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Matriarchate












1. Gäbe es Krieg, wenn Frauen die Welt regieren würden?

Ja, wenn auch seltener als im gegenwärtig noch immer herrschenden Patriarchat. Matriarchate, welche im Altertum in vielen Kulturen existierten, zeichneten sich durch eine größere Friedfertigkeit aus. Weiblichen Herrscherinnen war das Wohlergehen des Volkes wichtiger als Eroberungen, und die Lebensbedingungen waren daher menschenfreundlicher und lebensbejahender. Der Nachteil des Matriarchats lag jedoch im Vorteil begraben: Durch die bewahrenden Eigenschaften des Weiblichen stagnierte die Weiterentwicklung der Lebensumstände. Herrschten Männer, wurde mehr konkurrenziert und gefochten, aber auch mehr geforscht und entwickelt.
Die Tage des Patriarchats sind übrigens gezählt; die kosmische Stunde schlägt für die Frau. Das soeben angebrochene Wassermannzeitalter ist ein Weibliches. Dies bedeutet, daß die weiblichen Werte des Nährens, Erhaltens und Bewahrens gesellschaftsweit mehr Bedeutung erhalten werden. Männer, die spüren, was die Stunde schlägt, entwickeln bereits diese Qualitäten. Chapeau! Die jahrhundertelange Zurückbindung und Unterdrückung der Frauen wird also ein Ende finden. In der idealen Gesellschaft wären Frauen und Männer ohnehin zu je 50 % in allen wichtigen politischen und wirtschaftlichen Gremien vertreten. Dies würde ein ideales Kräftegleichgewicht und die weisesten Entscheidungen hervorbringen.




5. Gibt es Werte, die für alle Menschen gültig sind?

Oh ja! Werte wie Barmherzigkeit, Hoffnung, Geduld, Gnade, Demut, Glaube, Beständigkeit, Reinheit, Harmonie, Freiheit, Vergebung und Toleranz sind nicht nur nette menschliche Werte oder Eigenschaften; sie stellen vielmehr kosmische Qualitäten dar, die universale Gültigkeit haben und von hohen Engelwesen verkörpert werden. Sie alle müssen vom Menschen in der Erden-Schule in vielen aufeinanderfolgenden Leben erlernt und ausgedrückt werden. Hat er gelernt, sie alle in Vollkommenheit zu<I> sein<$>, erreicht er die Meisterschaft und wird frei vom Rad der Verkörperungen. Wer all diese Tugenden als Mumpitz negiert, macht sie das Leben also nicht wirklich leicht!



aus
http://www.zeitenschrift.com/magazin/52-100fragen.ihtml
Hallo Gabriele...
nun mich wundert doch sehr, dass Du hier Matriarchat im gleichen Atemzug nennst mit weibliche Herrscherinnen. Ein ganz wesentliches Kennzeichen der Matriarchate oder matriarchalen Lebensformen ist, dass es keine Herrschaft gibt. Es gibt keine Hirachien, sondern ein soziales Gefüge des Miteinander.
Zudem hört es sich in Deinem Beitrag so an, als ob es heute keine matriarchalen Lebensformen mehr gibt und sie alle im Altertum verschwunden wären. Doch dem ist nicht so es gibt sie noch heute z.B. in der Stadt Juchitan in Mexiko eine Stadt von rund 100.000 EinwohnerINNEN, in China u.a. das Volk der Moso oder die Minangkabau.
Ebenso bestreite ich, dass es während der Matriarchalen Zeit Entwicklungen stagniert hätten. Diese Thesen, die in unseren Schulbüchern verbreitet werden, wurden von MÄNNERN festgestellt und bis heute nie ernsthaft in Frage gestellt oder überprüft und wenn dann wieder von MÄNNERN aus dem Patriarchat.
Lesenswert sind die Bücher der Wissenschaftlerin Heide Göttner-Abendroth...
...lächel...
doch ich stimme mit Dir vollkommen überein - die Tage des Patriarchats sind gezählt und die Zukunft ist weiblich....
Daher auch die Friedenstaube von Picasso ist tot, es lebe die Talisfrau von Christin van Talis.
Für alle hier die sich für das Matriarchat interessieren hier ein Link: http://matriarchat.info/index.php
Hi, Göttin Rea, wie Du bemerkst, stammt der Bericht aus der Zeitenschrift.
Über einige kleine Völker, die das Matriarchat noch leben, habe ich einige Berichte im TV gesehen. War ganz interessant.

Da ich Anhänger der Reinkarnationslehre bin, in der ausgesagt wird, daß wir als Seelen mal männlich/mal weiblich sind, sehe ich eine ausgleichende Gerechtigkeit in der Form, daß jeder Mensch/Person mal das Gleiche erleidet wie er es anderen zumutet.

Zitat:
Es gibt keine Hirachien, sondern ein soziales Gefüge des Miteinander.


Nun, du findest, wenn du in einer Frauen-Reisegruppe reist, auch dort Strukturen, daß immer eine Person mit viel Charisma eine leitende Stellung einnimmt, der sich alle anderen unterordnen. Spreche da aus Erfahrung.

Zitat:
z.B. in der Stadt Juchitan in Mexiko eine Stadt von rund 100.000 EinwohnerINNEN, in China u.a. das Volk der Moso oder die Minangkabau.


Ich weiß. Mein Anspruch im TV sucht eben nach diesen Berichten. Weil der Mensch nicht überall und jederzeit in alle Weltteile reisen kann, sind solche Sendungen eine kulturuelle Bereicherung.

Zitat:
Lesenswert sind die Bücher der Wissenschaftlerin Heide Göttner-Abendroth...


Schönen Dank für die Hinweise und den Link. Werde mich informieren.

Es gab schon immer starke Frauen. Durchforsten wir einmal die Geschichte, so finden wir eine ganze Menge. Es gab immer Vorreiterinnen, und diese haben als Vorbilder ganze Generationen geprägt. Ob nun in kulturellen, religiösen oder politischen Bereichen. Dank ihnen. Sie haben mit ihrer Vorreiterrolle so eine Art Kreuz getragen, denn sie wurden nicht immer verstanden.

Freundlichst
lächel...
Hallo Gabriele...
ich stimme Dir zu... lächel... doch ich möchte auch das unwissende besser informiert sind, wenn sie die Foren lesen...
und ich stelle immer wieder fest, dass es nur wenige gibt, die überhaupt davon wissen.
die leitende - in meinen Augen besser beratende Stellung gibt es sehr wohl in matrilinearen Kulturen, ja es gibt auch welche, wo es durchaus ein Mann sein kann, der diese Stellung einnimmt.
Doch sollte sich diese Person als unfähig erweisen wird niemand auf sie hören... das ist sicher das besondere. Daher ordnen sich die Menschen nicht unter sondern überlegen ihre/ seine Ansicht.

Doch auch hier lasse ich nicht außer acht, dass das patriarchle auch hier schon verfärbt hat....

Es geht mir auch nicht darum, es zu glorifizieren, sondern dass wir wir nicht mehr in "entweder - oder" leben. Das Leben und Kulturformen sind manigfaltig und es gibt unzählig viele, die wesentlich mehr soziale Strukturen aufweisen, als das unsere... ich denke, es lohnt sich genauer hinzusehen.

Tja und mit der Emanzipation der Frau.... tja, da bin ich vor kurzem auf etwas sehr Interessantes gestoßen: Erst ab dem Mittelalter war es Frauen nicht mehr erlaubt Handwerksberufe auszuüben.... ups ich habe geschluckt... und mir wurde klar, wir sind nicht Fortschrittlich, weil plötzlich Mädchen und Frauen wieder einen handwerklichen Beruf erlernen können...
Nein wir erlangen damit erst den Stand vor dem Mittelalter zurück...
Und es waren schon immer die Frauen die stark sind. Klar und dann gab und gibt es die wunderbare Vorbilder sind und ich erfreue mich immer davon zu lesen. Ich bemühe mich, dies möglichst vielen mitzuteilen, weil diese Frauen Mut machen zu, selbt auch das Leben einer starken Frau zu leben.
alles Liebe
Hallo, liebe Rea,

Nun, das ist mir auch neu, das mit dem Mittelalter

Inzwischen gibt es so viele neue Berufe, so daß man inzwischen gar nicht mehr so richtig weiß, welche Berufe Frauen ausgeübt haben und welche nicht.

Zitat:
Die Garnmacherinnen, die die Appretur des von den Garnzwirnern gezwirnten Leinengarns besorgten, und die Seidmacherinnen waren sogar in Frauenzünften organisiert. Die Goldspinnerinnen, die Blattgold und -silber für die Malerei, das Möbel- und Buchgewerbe, für die kirchlichen Gewänder und Stickereien und für die kostbaren Gewänder der Reichen herstellten, waren mit den Goldschlägern zu einer Zunft vereinigt.
http://www.kleio.org/mittelalter/MaVII2.htm


http://www.geschichteboard.de/topic.....-durch-die-kirche%3F.html

aus:frauenberufe im mittelalter

Zitat:
doch ich möchte auch das unwissende besser informiert sind, wenn sie die Foren lesen...


Zumal die Masse der Teilnehmer zu den Nur-Lesenden gehört. Wie immer und wie überall. Warum nicht

Zitat:
Das Leben und Kulturformen sind manigfaltig und es gibt unzählig viele, die wesentlich mehr soziale Strukturen aufweisen, als das unsere.


Es wird sicherlich jeder Mensch in der Kultur innerlich zu Hause sein, in der er/sie hineingeboren wurde. Da kommen dann auch die Fähigkeiten des Überlebens hinzu, die notwendig sind. Wir gehen oft von unserem subjektiven Gedankengut aus, wir beurteilen auch danach.

Ich denke, daß Gott sicherlich eine Welt mit Sinn geschaffen hat, wir erkennen das nur nicht in unserem Frosch-Perspektive-Denken. Ich erwische mich dabei auch immer, wenn ich später noch einmal darüber nachdenke. Es gibt wohl nichts Perfektes auf der Welt. An allem muß mit allen gearbeitet werden. Es ist ein Prozeß, der stets am und im Wandeln ist.

Zitat:
Und es waren schon immer die Frauen die stark sind.


Der Frau lag schon immer alles auf den Schultern. Hausarbeit, Kinder kriegen, oft auch betriebliche Arbeit und wenn der Mann versagt, muß sie seinen Part auch noch übernehmen. Der Mann wünscht sich alles in einer Frau. Mutter seiner Kinder, Geliebte, Freundin, Ernährerin. Das ist ziemlich viel und so ist die Frau immer die Starke gewesen, obwohl sie soviel zu tragen hat.

http://lbib.de/query.php?id=34998

Zitat:
Geschichte der Frau: Antike und Mittelalter


Interessant:

Zitat:
Das Matriarchat, eine Gesellschaft, in der die Frauen das Sagen haben und nicht die Männer, gibt es nicht und hat es nie gegeben. Zu dieser Auffassung sind die meisten Wissenschaftler nach einem Jahrhundert des Forschens gelangt. Dem widerspricht nun die Anthropologin Peggy Reeves Sanday vom archäologischen Museum der Universität Pennsylvania: Das Volk der Minangkabau auf West-Sumatra lebt im Matriarchat – jedoch sieht dies anders aus, als von vielen erwartet, schreibt die Wissenschaftlerin in ihrem in diesen Tagen erschienenen Buch "Women at the Center: Life in a Modern Matriarchy" ("Frauen im Mittelpunkt: Leben in einem modernen Matriarchat").

http://www.politikstube.de/forum/ge.....5872-frauen_im_islam.html

http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=172307

Interessant auch, was man so alles unter "das Matriarchat" finden kann.

http://blog.hannelore.org/2006/11/w.....nter-den-matriarchat.html

Zitat:
Matriarchat-Blog
Kulturstudien - Gesellschaft - Kritik - Stammesgesellschaften versus Industrienationen

18.12.06
Und das Matriarchat kommt doch!

"Ja, Du. Du kontrollierst das Informationszeitalter, willkommen in Deiner Welt", mit diesen Worten begrüßt das US-amerikanische Time Magazine in diesem Jahr die Person des Jahres. Oder vielmehr, die Personen des Jahres, denn im Jahr 2006 sind alle Internetnutzer gekürt - das Stichwort Web 2.0 spielt dabei auch eine Rolle


Interessant auch, daß man so viele Bekannte trifft. Hat sich alles weiter entwickelt

liebe Grüße
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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