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Mt. 10, 31- 39
Fürchtet euch nun nicht! Ihr seid wertvoller als viele Sperlinge. 32 Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. 33 Wer aber mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. 34 Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36 und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; 38 und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.
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Lk. 22, 21- 38
21 Doch siehe, die Hand dessen, der mich überliefert, ist mit mir auf dem Tisch. 22 Und der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie es beschlossen ist. Wehe aber jenem Menschen, durch den er überliefert wird! 23 Und sie fingen an, sich untereinander zu befragen, wer es wohl von ihnen sein möchte, der dies tun werde. 24 Es entstand aber auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen für den Größten zu halten sei. 25 Er aber sprach zu ihnen: Die Könige der Nationen herrschen über sie, und die Gewalt über sie üben, lassen sich Wohltäter nennen. 26 Ihr aber nicht so! Sondern der Größte unter euch sei wie der Jüngste und der Führende wie der Dienende. 27 Denn wer ist größer, der zu Tisch Liegende oder der Dienende? Nicht der zu Tisch Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende. 28 Ihr aber seid es, die mit mir ausgeharrt haben in meinen Versuchungen; 29 und ich verordne euch, wie mein Vater mir verordnet hat, ein Reich8, 30 dass ihr esst und trinkt an meinem Tisch in meinem Reich9 und auf Thronen sitzt, die zwölf Stämme Israels zu richten. 31 Der Herr aber sprach:10 Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. 32 Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder! 33 Er aber sprach zu ihm: Herr, mit dir bin ich bereit, auch ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. 34 Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst. 35 Und er sprach zu ihnen: Als ich euch ohne Börse und Tasche und Sandalen sandte, mangelte euch wohl etwas? Sie aber sagten: Nichts. 36 Er sprach nun zu ihnen: Aber jetzt, wer eine Börse hat, der nehme sie und ebenso eine Tasche, und wer nicht hat11, verkaufe sein Gewand und kaufe ein Schwert;37 denn ich sage euch, dass noch dieses, was geschrieben steht, an mir erfüllt werden muss: "Und er ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden"; denn auch das, was mich betrifft, hat eine Vollendung. 38 Sie aber sprachen: Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug.
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| und? Hört sich nicht gerade "friedlich" an... Nach dem Motto "haltet auch die andere Wange hin"
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Was hört sich n icht friedlich an?
Etwa, dass man die andere Wange auch hinhalten soll?
Wie schnell Du Dir den Vortrag durchgelesen oder angehört hast.
Bewundernswert.
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Nein die fettgedruckten Sachen.
Ich kenn halt die ibelstellen und deswegen kann ich schneller lesen
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Du meinst wohl die Bibelstellen, die Du aus dem Zusammenhang gerissen hast .
Für die Leute, die die Dateien nicht runterladen können, möchte ich gern, das Vortragsmanuskript posten.
Schwert oder Frieden – was hat Jesus gebracht?
Matthäus 10, 34
Predigt Andreas Symank
Freie Evangelische Gemeinde Zürich Helvetiaplatz
Zürich, 16. Februar 2003
„Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekom-men, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ Das steht im Matthäus-Evangelium, Ka-pitel 10, Vers 34, und gesagt hat es Jesus Christus.
Jesus war ein Provokateur, ein Herausforderer, ein Aufrüttler. Er hat die unglaublichsten Din-ge gesagt – rätselhafte Dinge, harte Dinge (zu denen, die sich für gut hielten), liebevolle Din-ge (zu denen, die wussten und bereuten, dass sie schlecht waren), Dinge, die alle Vorstellun-gen der Leute auf den Kopf stellten, Dinge, die zu einem neuen Denken und zu einem neuen Verhalten herausforderten.
Eines dieser provozierenden Worte haben wir hier vor uns: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“ Damit wollen wir uns heute morgen befassen.
Wieso bin ich gerade auf diese Aussage Jesu gekommen? Das hat mit der gegenwärtigen weltpolitisch angespannten Lage zu tun, mit der Konfrontation von Christentum und Islam. Nach dem Terroranschlag auf die Zwillingstürme in New York haben Menschen in Europa und Amerika (Christen und andere) auf zahlreiche Stellen im Koran aufmerksam gemacht, die die Muslime zum Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen auffordern. Das ließen die islami-schen Gelehrten natürlich nicht auf sich sitzen. Sie blätterten ihrerseits in der Bibel und hiel-ten der Christenheit Verse unter die Nase, wo ebenfalls zum Kampf aufgerufen wird. Ein sol-cher Vers ist Matthäus 10,34. Von wegen Jesus, der Friedensstifter, sagen sie. Jesus, der Schwertkämpfer! Jesus bringt Krieg über die Welt, nicht Frieden. Er hat es ja selber gesagt.
Hat er das wirklich? Das wollen wir jetzt genauer untersuchen.
Haben Sie noch im Ohr, wie Jesus seine provozierende Aussage beginnt? „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen.“ Aha, das dachten die Leute also: Wenn der Messias kommt, ist Schluss mit Krieg; dann bricht der große Frieden aus. So dachten nicht nur die Ahnungslosen und die Halbgebildeten. So dachten auch die Jünger von Jesus (zu denen redet er hier ja). So dachten sogar die jüdischen Theologen. Wie kamen denn sie alle dazu, vom Messias Frieden zu erwarten? War das einfach ein Wunschtraum, fromme Phanta-sie? Ganz und gar nicht! Diese Erwartung basierte auf handfesten Ankündigungen, und zwar auf Ankündigungen, die Gott selbst gemacht hatte.
„Ein Kind ist geboren, der künftige König ist uns geschenkt! Und das sind die Ehrennamen, die ihm gegeben werden: umsichtiger Herrscher, mächtiger Held, ewiger Vater, Friedensfürst. Seine Macht wird weit reichen, und dauerhafter Frieden wird einkehren.“ Jesaja 9,5.6
„Freu dich, du Zionsstadt!
Jubelt laut, ihr Bewohner Jerusalems!
Seht, euer König kommt zu euch! …
Er schafft die Pferde und Streitwagen ab …
Auch die Kriegsbogen werden zerbrochen.
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