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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,445843,00.html
Doch was sich jetzt abspielt, ist selbst für amerikanische Verhältnisse abstoßend. Beschimpfungen, Lügen, Verzerrungen, Aufstachelung, Rassismus, Sexismus, Rufschändung und, immer wieder beliebt, das hinterhältige Schüren von Terrorangst: So schmutzig ging es selbst 2004 nicht zu, bei der berüchtigten "Swift-Boat"-Schlacht zwischen Vietnamveteran John Kerry und Vietnamvermeider George W. Bush.
Kein Wunder: Die Republikaner fürchten um ihre Allmacht, die Demokraten wittern Morgenluft. Folglich sind es denn auch meist die panischen Republikaner, die Bannerträger von Sitte, Moral und angeblich christlichen Werten, die mit Essigsäure spritzen. Dabei sind Scheinheiligkeit, Doppelzüngigkeit und Heuchelei offenbar völlig legitime, "christliche" Charaktereigenschaften in dieser "Freak Show", wie Mark Halperin, der politische Direktor von ABC News, die Zustände nennt.
"Ich habe Harold bei der 'Playboy'-Party kennengelernt", zwitschert eine halbnackte Blondine in einem republikanischen TV-Spot gegen den schwarzen Tennessee-Demokraten Harold Ford, dem darin nachgesagt wird, "Geld von Porno-Produzenten angenommen" zu haben. "Harold, ruf mich an", haucht sie.
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was zählt - der Mammon - Mensch , zählst Du noch ?
Wenn diese Mensch gewordene Warensynergiekette so da sitzt und lässig an den Fäden der Aufmerksamkeit zieht, indem er mit einlullender Stimme irgendwas von Liebe erzählt, und ansonsten die Brillanten im Ohr für sich funkeln lässt, mag man sich kaum daran erinnern, dass Combs einst der meistgehasste Mann der Rapwelt war. Der Name Puff Daddy, wie er zu Beginn seiner Karriere hieß, war in den Neunzigern ein Synonym für den Ausverkauf der HipHop-Kultur. Schamlos wärmte der aus Harlem stammende Rapper mit dem überschaubaren Talent totgehörte Hits wieder auf; zielstrebig motzte er als Produzent und Labelboss den Sound aus den Ghettos zum millionenschweren Geschäft auf. HipHop als feuchter Jungstraum aus Frauen, Autos und Champagner? Diddy war's.
Und Diddy ist geblieben, da mögen noch so viele 50 Cents auf der Straße rumliegen. Zeitweise musste er sich zwar über seine zeitweise prominentere Freundin Jennifer Lopez und gelegentliche Handgreiflichkeiten im Gespräch halten. Seit 2000 aber streut Combs seine Marke beim New-York-Marathon, als Bildungssponsor, in Hollywood, als Animateur zum Urnengang oder auf YouTube unters Volk. Den letzten Popularitätsschub genoss er als Juror der MTV-Castingshow "Making The Band" - man könnte ihn glatt als den Dieter Bohlen des amerikanischen HipHops verhöhnen. Auch der deutsche Popstarmacher hat die wundersame Wandlung von der Lachfigur zum 5-Sterne-Promi durchlaufen. Man muss wohl nur lange genug dabei bleiben.
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Betrug - Betrug - Betrug
http://focus.msn.de/digital/netguid.....-auktionen_nid_38423.html
Die Welt im Internet
Handel mit billigen Kopien blüht
Alle Adressaten – und weitere 10 000 Bürger – wurden Opfer einer Bande, die gefälschte Markenware über Ebay verkaufte. Beim Internet-Shopping blüht der Handel mit billigen Kopien. „Allein in Deutschland entsteht durch Marken- und Produktpiraterie jährlich ein Schaden in Hohe von 50 bis 70 Milliarden Euro“, warnt Franz-Peter Falke, Präsident des Markenverbands.
Experten schätzen, dass zwei Drittel aller im Web gehandelten Markentextilien gefälscht sind. Zum Entsetzen vieler Hersteller fallen immer mehr Online-Shopper auf Plagiate herein. Bevor die Bochumer Polizei vor einer Woche sieben mutmaßliche Haupttäter aus Bochum, Wuppertal und Wattenscheid verhaftete, versteigerte die Bande jahrelang auf Ebay gefälschten Schmuck und Kleidung von Edelmarken wie Gucci, Joop und Versace.
Verheugen, hilf! Ausgerechnet die EU wollte uns den Spaß am Trinken verderben durch Aufkleber wie „Alkohol kann Ihre Leber zerstören“. Kann. Muss nicht. Und damit sind wir auch schon mittendrin im Glas, das für uns trinkende Optimisten natürlich immer halb voll ist. Nicht so voll wie die Reporterlegende, die den Wodka „bis zehn aus dem Senfglas, ab zehn aus dem Senfgurkenglas“ trinkt, aber voll genug für Genuss und Lebensfreude. Denn das sind neben „mal ein schönes Glas Wein am Abend“ die beiden wichtigsten Verteidigungsmodule der Gewohnheitstrinker. Wo doch der Alkohol bei uns Bestandteil der Kultur ist. Römer und so. Und wo doch jeder weiß, wie lebensfroh die Olivenölvölker steinalt werden. Hat nicht jeder einen wunderbaren italienischen Fischer im Portfolio, der auf einem wackligen Holzstuhl die Netze flickt, Zigarettchen an der Lippe kleben und auf dem schrägen Tischchen ein Glas Rotwein?
Und was ist mit den Iren, die gar nicht so viel saufen können, wie sie Literaturnobelpreise eingeheimst haben? Gut, dieses Jahr ging er in die Türkei, wo man zum Alkohol ein eher ambivalentes Verhältnis hat. Aber alle anderen Beitrittsländer und Kandidaten und so haben sich doch in die EU eher reingesoffen. Auch heute meint man im ehemaligen Ostblock mit Selbstgebranntem eher selten die CD.
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Und das Wetter spielt auch mit:
www.stern.de
Die goldenen Herbst-Tage scheinen mit Beginn des Novembers vorerst gezählt: Der Wetterdienst erwartet deutschlandweit stürmisches Wetter. Der Nordseeküste droht sogar eine Sturmflut.
Am Mittwoch bestimmen Sturm und Schauer das Wetter in Deutschland. Der Tag beginnt mit teils gewittrigen Regenschauern und vor allem an der Nordsee örtlich mit orkanartigen Böen aus Nordwest. Der deutschen Nordseeküste droht sogar eine schwere Sturmflut. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia vom Mittwoch hat das zur Ostsee ziehende Sturmtief "Britta" am Morgen die deutsche Nordseeküste erreicht. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern in der Stunde fegten orkanartige Böen über den Flugplatz im ostfriesischen Harlesiel hinweg. An der gesamten Küste zwischen Ems und Elbe muss bis in den Vormittag mit einer schweren Sturmflut gerechnet werden.
Besinnung und Totengedenken war gestern - in der Nacht auf Allerheiligen wird sich inzwischen lieber gegruselt als gebetet. Denn mit Halloween kommt auch die Lust am Horror nach Deutschland.
Beim Feiern versteht manch ein Karnevalist keinen Spaß. Tradition ist heilig, und da die Bräuche zu Fastnacht Jahrhunderte alt sind, wacht der Bund Deutscher Karneval (BDK) mit Argusaugen über sie. Den strengen Regeln zufolge beginnt die Fastnachtszeit am 11. November punkt 11.11 Uhr - Pech für die wachsende Schar der Halloween-Fans. Wer bereits in der Nacht zum 1. November für das amerikanische Gruselfest sein Narrenkostüm auspackt, gleichzeitig aber zu den etwa 2,5 Millionen BDK-Mitgliedern zählt, dem droht eine Abmahnung. Als "Auswuchs des närrischen Treibens" bezeichnet das Vereinspräsidium Halloween. Trotzdem wird Halloween immer beliebter.
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