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| Ich glaube nicht daran - in den Wirren dieser Zeit und Jesus ,noch nicht Gottdefiniert, hatte nicht den Status, wo sich seine Mitstreiter Gedanken machten um ein Tuch und gar nicht die Zeit, sich darum zu kümmern, wie wichtig es mal sein könnte für manche Menschen in 2000 Jahren. |
Hallo Gabriele,
nun ja, ich weiss nicht so recht.
Ich denke, die Menschen in dieser Zeit waren auch nicht so sonderlich anders.
Gehen wir mal davon aus, dass die Sache mit dem Touriner Grabtuch stimmen würde (man könnte da auch jedes andere Beispiel nehmen):
Warum sollten sie sich nicht um ein Tuch gekümmert haben, dass das Gesicht eines von ihnen verehrten und geliebten Lehrers, Freundes, Geliebten oder Bruders zeigt. Der als Gottes Sohn auf Erden von ihnen anerkannt wurde.
Gottes Sohn herausgehoben, um zu zeigen:"Es war ja in deren Augen nicht nur irgendjemand!"
Er war etwas besonderes! Der erwartete Erlöser!
Und Du glaubst nicht, dass sich da ein einziger Mensch gefunden hätte, solch ein Zeichen zu bewahren?
Selbst in Zeiten der Unruhen, des Krieges und der Verfolgung?
Ich persönlich glaube schon
Da der Glaube die Menschen sehr viel tun lassen kann.
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| Es wurden 10 000 ans Kreuz genagelt - wen scherte da ein einfacher Prediger. Einen anderen Status hatte er damals noch nicht. |
Ich glaube, das unterschätzt Du.
Wäre er ein einfacher Prediger gewesen, dann hätten die Römer ihn nicht ans Kreuz genagelt.
Jesus ist in meinen Augen vergleichbar mit Marthin Luther:
Er wollte das Judentum reformieren, keine eigene Religion gründen.
Das geht aus vielen Stellen der Bibel hervor.
Und er widersetzte sich dem damals geltenden römischen Recht.
Wenn man mal wirklich plakativ und spitzfindig sein möchte, so könnte man sagen: "Jesus hat die Konsequenzen seines Handelns zu spüren bekommen"-nicht mehr und nicht weniger.
Und dessen war er sich bewusst.
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Es gibt über 8000 Bücher über Jesus , von Menschen geschrieben, die ihn nie gesehen oder mit ihm gesprochen haben - ihn aber als Ideal anschauen.
Nur - wer war er wirklich ? |
Ich glaube, das ist eine Frage, die niemand beantworten kann.
Denn alle Erfahrung, die jemand anderer machten kann sind rein subjetkive Erfahrungen, Wahrnehmungen und Wahrheiten.
Denn wie Du schon so schön sagst:
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Wenn ja - dann ist das auch deine persönliche Sache. Dann weißt du, wie du ihn annehmen kannst. |
Aber es bleibt eine subjektive Wahrheit-"nichts" anderes.
Die zwar ein anderer Teilen kann jedoch nicht muss!
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| Wenn nicht, bist du darauf angewiesen, was für ein Bild du dir von ihm machst. |
Stimmt.
Aber ich denke da liegt ein kleines "Problem".
Meiner Erfahrung nach erbauen sich viele Menschen ihr Bild von einem Menschen (oder auch einem Gott) auf den Erkenntnissen und Wahrheiten anderer Menschen.
Es ist nichts "eigenes".
Sei es die Geschichten aus der Bibel, sei es die Geschichten von Heiligen oder gar die Dinge, die der Pfarrer predigt.
Es sind alles Dinge, die von anderen "vorgekaut" werden.
Aber wirklich etwas eigenes, das eigene Bild, ist es leider in den allerwenigsten Fällen.
Weil das eigene Bild kann man sich nur aus den eigenen Erfahrungen mit Gott, mit Jesus oder (auch im zwischenmenschlichen Beisammensein) den Menschen bilden.
Liebe Grüße
Feuerblitz
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