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Und wieder mal geraten..... Land der unbekannten Möglichkeiten (oder war`s unbegrenzt...) kennen wir ja... Land der untergehenden Sonne....gibts eigentlich nicht, weil die Sonne geht ja über kurz oder lang wieder auf. Land der Raketenwürmer - kenn ich nicht....die Zeiten wo ich "Perry Rhodan" gelesen hab`, sind schon lang vorbei... und da war noch so`n Land..eh` Magellan, gib mal `nen schlauen Kommentar ab.... 
| Antwort: |
| a) unbegrenzte Möglichkeiten" |
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Kalimantan – Land der tausend Flüsse
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| d) tausend Flüsse" |
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Kalimantan – Land der tausend Flüsse
Die Insel Borneo dehnt sich über 743‘384 km2 aus und ist damit nach Grönland und Neuguinea die drittgrösste Insel der Welt. Der indonesische Teil der Insel heisst Kalimantan, umfasst etwa drei Viertel der Fläche und ist in die Provinzen Zentral-, Ost-, West- und Südkalimantan unterteilt. Die restliche Fläche bilden die malaysischen Gliedstaaten Sarawak und Sabah sowie das kleine Sultanat Brunei. Grossstädte sind im Osten die boomende Ölstadt Balikpapan und die Holzmetropole Samarinda am Mahakam-Fluss, im Süden die Handelsstadt Banjarmasin und das Diamantenzentrum Martapura, im Westen die Fluss- und Seefahrerstadt Pontianak.
Geologisch ist die Insel alt. Im Gegensatz zu Java findet sich hier kein Vulkanismus; die Böden sind karg. Kalimantan ist jedoch reich an Rohstoffen wie Erdöl, Kohle, Gold und Diamanten. Etwa 12,5 Millionen Menschen leben auf Borneo. Die ursprüngliche Bevölkerung der Dayak, die durch ihre kunstvollen Tätowierungen und eine reiche Kultur, aber auch eine kriegerische Geschichte bekannt geworden sind, sowie die im Norden nomadisierenden Penan, suchen einen Weg zwischen ihren Traditionen und den Anforderungen des Internet-Zeitalters. Siedler aus dem dichtbevölkerten Java, die sich im Rahmen der vom Staat zur Förderung einer nationalen Identität unterstützten Transmigrationspolitik hier niederlassen, versuchen, die wenig fruchtbaren Böden zu kultivieren. Im «One Million Hectare Project« werden riesige Sumpfgebiete entwässert und gleichzeitig Reisanbau propagiert.
Nur noch tief im Zentrum ist das Land bedeckt von den ursprünglichen tropischen Urwäldern. Der jahrzehntelange brutale Holzeinschlag, Brandrodung und daraus resultierende Waldbrände haben von den Küsten landeinwärts und entlang der grossen Flüsse bereits auf grossen Flächen ein ödes Landschaftsbild hinterlassen und zusammen mit dem Goldabbau grosse Umweltprobleme geschaffen. Zwar sind einige zum Teil grössere Gebiete unter Schutz gestellt, so z.B. grenzübergreifend zu Sabah der Kayam Mentarang und zu Sarawak der Betung Kerihun Nationalpark sowie an der Ostküste der Kutai Nationalpark; in Zentral-Kalimantan besteht der Tanjung Puting Nationalpark mit dem Borneo Orang-Utan Zentrum Camp Leakey. Die staatliche Naturschutzbehörde ist aber hoffnungslos überfordert mit der Kontrolle der illegalen Abholzung. Viele dieser Parks und Schutzgebiete leiden stark unter immer wiederkehrenden Bränden – ein Anzeichen, dass der Wald nicht mehr intakt ist und das Klima sich verändert hat.
Gut erschlossen mit Strassen sind nur einige Küstenstrecken. Neben dem heute fast unerlässlichen Luftverkehr stellen die vielen grossen und kleinen Flüsse das Haupttransportnetz der Insel dar. Das Boot als traditionelles Verkehrsmittel will auch das künftige Umweltbildungszentrum Zentral-Kalimantan nutzen. In Zusammenarbeit mit indonesischen Organisationen wird PanEco in Kalimantan Tengah den Aufbau eines mobilen Umweltzentrums unterstützen, um damit die Bevölkerung in den Siedlungen entlang der Flüsse zu erreichen und bei ihr, bei Behörden und privaten Unternehmen die Voraussetzungen für ein breites Verständnis der Umweltanliegen zu fördern und die Umsetzung in konkreten Projekten vorzubereiten.
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| a) unbegrenzte Möglichkeiten" |
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