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Freimaurer












Liebe favola,

da bin ich aber mal gespannt.

An Inanna et al.: Dieser Tage stieß ich auf einen spannenden Hexenkrimi, der aber eigentlich eine Einführung in magische Fähigkeiten ist, die in uns allen stecken. Ein Amerikaner mit Vorfahren aus Yorkshire besucht das Land und gerät in einen Strudel mysteriöser Ereignisse. Der Titel lautet "Die Hexen von Penbury", und der Autor ist Edward Wheeler, ein in Deutschland lebender Engländer.

Gerade auch Feministinnen kommen voll auf ihre Kosten.

Mich hat besonders fasziniert, dass ich damit innerhalb weniger Monate mit der Nase aufs gleiche Thema gestoßen wurde. In den Hexen von Penbury wird aus dem vollen Magie-Leben geschöpft, und in "Confessions of a God Seeker" wird genau geschildert, wie man es macht.

Sagte da jemand "Zufall"?
Trotzdem, Fipps, Vorsicht!

Magie ist wirksam. Vielleicht nicht so, wie sich das Klein-Heinzchen und -Lieschen vorstellt, aber bitte nicht unterschätzen. Das Unbewußte ist scharf auf Magie!

Inanna
Hallo Inanna,

da hast Du Recht. Es ist schon lange her, dass ich mich ernsthaft mit dem Gedanken trug, mich mit der Art von Hexenmagie zu befassen, wie sie auch bei Aleister Crowley beschrieben wird. Daraufhin hatte ich einen so unerfreulichen Traum, dass ich davor zurückgeschreckt bin. Ich saß (im Traum) in einem mit Holzlatten abgegrenzten Keller einer Mietskaserne und machte mich zuversichtlich und etwas überheblich über ein Magiebuch her und sprach dabei arrogant einen Satz, der so ungefähr besagte, dass ich mir jetzt die Geister der Finsternis zu Willen machen würde. Ich hatte die Kellertür abgeschlossen. Da hörte ich, tief in der Nacht, aus einer anderen Ecke des Kellers eine weibliche Stimme, die mit (merkwürdigerweise) norddeutschen Akzent und spöttischem Unterton meinen Satz wiederholte, aber leicht verdreht, so dass er genau das Gegenteil besagte. Zuerst war ich erschrocken, dann wie gelähmt vor Entsetzen, denn die Stimme lachte und kam aus der Ecke, zu der ich hinmusste, um die Kellertür aufzuschließen und zu flüchten.
Es gab keinen Ausweg.
Ich wachte auf, und noch heute laufen mir Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke.

Was nun "Confessions of a God Seeker" angeht, so hat es einen grundsätzlich anderen Tenor. Es besagt, dass wir alle Teil von Gott seien und im Prinzip sehr viel mehr bewirken können, als uns möglich scheint. Es geht dabei kaum noch um Rituale und um Macht, es geht um eine Änderung unserer Weltsicht, um unser Bewusstsein und um unsere bewusste Verbindung zur Göttlichkeit.
In diesem Sinne werden auch einige Frauen und Männer in "Die Hexen von Penbury" geschildert. Dort kommt aber auch die dunklere Seite zum Ausdruck.

"Confessions of a God Seeker" ist nur auf Englisch erhältlich, aber es könnte dich vielleicht interessieren. Der AMORC scheint mir da etwas zweischneidiger zu sein. Aber das kann ich eigentlich nicht beurteilen.
Zitat:
Sagte da jemand "Zufall"?


*"Zufall" in den Raum ruf*

Ich glaube, man wird, wenn man sich für ein Thema interessiert, wird man einfach sensibler. Tagtäglich treffen soviele Eindrücke bei uns ein, die wir einfach wieder schnell vergessen, weil wir damit nichts anfangen können oder wollen. Aber ist die Aufmerksamkeit erst mal da, dann scheint sich gerade dieses Thema überall zu akkumulieren.

@favola
Deine Einschätzung von Fipps halte ich für - um es freundlich auszdrücken - überheblich. Du hast keine Einblicke in seine bisherige "Laufbahn", niemand kann sich anmaßen, über andere Menschen zu urteilen, wie "weit" sie schon seien und was sie noch vor sich haben - wenn dem so ist.
Niemand ist "Kenner der Materie", und die Wege, die eine Seele geht, mögen für andere umständlich, überflüssig oder falsch sein, aber ich denke, Fipps ist genau da, wo er sein soll und führte genau das Leben, das ihm noch zu seiner "Vervollkommnung" fehlt.

Es gibt wenig Leute, die ich in diesem Forum für weiser und abgeklärter halte als ihn.
Oh Astrella, *rotwerd*

Aber das mit der Aufmerksamkeit, die alles was einen interessiert, aus dem übrigen Gewusel herausfiltert, stimmt natürlich. Man sollte es nicht allzu sehr überbewerten. Der Verfasser des genannten Buchs ist ein Freund, den ich seit 13 Jahren nicht mehr gesehen hatte und der bei uns kürzlich zu Besuch war. Ich ahnte nichts vom Inhalt, außer dass es mit Hexen zu tun hat, und hätte von ihm die durchschimmernden spirituellen Einsichten eigentlich gar nicht erwartet.

Noch einmal danke für die Rosen. Mich erfreut immer wieder deine Nüchternheit, wo andere ins Schwärmen und Abheben kommen.

Gruß nach Hamburg oder Angola,

Fipps
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