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Sex vor der Ehe oder das Problem der Jungfernkult Religionen












Hallo Feuerblitz,

vielen Dank für deinen Post! Als Betroffene zu diesem Thema beizutragen nötig mir den allergrößten Respekt ab! Hut ab und verbeugung!
Zitat:

Was ich mich ernsthaft frage ist: "Was macht eine "Jungfrau" so besonders und so "wertvoll"?"
Das ist eine Schlüsselfrage! Ich denke das kommt nur aus dem männlichen Besitzdenken! Denn Männer halten sich nie and diese "Jungfräulichkeit" (wozu auch, kann ja keiner Kontrollieren) und somit ist der Mann von vorne herein in der Beziehung der Überlegenen, sogenannte Fachautorität! Wie sagt man doch gleich "Im Reich der Blinden ist der Einäugige König"! Besitzdenken und Pädophilie gehören aber unbedingt zusammen! Was macht denn ein kindliches Mädchen für einen Mann interessant? Die sogenannten sexuellen Reize sind ja noch gar nicht entwickelt! Er ist die absolute Macht darüber! Sein gegenüber hat keine eigenen Wünsche und auch keinen eigenen Willen (der stark genug wäre). Kurz das Opfer wird zum Besitz! Ich bin Überzeugt, wenn wir Pädophilie, Vergewaltigung und sexuellen Mißbrauch bekämpfen wollen, dann geht es im wesentlichen gegen Besitzdenken in der Geschlechterbeziehung!

Die Bahai haben da einen wunderschönen Denkansatz: Mann und Frau sind wie die Schwingen eines Vogels, nur wenn beide gleich stark sind, kann der Vogel fliegen!

In den Jungfrauenkult Religionen aber ist die Frau von vorneherein, systembedingt Unterlegen. Zum sklavischen Besitz ist es dann nur noch ein kleiner Schritt! Und der nächste Schritte ist dann Vergewaltigung und sexueller Mißbrauch.
Zitat:

Ausserdem gehe ich auch so weit, diese Tabuisierung dafür verantwortlich zu machen, dass es soetwas wie Vergewaltigung (innerhalb wie ausserhalb der Ehe und ganz egal, ob davon Frauen oder auch Männer betroffen sind), Kindesmissbrauch oder ähnliches überhaupt gibt.
Das möchte ich besonders unterstreichen! In einer Welt in der man darüber nicht redet, haben die Täter leichtes Spiel. Und da sind wir beim Hauptproblem der islamischen Kultur! Hier geht man ja so weit "nicht mehr Jungfrauen" zu bestrafen, in der Türkei durch Familie und Gesellschaft in den Scharia Staaten sogar per Gesetzt. Das hat zur Folge, das Vergewaltigungen nicht mehr angezeigt werden (sieht natürlich in den offiziellen Statistiken toll aus: Fast keine Vergewaltigungen im Iran). Als Alibi werden dann noch gegen Vergewaltiger drakonische Strafen verhängt (Todesstrafe). Aber da es ja keine Vergewaltiger gibt.....

Zitat:
Und ich persönlich denke auch, dass es viel schlimmer sein würde, wenn es die Damen des "Ältesten Gewerbes der Welt" nicht gäbe.
In der Tat! Auch wenn bei der Miete theoretisch ja auch ein vorübergehendes Besitzverhältniss zustande kommt. Welches allerdings ordentlich Vertraglich geregelt ist (die AGB´s sind jedem Freier geläufig)! Aber wirklich nur theoretisch, praktisch funktioniert Prostitution nur dann im moralisch vertretbaren Rahmen, solange der Auftragnehmer auch wirklich der Auftragnehmer ist und kein Sexsklave! Zwangsprostitution stelle ich mit Pädophilie auf eine Stufe. Ist aber völlig Unnötig, denn Personalmangel besteht in diesem Gewerbe nicht! Wenn es nicht so verrufen wäre, würden sich auch die vielen Amateure ein Geschäftsschild an die Tür hängen. Monatseinkommen von 10000 bis 20000 Euro korrumpieren nun mal! Besonders Frauen die gelernt haben, das Sex gefälligst keine Freude zu bereiten hat (sondern Arbeit ist!) Und da haben wir den Zusammenhang: Jungfernkult Religionen stehen der Prostitution nicht entgegen, sie verursachen sie!

Gruß Heiko
Hallo ihr Lieben,

eine Meldung zum Thema:

Die staatlich iranische Nachrichtenagentur ILNA berichtet im Juli das im Iran so um die 300.000 Frauen und Mädchen von zuhause weggelaufen sind und auf der Straße leben. Meistens nach einer Vergewaltigung, werden sie von ihrer eigenen Familie verstoßen. Unter diesen sind zum Teil neunjährige Mädchen. Statistiken zeigen, dass es im Iran mit die höchste Zahl von zu Hause geflüchteter und vertriebener Frauen gibt, speziell in der Gegend um die heiligen Städte Qom und Mashad.

Quelle: http://www.iranfocus.com/modules/news/article.php?storyid=9002
Zitat:
The state-run news agency ILNA reported in July that there were some 300,000 run-away women and girls in Iran and that 86 percent of girls who ran away from their homes for the first time were raped. The majority of such victims are rejected by their families if they choose to return after having been raped.


Jungfernkult Religionen stehen dem Sexuellen Mißbrauch nicht entgegen, sie verursachen ihn!

Wie werden die wohl ihren Lebensunterhalt bestreiten?

Gruß Heiko
Hallo Heiko,
danke
Ich kann und will einfach nicht wegsehen oder weghören.
Und ich persönlich finde es einfach nur übel und feige, dass Religionsangehörige, egal welcher Glaubensrichtung, die "Schuld" immer bei den Gläubigen suchen und nicht in ihrem eigenen System.
Aber es ist ja einfacher die Verantwortung auf andere abzuwälzen, als die Verantwortung zu übernehmen...
*Kopfschüttel*


Zitat:
Ich denke das kommt nur aus dem männlichen Besitzdenken! Denn Männer halten sich nie and diese "Jungfräulichkeit" (wozu auch, kann ja keiner Kontrollieren) und somit ist der Mann von vorne herein in der Beziehung der Überlegenen, sogenannte Fachautorität! Wie sagt man doch gleich "Im Reich der Blinden ist der Einäugige König"!


Das erstaunliche ist, dass grade die monotheistischen Religionen eigentliche eine Religion der Männer und des "Patriarchats" sind, die ja (eigentlich) für sich in Anspruch nehmen, alles viel besser zu machen und das durch sie das Heil der Welt (im wahrsten Sinne des Wortes) kommt.
Und Frauen haben da nicht wirklich Platz.
Nicht als eigenständiges Wesen, nicht als Individuum.
Ich gehe hierbei von den Schriften aus, die soetwas eindeutig belegen (ich kann mich aber hier nur auf die Bibel beziehen, weil ich die anderen kaum kenne).
Das manche Menschen dies anders auslegen und anders handhaben (mittlerweile, wohl gemerkt) finde ich persönlich sehr, sehr gut und positiv.

Ich denke, dass Besitzdenken, was Du hier ansprichst hat ganz gewaltig mit den entsprechenden Religionen zu tun.
In welcher Religion kommt es denn vor, dass Männer höher gestellt sind, als Frauen?
Das sie mehr Rechte haben und "wichtiger" sind als diese?
Es ist hauptsächlich ein Merkmal der monotheistischen, patriarchalen Religionen.
Leider.

Und selbst wenn man die Religion mal versucht aussen vor zu lassen (was nicht einfach ist, weil das gesamte Gesellschaftssystem darauf aufgebaut ist) und hinterfragt, warum ein Mann es nötig hat, eine Frau als Besitz oder als Gebrauchsgegenstand zu sehen, den man benutz und dann einfach weglegt...
Das ist für mich einfach unbegreiflich... und abstoßend.

Manche sagen, diese Männer haben selbst unter einer herrschsüchtigen Mutter gelitten und können nur so ihr Selbstbewusstsein aufmöbeln.
Andere sagen, es liegt einfach nur an dem niedrigen Selbstwertgefühl.
Wieder andere sind der Meinung, die Leute sind einfach nur auf Unterdrückung aus, weil es ihnen Spaß macht...

Ich persönlich denke, dass solche Ansichten nur sehr oberflächlich an den eigentlichen Problemen kratzen.
Denn ich denke, das bei vielen Menschen (ob nun Mann oder Frau) schlicht und ergreifend (wie gesagt) das gestörte Verhältnis zur eigenen Sexualität und der Sexualität anderer ein Auslöser für diese Probleme ist.



Zitat:
Ich bin Überzeugt, wenn wir Pädophilie, Vergewaltigung und sexuellen Mißbrauch bekämpfen wollen, dann geht es im wesentlichen gegen Besitzdenken in der Geschlechterbeziehung!


Da sprichst Du ein wahres Wort "gelassen" aus.
Allerdings wird da an den Grundfesten gerüttelt und zwar nicht nur den gesellschaftlichen, sondern auch an den religiösen.
Wie gesagt, ich finde es einerseits äusserst interessant und faszinieren, andererseits bin ich völlig entsetzt darüber, wie sehr die monotheistischen Religionen mit dem Staatsgefüge (auch hier in Deutschland, da brauch man gar nicht so weit in die arabische Welt oder sonst wo hingucken) verwoben sind.

Es geht dann nicht nur um das Besitzdenken in der Geschlechterbeziehung, was die "Unterdrückung" angeht, sondern auch um die Frage der Defintion von Treue oder "Ehebruch" oder ähnliches.
Denn im Prinzip ist das Verlangen von Treue auch nichts anderes als aus dem Besitzdenken entsprungen


Zitat:
Die Bahai haben da einen wunderschönen Denkansatz: Mann und Frau sind wie die Schwingen eines Vogels, nur wenn beide gleich stark sind, kann der Vogel fliegen!


Das kann ich nur unterschreiben.
Eine sehr schöne Erkenntnis in einem sehr passenden Gleichnis dargestellt.


Zitat:
In den Jungfrauenkult Religionen aber ist die Frau von vorneherein, systembedingt Unterlegen. Zum sklavischen Besitz ist es dann nur noch ein kleiner Schritt! Und der nächste Schritte ist dann Vergewaltigung und sexueller Mißbrauch.


*nick*
Genau dass wollte ich mit dem obigen ausdrücken.

Zitat:
Das möchte ich besonders unterstreichen! In einer Welt in der man darüber nicht redet, haben die Täter leichtes Spiel. Und da sind wir beim Hauptproblem der islamischen Kultur!


Nun ja, sich da auf nur eine Kultur zu beschränken (hier auf die islamische) ist sehr einfach.
Man sollte nicht die Augen davor verschließen, was in der eigenen Kultur von Statten geht.
Es ist in manchen Gegenden Deutschlands immernoch so, dass man über Vergewaltigung und Kindesmissbrauch nicht redet.
Es ist einfach ein Tabuthema-und das unter Christen!

Ich habe eine junge, türkische Frau kennengelernt, die mehrfach von ihrem Mann vergewaltigt wurde und die zu ihrer Familie damit gegangen ist.
Und die Familie stand hinter ihr! Da hat ihr Mann tierischen Ärger, sowohl mit der Polizei als auch der Sippe dieser jungen Frau bekommen!
Und was ist hier in Deutschland?
Ich kenne mittlerweile drei Hände voll Mädels, die von Familienmitgliedern vergewaltigt oder missbraucht wurden, sei es Opa, sei es Vater, Bruder oder Onkel.
Und was wird in deutschen Familien gemacht? Weg gesehen!
Und das beste ist, dass einem dann so tolle Bibelsprüche an den Kopf geknallt werden wie: "Richtet nicht, auf das ihr nicht gerichtet werdet!"

Sorry, aber so pauschalisieren kann man es nicht.
Die christliche Kultur ist um keinen Deut besser, als die islamische oder die jüdische oder eine andere patriarchal-orientierte Relgion/Kultur.

Zitat:
Und da haben wir den Zusammenhang: Jungfernkult Religionen stehen der Prostitution nicht entgegen, sie verursachen sie!


Hmmm... nun jaaaa... ich sehe das ganze etwas anders.
Ich denke nicht, dass Prostitution und Jungfernkult Religionen in einem direkten Zusammenhang stehen, geschweige denn, das sie sich bedingen.

Es steht schon dem entgegen, dass dieses "Gewerbe" älter ist, als die monotheistischen Religionen.




Liebe Grüße
Feuerblitz
Hallo Ihr Lieben,

vor zwei Wochen wurden hier auf einem Campingplatz im Nachbarort zwei neunjährige Jungs sexuell mißbraucht/vergewaltigt! Der Täter - ein Bekannter! Statistisch wird jedes dritte Mädchen und jeder sechste Junge in Deutschland sexuell mißbraucht. Die Täter sind in der mehrzahl Familienangehörige oder Bekannte!

http://www.praevention.org/taeter.htm
Zitat:
Wer sind die Täter und wie werden sie dazu?

In der Öffentlichkeit besteht eine weit verbreitete, aber falsche Vorstellung vom sogenannten ‘Sexualstraftäter’ oder 'Triebtäter’. Oft werden sie als unattraktiv, pervers oder krank wahrgenommen und/oder dargestellt. Viele glauben, Missbraucher könnten ihre (gesteigerten) Sexualtriebe nicht unter Kontrolle bringen und seien diesen Affekten hilflos ausgeliefert oder aber sie seien einfach psychisch ‘krank’. Dieser Auffassung stehen Untersuchungen entgegen, die belegen, dass Missbrauchstäter ganz normale Männer sind, ohne psychisch krankhafte Befunde, die sehr genau wissen, was sie tun. Denn sie planen ihre sexuell motivierten Gewalttaten sorgfältig, um nicht "erwischt" zu werden. Missbraucher werden deshalb selten in Verbindung gebracht mit Erfolg, Ansehen und Beliebtheit und sind deshalb auch nicht im eigenen Bekanntenkreis oder in der Verwandtschaft anzutreffen. Dennoch wird immer wieder versucht, sie als "krank" darzustellen. Diese Versuche zeigen nur das Bestreben, das "Schreckliche" zu verleugnen und sich selbst davon zu distanzieren. Die immer noch weit verbreitete Annahme, die Täter seien ‘böse, fremde Männer’, die die Kinder bedrohen und gefährden, ist falsch, denn die Bedrohung geht ja gerade meist von Vertrauenspersonen aus. In den letzten Jahren wurde auch bekannt, dass auch Frauen Sexuellen Missbrauch verüben, manchmal auch gemeinsam mit dem Partner. Ca. 90% der Täter sind jedoch Männer und ca. 10% Frauen.
Zitat:
Täterverhalten

Die Entstehung und Ausübung von Täterverhalten wird unterschiedlich interpretiert.

Einerseits wird es als Folge der männlichen Sozialisation und als Teil der männlichen Gesellschaftsordnung gesehen, das von Männern erwartet, über andere Macht auszuüben und sich zu "behaupten". Andererseits wird es verstanden als Ausdrucksmöglichkeit eines machtlosen Menschen, der Sexuellen Missbrauch als Kompensation von Hilflosigkeit und Ohnmacht ausübt. Indem er sexuelle Gewalt anwendet, das Opfer demütigt und ihm demonstriert ein ‘richtiger Kerl’ zu sein, kann er sich beweisen, dass er mächtig und stark ist. Ein weiteres Erklärungsmodell zur Täterentwicklung besteht in der Annahme, dass sich das missbrauchte männliche Kind mit ehemaligen Missbraucher identifiziert und hierin eine Möglichkeit sieht, eigene Opfererfahrungen und Ohnmachtgefühle zu überwinden. Dies erklärt jedoch nicht, warum Mädchen, die ja um ein Vielfaches häufiger Opfer Sexuellen Missbrauchs sind, diese Reaktion sehr viel seltener zeigen. Sehr viele Mädchen stehen sehr wenigen Jungen als Opfer gegenüber, werden aber sehr viel seltener später Täterinnen Sexuellen Missbrauchs.

Zitat:
Einige "typische" Merkmale von Tätern

* Sie sind nicht in der Lage, ihre Bedürfnisse von denen des Kindes zu unterscheiden.
* Kindliche Bedürfnisse nach Zuwendung und Zärtlichkeit deuten Täter im eigenen Interesse um als Verlangen des Kindes nach sexuellen Kontakten. Hieraus wird deutlich, dass es sich auf diesem Hintergrund in der Regel nicht um einmalige Taten, sondern um Wiederholungstaten handelt.
* Nur selten sind die Täter männlicher Opfer homosexuelle Männer, sondern überwiegend heterosexuell orientiert. Oft sind sie verheiratet und die meisten von ihnen wären erstaunt, wenn man sie als homosexuell bezeichnen wÜrde.

In den letzten Jahren wurde bekannt, dass 1/3 der Täter Jugendliche (teilweise bis 21 Jahre) sind, 2/3 sind Erwachsene.

über die Vorbeziehung zwischen Opfer und Täter gibt es sehr unterschiedliche Darstellungen. Ging man bis vor einigen Jahren noch davon aus, dass die Täter "Fremde" sind, so ist im Gegensatz hierzu heute bekannt, dass sich Täter und Opfer kennen, ja sogar Verwandt sind. Etwa die Hälfte aller Täter kommt aus der direkten Familie (Vater[-figuren], Bruder, Großvater, Mutter, Schwester, Großmutter). Nur etwa 6% aller Täter sind dem Opfer vorher völlig unbekannt.

* Die Täter sind nicht geisteskrank wie gerne angenommen wird, sondern zeigen im Verhältnis zur "Normalbevölkerung" keine vermehrten psychologischen Störungen; sie sind demnach normal entwickelte Persönlichkeiten.
* Sexueller Missbrauch ist in allen Gesellschaftsschichten vertreten und es lässt sich keine spezielle soziale Herkunft feststellen. Es handelt sich keinesfalls um ein Problem der sozial Schwachen oder geringer Gebildeten.
* Untersuchungen haben gezeigt, dass sie keine einheitliche, typische Täterpersönlichkeit zeigen. Sie sind weder psychisch, noch im Sozialverhalten in irgendeiner Weise auffällig, im Gegenteil, sie sind eher unauffällig und den herrschenden Normen angepasst, was Für sie der wirksamste Schutz gegenüber Anschuldigungen und Verdächtigungen ist.
* Auffällig ist jedoch ihre ausgeprägte, sexistische Grundhaltung und ihr Anspruch auf Höherwertigkeit und Vormachtstellung von Männern gegenüber Frauen.


Es lohn sich die ganze Seite zu lesen, ist für alle Eltern pflicht:
http://www.praevention.org/taeter.htm

Gruß Heiko
Und das hier ist noch ganz besonders wichtig!

http://www.praevention.org/taeter.htm
Zitat:
Welche Faktoren tragen dazu bei, dass ein Mann sich zum Täter entwickeln kann?

Gesellschaftsbedingte Faktoren:
- Patriarchale Ideologie von männlicher Verfügungsgewalt Gegenüber Frau und Kind.
- Machtungleichheit zwischen Erwachsenen und Kindern.
- Die männliche Tendenz, emotionale Bedürfnisse (z.B. nach Zuwendung, Zärtlichkeit) zu sexualisieren.
- Kulturelle Darstellung der (weiblichen) Sexualität als Ware (Werbung, Pronographie).
- Gesellschaftliche Akzeptanz und Unterstützung aggressiven Sexualverhaltens von Männern.
- Erotisierung von Kinderdarstellungen in der Werbung und In Filmen, Zunahme der Kinderpornographie.
- Gesellschaftliche Toleranz gegenüber sexuellem Interesse an Mädchen (Lolita-Mythos, Pädosexualität).
- Männliche Sozialisation zu Machtausübung und Dominanz gegenüber Schwächeren.
- Geringfügiges Strafverfolgungsrisiko.
- Soziale Toleranz gegenüber abweichendem Verhalten unter Alkoholeinfluß.

Persönlichkeitsbedingte Faktoren:
- Emotionale Unreife.
- Flucht in sexuelle Kontakte zum Kind. Diese werden als emotional bereichernd erlebt.
- Emotionale Identifikation mit dem Kind.
- Hemmung oder Weigerung, eine altersangemessene und partnerschaftliche Beziehung zu einer erwachsenen Partnerin einzugehen.
- Sexuelle Versagensangst und unzureichende soziale Kompetenzen (Konflikte, Frustrationstoleranz).
- Kompensation eigener Opfererfahrungen oder "Rache".
- Geringes Selbstwertgefühl.
- Repressive Normen bezüglich Masturbation und außerehelichen Beziehungen.
- Einfluss von Alkohol.
- Verharmlosung des verursachten Schadens.

Familien- und beziehungsbedingte Faktoren:
- Die sozialen Regeln (Inzesttabu) verlieren ihre enthemmende Wirkung.
- Mangelnde "inzestvermeidende" Mechanismen (falsches Rollenverständnis von Kindern, z.B. PartnerInnenersatz, fehlende Intimität)
- Keine direkte (leibliche) Verwandtschaft zum Kind.
- Das Kind ist emotional und sozial vernachlässigt.
- Das Kind ist isoliert.


Ihr seht, da ist für alle Religionen, gesellschaftlichen Gruppen und Vereine was dabei, was sie in Zukunft besser machen können und dringend müßen!

Die Informationen stammen von der Internetpräsenz der Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention & Prophylaxe e.V.! Sie sind sehr professionel Erarbeitet, sorgfältig zusammengestellt und entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand!

Gruß Heiko
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