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Konkrete Unterschiede: Jüdischer vs. Christlichr Glaube












Lieber Muhammad Abduh,

im Prinzip richtig: Abraham, Noah, Moses, Jesus, Muhammad, Bab und Baha`u`llah sind aufeinander folgende Propheten. Man könnte sagen: Wir sind alle Angehörige eines Glaubens an Gott, folgen jedoch unterschiedlichen "Schulen", nämlich der "Schulen" der verschiedenen Propheten.

Da wir alle an ein- und denselben Gott glauben, besteht eigentlich kein Grund dafür, das wir uns Juden, Christen, Muslime, Babi oder Baha`i nennen - vor Gott sind wir ein Volk und nicht verschiedene Völker mit verschiedenen Religionen.....
Liebe Freunde

Zunächst ein herzliches Willkommen an Interessierte und an Muhammad Abduh.

Die „Passion Christi“ finde ich sehr beeindruckend und ich kann mir schwer vorstellen dabei keinerlei Mitleid oder Gefühlsbewegung zu empfinden, wie man es von manchen Zusehern hört. Besonders wenn man bedenkt, dass Jesus dieses entsetzliche Leid um der Liebe zu allen Menschen Willen ertragen hat und es ihn wahrscheinlich sehr bewusst war was auf ihn wartet.

Den Beitrag von Muhammad Abduh, finde ich überhaupt nicht verwirrend sondern gerade durch seine Kürze und Zusammenfassung sehr zutreffend und nachvollziehbar.
Besonders die “ Propheten + Jesus + Muhammad =“ Methode finde ich super und sehr zutreffend.

Als Bahai möchte ich naturgemäß auch noch in sehr groben Zügen und ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben „+ Buddha + Bab + Bahà’u’llàh“ dazufügen. (ich bitte um Beiträge zur Vervollständigung unserer ++++ Liste).

Ich glaube Jesus soll gesagt haben „nicht der Mensch ist für den Sabatt da sondern der Sabatt für den Menschen“. Und da sind wir wieder bei der Zeitgemäßen Anpassung und nicht Abschaffung der vorhergehenden „Religion“. Die Gottesoffenbarer hatten damit keine Probleme, im Gegenteil sie sind genau deshalb gekommen, nur wir Mensche tun uns so schwer, die von Menschen und Klerikern festgefahrenen Spurrinnen zu überwinden und den ganzen Baum staunend zu bewundern.

Alles Liebe
Was ist der Sabatt eigentlich und wie wird er gefeiert?
Liebe Christa Schubert,
Erstmal HERZLICH WILLKOMMEN IM FORUM !

Dem alten Testament nach gebot Gott, das am siebten Tage nach der Schöpfung der Mensch im Gedenken an das Schöpfungswerk zu ruhen hatte, also keiner gewerbsmässigen Arbeit, die ihn von der Betrachtung und der Mediation über die göttliche Schöpfung ablenkt, nachgehen darf. Der jüdische Sabat ist als Feiertag also gleichzusetzen mit dem christlichen Sonntag oder dem muslimischen Freitag.

Die Unterscheidung in 3 verschiedene Feiertage bei aufeinander folgenden Religionen liegt eigentlich in den verschiedenen Kalendarien begründet: Dem Glauben der Juden nach besteht die Welt nur seit etwas mehr als 6000 Jahren. Der jüdische Bezugspunkt für den jüdischen Kalender ist der sogenannte Mondkalender, also ein Fruchtbarkeitskalender, der sich im Jahr an den Mondumlaufsphasen richtet. Diese Umlaufsphasen waren schon vor Moses wichtig, um den genauen Zeitpunkt der besten Aussaat von Weizen, Hirse, Reis etc. zu bestimmen.

Die Christen haben im Laufe ihrer geschichtlichen Entwicklung vom Mond- auf den Sonnenkalender umgestellt; der christliche Monat hat danach zwischen 30 und 31 Tagen, der jüdische Monat durch die Mondphasen zwischen 28 und 30 Tagen. Durch diese Kalenderumstellung ist das ursprüngliche christliche Sabatfest vom Samstag auf den Sonntag gerutscht.

Bei den Juden beginnt der Sabat mit dem Sonnuntergang des Tages vor dem Sabat; das Sabatgebet wird traditionell am Freitag abend gesprochen. Bei den Muslimen ist der Sabat der Tag, an dem die Juden am Abend das Gebet sprechen - auch die Muslime beten am Freitag, jedoch ist das für die Muslime der Abschluss des Sabat und nicht wie für die Juden der Anfang. Genaueres dazu können Dir Aysha, Umay Hatun oder Muhammad Abduh hier im Forum sagen.

Ich hoffe jedoch, dass Dir dieses hier im Groben eine brauchbare Übersicht gegeben hat.
Liebe Freunde

Hab nach dem Rat von Holsten bei nikodemus gestöbert und bei der Gelegenheit einen Beitrag über die Bahai-Religion gefunden. Bin echt geschockt über den Beitrag. Wenn da andere Religionen auch mit einer solchen Überheblichkeit be- und verurteilt werden als die Bahai, dann hat das m. E. mehr mit Voruteilen zu tun als mit Wissen. Es wird da z. B. behauptet, dass nur Jesus ohne Sünde war, alle anderen Offenbarer aber nicht. Ich stelle mir die Frage ob und wie wir das über Jemanden noch nach Jahrhunderten mit sicherheit behaupten können, es aber gleichzeitig bei Anderen mit Sicherheit ausschließen dürfen. Das war nur ein Beispiel von vielen. Macht euch bitte selbst ein Bild.

Alles Liebe
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