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Die Wissenschaft der Ernährung












Ich denke, es gibt viele Varianten - Max Heindel sah sicherlich hinter die Dinge. Aber es stellt sich die Frage: wozu ?

Sind wir in der Lage, so friedlich zu leben ? Ist nicht in uns auch eine gewisse Aggressivität - auch wenn wir von Religionen angehalten werden, friedlich zu leben oder zu denken - nur ? kann man das schon ? wenn wir noch andere Lebewesen töten?

Der Löwe soll neben dem Schaf liegen - geht das auf der Erde ?

http://www.manfredkyber.de/Max%20Heindel.html

Zitat:
Es liegt in der Natur eines Raubtiers, jedes Tier zu fressen, das ihm über den Weg kommt und seine Organe sind so beschaffen, dass es diese Kost braucht, um leben zu können. Aber alles ist auf der Stufe des Werdens begriffen, es geht fortwährend zu etwas Höherem über. Der Mensch war auf seiner früheren Entwicklungsstufe in gewisser Hinsicht auch wie ein Raubtier. Da er aber bestimmt ist, Gott ähnlich zu werden, muss er aufhören, zu vernichten, damit er beginnen kann, schöpferisch zu werden. Fleischnahrung hat in der Vergangenheit den menschlichen Scharfsinn niederer Art gefördert, sie hat einem Zweck in unserer Entwicklung gedient; nun aber stehen wir an der Schwelle eines neuen Zeitalters, wo Selbstopferung und Dienen der Menschheit geistiges Wachstum bringen wird. Durch die Entwicklung des Verstandes werden wir eine Weisheit erlangen, die unser Begreifen weit übertrifft. Aber ehe uns eine solche Weisheit anvertraut werden kann, müssen wir zahm wie eine Taube werden, andernfalls wären wir imstande, sie zu solch selbstsüchtigen und zerstörenden Zwecken anzuwenden, dass sie eine unbeschreibliche Gefahr für unsere Mitmenschen bedeuten würde. Um dies zu vermeiden, muss die fleischlose Kost angenommen werden.

Wir sind gelehrt worden, dass es kein Leben im Universum gibt als das Leben Gottes, dass wir „in ihm leben, uns bewegen und unser Sein haben“, dass sein Leben alles, was es gibt, belebt, und daher verstehen wir natürlich, dass, sobald wir Leben nehmen, wir die Form zerstören, die Gott zu seiner Offenbarung erbaut hat. Die niederen Tierarten sind Geister, die sich entwickeln und Empfindungsvermögen haben. Sie haben ein Verlangen nach Erfahrung, das sie veranlasst, sich verschiedene Formen zu erbauen, und wenn wir ihnen diese Form nehmen, berauben wir sie ihrer Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln. Wir verhindern ihre Entwicklung, anstatt ihnen zu helfen und es wird ein Tag kommen, wo wir einen tiefen Ekel empfinden bei dem Gedanken, dass wir aus unserem Magen eine Grabstätte für die Leichname ermordeter Tiere machen. Alle wirklichen Christen werden sich dann aus reinem Mitleid der fleischlichen Nahrung enthalten; sie werden erkennen, dass alles Leben Gottes ist, und dass es ein großes Unrecht ist, irgendeinem fühlenden Wesen Leiden zu verursachen.
Können wir nachempfinden, was geschrieben steht - welche Haltung nehmen wir ein, wenn Mitgefühl verlangt wird.

Wie sehen wir die Zusammenhänge Gott-Mensch-Tier ? Haben wir eine ganzheitliche Einstellung ?

Zitat:
Leben die Tiere nach dem Tode?

Was lebt, ist der Geist, und der Geist hat weder Anfang noch Ende, - d.h. einfach „er ist.“ Die Frage bezieht sich aber wahrscheinlich darauf, ob das Tier nach dem Tode als solches in einer seiner physischen ähnlichen Form fortbesteht. Diese Frage können wir mit „ja“ beantworten, da jedes Tier nach seinem Ableben in einem aus Begierdenstoff geformten Begierdenkörper kürzere oder längere Zeit, je nach seiner Entwicklung, fortbesteht. Sogar ein zertretener Käfer kann von einem Hellseher beobachtet werden, wie er eine kurze Entfernung in seinem Begierdenleib fortkriecht und darauf allmählich, wie sich auflösend, verschwindet. Er behält seine Form nur für einige Momente nach dem Tode bei, ehe er zu seinem Ursprunge, dem Gruppengeiste, zurückkehrt und sich mit ihm wieder vereinigt. Einem Pferde, einer Kuh oder irgendeinem anderen höher entwickelten Tiere ist ein verhältnismäßig längerer Aufenthalt und auch ein höheres Bewusstsein in der Begierdenwelt beschieden als einem Wesen aus den niederen Tierklassen. Um diese Tatsache besser zu erklären, wollen wir einen Fall anführen, der vor einigen Jahren die Aufmerksamkeit vieler erregte, nämlich als Rider Haggard, der englische Schriftsteller, seinen außerordentlichen Traum veröffentlichte. Er besaß einen Hund, den er sehr gerne hatte, und eines Nachts träumte er, der Hund käme äußerst beunruhigt zu ihm und suche ihn zu bewegen, mit ihm zu gehen. Rider Haggard in seinem Traume folgte dem Tiere, das ihn dann zu einem nahe gelegenen Bach führte. Dort zeigte der Hund ihm seinen eigenen toten Körper, indem er in stummer Verzweiflung zu seinem Herrn um Aufklärung empor sah.
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