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Seid völlig einig. Erzürnt euch niemals übereinander. Haltet eure Augen auf das Königreich der Wahrheit und nicht auf die Welt der Schöpfung gerichtet. Liebt die Geschöpfe um Gottes und nicht um ihrer selbst willen... Die Menschheit ist nicht vollkommen. Jeder Mensch hat Unvollkommenheiten, und ihr werdet immer unglücklich werden, wenn ihr auf die Menschen selbst schaut. Aber wenn ihr zu Gott aufschaut, dann werdet ihr sie lieben und freundlich zu ihnen sein, denn die Welt Gottes ist die Welt der Vollkommenheit und vollendeter Gnade. Schaut deshalb nicht auf irgend jemandes Fehler; schaut mit dem Auge der Vergebung. Das unvollkommene Auge erkennt Unvollkommenheiten. Das Auge, das die Fehler bedeckt, schaut auf den Schöpfer der Seelen. Er hat sie erschaffen, Er erzieht sie und sorgt für sie, verleiht ihnen Fähigkeiten und Leben, Gesicht und Gehör; daher sind sie die Zeichen Seiner Größe. Ihr müsst jedermann Liebe und Freundlichkeit erzeigen, euch um die Armen kümmern, die Schwachen schützen, die Kranken heilen, die Unwissenden lehren und erziehen. Abdu'l Baha
Ich habe heute über diese Worte nachgedacht. Aber ich bin davon überzeugt, ehe der Mensch diese Anforderungen erfüllen kann, wird seine Seele noch viel reifer werden müssen - ehe dies hier auf Erden zum Ausdruck kommen wird. Der Mensch ist noch an seine Charaktereigenschaften gebunden, er muß sich erst selbst erkennen, ehe er auch andere Menschen verstehen kann. Der Sterne Stand beeinflußt deinen Charakter und dein Schicksal.
Um soweit zu sein, wie es im obigen Text gefordert wird, müssen wir noch vielmals geboren werden, denn das erfordert einen großen Entwicklungsweg der Seele. Leider glauben die Autoren der Sprüche nicht an die Wiedergeburt, sondern daß sich das letzte Ende im Himmel abspielt. Das ist sehr schade, weil: dadurch fehlt etwas. In einem Leben ist der Mensch noch nicht vollkommen geworden - das kann er gar nicht. Seine Seelenschichten müssen sich aufbauen - aber wenn die Autoren der Sprüche auch nicht an die verschiedenen Körper außer dem physischen glauben, fehlt auch hier etwas zur Vollständigkeit.
Man kann es akzeptieren, sich Gedanken machen - aber es ist irgendwie nicht vollständig, nur an den physischen Körper zu glauben und daß sich die weitere Entwicklung als Seele im Jenseits vollziehen wird.
Irgendwie fehlt mir da was. Oder die Autoren habe es auch nicht anders verstanden.
Und manchmal frage ich mich: wieviel %Werte aus dem Islam und wieviel % Werte des Christentum liegen den Bahai-Lehren zugrunde ?
Sicherlich hören sich auch viele Sprüche sehr gut an - sie rufen zur Nächstenliebe auf - wie auch alle anderen Religionen. Solange der Mensch aber im Inneren noch nicht soweit ist, bleibt ihm nur, sich automatisch als Gutmensch zu präsentieren oder sich andere Wege suchen. Denn der Weg zur Vollkommenheit ist lang.
Waren die Autoren der Lehren nicht hellsichtig ? Wenn sie keine medialen Fähigkeiten besaßen, woher wollen sie das alles wissen - aber vielleicht konnten sie lesen und waren belesen ?
Waren sie aber medial begabt, mußten sie mehr wissen.
Ich stehe vor einem Rätsel
Menschen sind so, wie ihre charakterlichen Anlagen sind - sie haben ein Schicksal - sind geprägt. Jeder Mensch ist ein individuelles Wesen.
Wie an dem Tag, der Dich der Welt verliehen, die Sonne stand zum Gruße der Planeten, bist also bald und fort und fort gediehen, nach dem Gesetz, wonach Du angetreten. So mußt Du sein, Dir kannst Du nicht entfliehen. So sagten schon Sibyllen, so Propheten; und keine Zeit und keine Macht zerstückelt geprägte Form, die lebend sich entwickelt.
Johann Wolfgang von Goethe
Und solang Du dies nicht hast, dieses "Stirb und Werde", bist Du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde.
Wir werden in einem vorausbestimmten Augenblick geboren, an einem vorausbestimmten Platz, und haben, wie der Jahrgang eines Weines, die Qualität des Jahres und der Jahreszeit, in der wir zur Welt kamen. Nicht mehr und nicht weniger behauptet die Astrologie.
Carl Gustav Jung
Alles, was uns an anderen mißfällt, kann uns zu besserer Selbsterkenntnis führen.
Carl Gustav Jung
Die Philosophia also auch die wahre Astrologia ist ein Zeugnis von Gottes Werken und also heilig und garnicht ein leichtfertig Ding, das will ich meines Teils nicht verunehren.
Johannes Kepler
Wir reden nicht von der Tätigkeit der Sterne, sondern von der Empfänglichkeit... in den Naturen der irdischen Körper.
Johannes Kepler
http://www.astroklang.de/Seiten/zitate.html
Die Seele kann nur auf der Erde in einem Körper lernen - in einer jeweiligen Person - das Lernen und Erfahren ist ein wichtiger Teil des Lebens - wir können ihn nicht umgehen und wenn es auch immer schöne
Worte sind, die gesagt werden, es ist eine Vision, wie man sich den Men-
schen einmal vorstellt.
Eine universelle Religion erweitert auch den Begriff des heiligen Ortes, der dem Gebet geweiht ist.
Warum wollen die Menschen einen abstrakten und unfassbaren Gott in dunklen und kalten Kirchen anbeten? Sie sollten doch zuerst zur Sonne gehen, sich erwärmen, sich erleuchten, sich beleben lassen, Gott danken. Und danach können sie sich immer noch an einen abstrakten Gott wenden.
Sogar die Kirchen und Tempel werden eines Tages unnötig sein, denn die Menschen werden in einen anderen Tempel gehen, in den unermesslichen Tempel der lebendigen Natur, wo die Sonne der Priester ist, der den Gottesdienst hält und wo die Sterne die ewigen Lichter sind. Dies wird eines Tages so sein. Das prophezeie ich euch. Momentan sind die Menschen wegen ihrer Engherzigkeit und ihrer Begrenztheit noch nicht bereit dazu. Und übrigens ist es gar nicht schlecht, dass es Kirchen und Tempel gibt, das ist sogar großartig. Man braucht sie und ich habe niemals gesagt, man solle sie zerstören. Sogar ein Haus ist ein Tempel. Aber wenn man die Wahrheit gut verstanden hat, so wird man all diese Tempel verlassen und den einen und einzigen Tempel betreten, den Gott selbst errichtet hat: das Universum.
Die Kirche ist die Form. Die Religion ist das Prinzip. Die Kirche ist die Form, d.h. das Gebäude, wo Menschen aller Klassen sich vereinigen, ehrliche oder unehrliche, intelligente oder dumme. – Die Religion, der Geist, das Prinzip ist das Bewusstsein von der Verbindung, die es zwischen dem Menschen und dem Herrn gibt. Ein Tempel, eine Kirche, eine Basilika, nennt sie wie ihr wollt, werden von Menschenhand gebaut. Für Menschen, die nur die Form sehen, gibt es keine besseren Orte, um darin zu beten. In Wirklichkeit ist die ganze Natur mit den Bergen, den Felsen, den Wäldern ein Tempel, wo man beten kann, ein Tempel, der aus der Hand Gottes hervorgebracht wurde. Aber die Natur ist noch nicht der Geist, sie ist eine neue, eine andere Form, ein besserer, weiterer Tempel und vor allem – lebendig. Wir haben uns dafür entschieden, in diesem Tempel zu beten. Ist das nun ein Verbrechen?
http://www.aivanhov.de/theory/2_universelle_religion.htm
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5. Dezember 2006
Die religiösen Lehren legen notwendigerweise den Schwerpunkt auf den Glauben. Und zunächst ist dies auch tatsächlich nötig; denn was die Menschen am meisten brauchen ist, an ein schöpferisches Prinzip zu glauben, an eine sie unendlich übertreffende Macht, die man »Gott« nennt oder die man mit einem anderen Namen bezeichnet. Indem sie sie auffordert zu glauben, ermuntert die Religion sie, eine Richtung zu wählen, sie werden eingeladen, ihren Blick auf eine höhere Welt zu richten. Selbst wenn sie ihre Handlungen nicht sofort mit dem sich aus ihrem Gottesglauben ergebenden moralischen Gesetz in Einklang bringen können, so muss doch das Bewusstsein, welches sie allmählich über die Existenz eines höchsten Wesens erlangen, sie dazu drängen, Anstrengungen zu unternehmen, um sich bis zu Ihm zu erheben. Denn Gott streckt uns unsichtbare Fäden entgegen und der Glaube besteht darin, diese Fäden zu ergreifen und ohne Furcht sie könnten reißen, die notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, um uns zu erheben.
http://www.aivanhov.de/daily/20061205.htm
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Liebe Gabriele,
ich empfehle Dir die Seite www.wiederkunft.at sowie die unten angebene Seite. Hier findest Du wunderschön alle Erklärungen über die Baha'i -
Religion.
Es ist so, dass die Gottesoffenbarer eine besondere Stufe haben. Das bedeutet, dass sie über der Stufe des Menschen stehen, sie stehen
zwischen dem Menschen und Gott. Und sie geben uns Gottes Wort weiter,
sodass wir Wahrheiten erkennen und Gottes Willen erkennen können.
Gottesoffenbarer waren auch Zarathustra, Moses, Jesus und Mohammed.
Gott hat uns durch sie gesagt, dass der Mensch nur einmal geboren wird,
und nur einmal stirbt. Wenn uns Gott das durch die Offenbarer sagt, wird
er uns nicht anlügen. Und es kommen sehr wohl Menschen schon in dem einen Leben geistig sehr weit, das sieht man immer wieder. Und worauf es ankommt, ist die Seele. Diese kann in der jenseitigen Welt genauso reifen. Es braucht dazu keinen Körper, weil es ja nur auf die geistige Reife ankommt.
Baha'u'llah sagt uns, dass es eine Wiederkehr der Eigenschaften gibt,
aber keine Seelenwanderung oder Reinkarnation.
Liebe Grüße von Minou
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