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Hallo Hamza
Homosexualität bei Tieren ist von Verhaltensforschern (Ethologie) belegt durch Beobachtung in freier Wildbahn u. im Zoo.
Ungefähr drei Viertel aller männlichen Großen Tümmler – »Flipper« lässt grüßen – ziehen mit einem gleichgeschlechtlichen Kumpan durch die Meere. Sie beschützen sich gegenseitig vor angreifenden Haien – der eine ruht, der andere wacht – und haben regelmäßig Sex miteinander.
Mit den Flossenspitzen oder dem Maul stimulieren sie einander die Genitalien oder dringen mit erigiertem Penis in den Geschlechtsschlitz des Partners ein.
Giraffenmännchen reiben einander mit den Hälsen sanft den Körper, bis beide eine Erektion bekommen und einer den anderen besteigt. Männliche Vampirfledermäuse hängen Bauch an Bauch und belecken einander, wobei sie dem erigierten Glied des anderen besondere Aufmerksamkeit zollen.
Inzwischen haben die Forscher bei 471 Spezies gleichgeschlechtliches Verhalten festgestellt: darunter Säugetiere (167 Arten), Vögel (132), Amphibien und Reptilien (32), Fische (15) sowie Insekten und andere Wirbellose (125). (Nicht berücksichtigt ist hier das rituelle Aufreiten dominanter Tiere, das nicht als Sexualverhalten zählt.) Tatsächlich dürfte Homosexualität zwischen Tieren noch viel weiter verbreitet sein, denn nur die auffälligsten und zugänglichsten Arten sind erforscht.
Quelle: http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id239.htm
Beim nächsten Zoobesuch frage einfach einen Tierwärter.
LG
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