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In den Veden wird Gold als "gelber Kot" bezeichnet.
Die ganze Welt rennt dem vermeintlichen gelben Glanz hinterher, das mit Macht und Ansehen verbunden ist. Doch der Weise rennt dem Golde so wenig hinterher wie er auch dem Kot nicht nachrennt.
Wir suchen die höchste Tugend im Glanz des Goldes, aber das ist Illusion, Sanskrit maya. Maya bedeutet "das was nicht ist".
In der Wüste flimmert die Luft und wir glauben Wasser zu sehen und rennen los. Was nicht heisst das es kein "Wasser" gibt, es ist einfach nicht dort wo wir es glauben zu finden. |
Du siehst also einen Zusammenhang zwischen der materiellen Gier nach Gold
und den Eigenschaften des Goldes die der höchsten Tugend gleichen? Oder bist du der Meinung Nietzsche hätte Gier nach Gold Propagiert?
| Zitat: |
| übrigens, ich hab mal irgend wo von Nietzsche gelesen; "ich kann nur an einen Gott glauben der tanzen kann" ---> die Veden, die Wissenschaft von Gott, bestätigen uns - ER kann nicht nur tanzen sonder ER ist der beste Tänzer. |
Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.
Bei Also sprach Zarathustra muss man tatsächlich wie in der Bibel vorgehen fast jeder Satz ist mehrfach auslegbar man muss ihn oft auslegen
hierbei bezieht er sich auf das Christentum seiner Zeit in dem jede Lebensfreude abgestorben ist und durch eine Bußkultur ersetzt wurde Zarathustra sagt "Ein Gott der keine Lebensfreude vermittelt ist nichts für mich" Wobei er den begriff Gott im Grundsatz von Menschen gemacht sieht
im Sinne von theologischen Dogmen "Gott hat die und die Eigenschaft an die hast du dich zu halten" von seinem Gott spricht er nur in Gleichnissen
Als Zarathustra dreissig Jahr alt war, verliess er seine Heimat und den See seiner Heimat und gieng in das Gebirge. Hier genoss er seines Geistes und seiner Einsamkeit und wurde dessen zehn Jahr nicht müde. Endlich aber verwandelte sich sein Herz,—und eines Morgens stand er mit der Morgenröthe auf, trat vor die Sonne hin und sprach zu ihr also:
“Du grosses Gestirn! Was wäre dein Glück, wenn du nicht Die hättest, welchen du leuchtest!
Zehn Jahre kamst du hier herauf zu meiner Höhle: du würdest deines Lichtes und dieses Weges satt geworden sein, ohne mich, meinen Adler und meine Schlange.
Aber wir warteten deiner an jedem Morgen, nahmen dir deinen Überfluss ab und segneten dich dafür.
Für Zarathustra ist Gott ein aus seinem Überfluss schnekendes Prinzip womit der z.B. Mit Meister Eckhart übereinstimmt
diese "Schenkende Tugend" soll auch der Mensch verwirklichen in dem er seine individuelle Seele findet und aus diesem Überfluss heraus schenkt daher auch das Gleichnis des Goldes bei den Inkas war Gold dem Sonnengott zugeordnet und Sonne und Gold haben die gleichen Eigenschaften die Sonne verausgabt sich ohne Eigennutz sie tuts einfach weil es ihrer Natur entspricht ohne an die Konsequenz zu denken dass sie dadurch zwangsläufig verlöschen wird
damit stimmt er kurioser Weise auch mit Benedikt 16. Überein der der Meinung ist dass "alles introvertierte Teufelswerk ist" sprich nicht göttlich ist Liebe (Agape) ist nur ein weiteres Wort ffür das selbe "sich schenkende Prinzip"
ich glaube in Indien muss man den Bettelmönchen sogar dankbar sein dass man ihnen etwas schenken durfte
"Wer gibt dem wird gegeben werden"
Phan[/quote]
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