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Hallo Deas,
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Ich muss Pax zustimmen, Martin. Auch wenn Deine Ausführungen korrekt sein mögen, so sind sie nur Ursache von Ärger für andere.
Was genau Du damit bezwecken willst, verstehe ich leider nicht. |
Es geht um die Psychologie der Sprache.
Der Begriff Mohammedaner ist fuer die Generation meiner Eltern noch der normale Begriff fuer Muslime. Ohne jeden Hintergedanken.
Aehnlich dem veralteten Begriff "Mohr" fuer einen Menschen schwarzer Hautfarbe (dieser wurde vom Begriff "Neger" abgeloest, der heute auch schon wieder einen negativen Unterton hat)
Wer diesen Hintergrund kennt, zuckt mit den Achseln, sagt "Na und, ist ein veralteter Ausdruck, sonst nichts!" und uebernimmt ihn in den Wortschatz des anstehenden Dialogs.
Wer diesen Hintergrund nicht kennt, fuehlt sich angegriffen und reagiert abwehrend, er erstickt damit den Dialog bereits im Ansatz.
Wer aber einen Dialog anstrebt, der muss die Sprache seines Dialogpartners kennen und vorurteilsfrei akzeptieren, sonst scheitert jeder Dialog. Das impliziert auch veraltete Begriffe wie "Mohammedaner", die immer noch im deutschen Sprachraum gebraeuchlich sind.
Auch der umgekehrte Fall ist denkbar:
Wenn ein Moslem zu jemandem, der kein Moslem ist, sagt: "Du Kafir!", so klingt das in westlichen Ohren wie eine Beleidigung. Tatsaechlich ist das nicht mehr als die nuechterne Feststellung der Unglaeubigkeit (Kafir = Unglaubiger) Also kein Grund zur Aufregung, sondern zu diskutierender Punkt.
Dieses kleine "Lehrstueck der Sprache" hat deutlich gezeigt, wo die emotionalen Grenzen eines Dialoges liegen.
Sie haben sich hier in der Sprache in sofern manifestiert, als das rationale Begriffserklaerungen emotional nicht, oder nur widerwillig angenommen werden koennen.
Wenn ein Dialog aber schon an der gemeinsamen Sprache scheitert, scheitert er erst recht bei einem inhaltlichen Disput.
Q.E.D.
Gruß
Martin
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Ich suche Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Satan
Selam
Da bin ich auch mal gespannt, was als nächstes kommt.
@Kikki, ich habe nicht verstehen können warum du so froh über Martins Beitrag warst. Und was er denn so gut geschrieben hätte. Was für einen Sinn hatte es denn für dich?
Veselam
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Salamun alaykum Esra!
Ich nehme mir mal die Freiheit, dir zu erklären, was Martin hier versucht, weil ich glaube, dass ich ihn verstanden habe.
Er will mit seinen Begrifflichkeiten zweierlei Dinge "testen" (bitte berichtige mich, wenn ich falsch liege, Martin!):
1. Die Dialogfähigkeit des Ansprechpartners
a) Ob er nur nachahmt oder
b) ob er wirklich den Gesprächspartner ernstnimmt und versucht "mitzudenken"
2. Kritikfähigkeit, was so viel heissen soll wie, ob der Gesprächspartner in der Lage ist, Kritik dort zu verstehen, wo sie auch hingehört und nicht falsch zu assoziieren.
Falls alle Punkte scheitern sollten, so steht Martin trotzdem auf der sicheren Seite, denn begrifflich bleibt er (im Grenzen der sprachlichen Möglichkeiten) stets korrekt.
Kurz gesagt: der Muslim hat zu lernen, dass der Nicht-Muslim eben NICHT-Muslim IST!
Oder?
Frieden!
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Salam Zaf-Ad,
Exakt richtig und 100% erkannt!
Deiner Aussage ist nichts hinzuzufuegen!
wassalam
Martin
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Selam
Zaf-ad ich danke dir für deine Aufklärung. Natürlich ist es deine Freiheit für Martin zu antworten,(aber warum du es für nötig gehalten hast, ist eine andere Frage) aber ich nehme deine Antwort als Martins antwort nicht an.
Alleine schon das deine Seele eine insallah friedliche Seele ist, sagt schon vieles aus und ist auch schon Grund genug deine Antworten nicht als seine anzunehmen.
Veselam
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