröhlich, dieses rund Gesichtlein
und zeigt die Zeit in weissem rundem Glück.

Und siehe da, das Gott hat uns erhöret
es gab den Mondenglanz uns bald einmal zurück
und wer sich an dem halben Vollmond störet
findt ihn nun ganz im wolkenlosen Stück



welches der Wind mir in die Nacht geblasen
da just vorbei, warum ich lang hier stund
nun leucht der Mond in seiner vollsten Phasen
so hell erreicht er meiner Seele Grund.



Die Nacht versinkt, doch mit ihr nicht die Träume
Aussen und innen wachsen hohe Zäune
Gefangen in den eigenen Begierden
So wird der Glanz der Welt zu schlimmen Hürden.
Jeden Tag der gleiche Streß,
jeden Tag das gleiche gefetzt.
Jeden Tag der gleiche trott,
jeden Tag der gleiche Schrott.

Jeden Tag das gleiche Ziel,
wie ein Vie,
nur noch dies,
nur noch dass,...
Was?
Was will ich wirklich,
was ist richtig?

Jeden Tag der selbe ablauf,
Jeden Tag das selbe Spiel,
Doch wann wird es mir zu viel?

Viel,
viel ist relativ,
relativ ist viel
wie ein Spiel
ohne sinn
und ohne ziel

Was aber was tuen wir
Was aber was wissen wir.

Wir wissen nichts
Wir tuen nichts
Wir fühlen nichts
Wir riechen nichts

Doch jeden Tag stehen wir auf
Gehen zum Kühlschrank
Machen ihn auf
Er ist leer
Leer wie ich,
ganz ohne gleich gewicht.

Doch ich schaue nach vorne
Ich schaue zum Tore
Ich schaue ins
Licht
Und so entsteh das Gleichgewicht!


---- Kerstin Duttlinger 02.02.07----

Mir gefällt es in Worten ausdrücke und gefühle anderen verständlich zu machen, das hilft.
Was ist liebe?

Liebe ist verstanden zu werden
Ebenso wie geliebt zu werden
Aber nicht nur körperlich,
Sondern auch innerlich.

Einfach mal nur Festhalten,
und die Gefühle zu verwalten,
nicht berühren,
einfach den anderen nur Spüren

ohne Worte,
wie die Sahne torte
einfach nur treiben zu lassen
wie die wilden hasen,
Lieben und nur siegen.

Siegen in einem Spiel
Die regeln sind einfach,
es wird zu viel,
Es muss doch auch anders gehen?
Kerstin Duttlinger 18.10.2005
Oh

jetzt weiß ich wirklich ganz genau was Liebe ist.
nun müsst ich noch erfahren, wie man sie misst
wie soll ich sie sonst täglich praktizieren?
lauf nur Gefahr die schönen Mädels zu verführen.
Dann meinen sie fürs Leben und ich war im Hier und Jetzt
das hat sie dann am Ende fürchterlich verletzt!

Für mich ist Liebe wirklich eine Lebenshaltung
und gereicht meinen Lieben immer zur Entfaltung
genauso ist für mich sie täglich in Gestaltung
Rezept und Fahrplan macht sie ohne viel Verwaltung.

Nur wenn sie führt am Ende dann zu gierigem Sex
ist Schluss mit lustig denn dann ist verhext
abhängig von einander und Besitz beginnt zu greifen
darüber kann man dann vielleicht den Rest vom Leben keifen.

von VanTast natürlich, heute, nämlich hier und jetzt
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