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Kakita, diese Frage kannst Du Dir eigentlich selbst beantworten, wenn Du Dich etwas in Fachliteratur einliest:
Alle Systeme streben dem termodynamischen Gleichgewicht entgegen. Alleine an der Tatsache, dass wir das termodynamische Gleichgewicht nicht erreicht haben, erkennst Du, dass die Welt nicht unendlich alt ist.
Es gibt das offene und das geschlossene Bild von einem Universum.
Im offenen ist nach dem Urknall ein ständiges Auseinanderdriften.
Im geschlossenen kommt es nach einer bestimmten Zeit wieder zu Kontraktion, also letztlich zu einem pulsierenden Weltall.
Nach dem derzeitigen Bild, dass wir uns vom All machen, stimmt das offene. Vor allem deshalb, weil die kosmologische Konstante, die Einstein einführte, dann aber wieder als „größte Eselei seines Lebens“ verwarf, doch richtig ist. Das Universum dehnt sich sogar beschleunigend aus. Es existiert also eine kosmische Antigravitation.
Es ist durchaus möglich, dass bestimmte hochenergetische Ereignisse, wie z.B. die Kollision zweier schwarzer Löcher eine Singularität in einem neuen System erzeugen, somit also eine neue Raum-Zeit erschaffen. Genauso könnte unser Universum entstanden sein. Allerdings kann nur etwa eines von Zigmilliarden Universen dergestalt sein, dass sich darin Galaxien und letztlich Leben entwickelt. Die meisten Universen werden „Totgeburten“ sein. In diesen Raritäten entwickelt sich dann Leben, dass sich dann fragt, wieso weist unser Universum ausgerechnet diese Naturkonstanten aus, in dem sich Leben entwickeln kann.
Je älter unser Universum wird, desto näher kommt es dem thermodymamischen Gleichgewicht. Ohne Energiegefälle keine Lebensprozesse.
Daraus folgt: in einigen Duzenden Milliarden Jahren, kann sich das Leben nur noch in wenigen Nischen behaupten und auch die werden immer weniger werden.
Aber es entstehen ständig neue Universen.
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