Es treten auf: ein Turkologe in Diensten des Dritten Reiches; ein Imam, im Sold von Hitlers SS; ein Kopf der radikalen Muslimbruderschaft; ein Banker, angeblicher Finanzkontakte zu Terroristen verdächtigt; und die CIA.
Von Jan Bielicki
Sie alle sind Teil der Geschichte von Münchens erster muslimischer Gemeinde und ihrer Moschee in Freimann, die der US-Journalist Ian Johnson gerade im Wall Street Journal beschrieben hat. Der Pulitzerpreisträger hatte sich durch Archive und private Nachlässe gestöbert – zu Tage brachte er ein abenteuerliches Geflecht aus Religion, Politik und Intrige. |