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Hallo lieber Heiko!
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Nein, das denke ich nicht! Ich beschreibe den Idealzustand!
Na, ich weiß nicht, ob das der Idealzustand ist …
Ich meine es wäre natürlich erst mal gut, für das Kind, wenn der Mann auch ein Kind aus einem Seitensprung annimmt wie ein eigenes, wenn es dann nun schon mal passiert ist. |
Aber ideal ist es für ein Kind nie, wenn es später erfährt, dass es noch einen (biologischen) Vater hat.
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| Wenn ich den Seitensprung erlaubt habe, warum nicht! |
Sei mal ehrlich – könntest du dir das vorstellen?
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| War er heimlich, dann ist der Diskussionspunkt doch lediglich die gestörte Vertrauensbasis, was allerdings wirklich ein Problem wäre! Nur, was hat das Kind damit zu tun? |
Nun. was das mit dem Kind zu tun hat, hat dir zaf-ad ja schon treffend beantwortet. Vielleicht noch das: Wenn die Vertrauensbasis gestört ist, würdest du dich vielleicht irgendwann von deiner Frau trennen (oder umgekehrt) - und was ist dann mit dem Kind?
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| Ich schon, aber du hast natürlich recht! Das alte Instinkprogramm sieht vor, das der Mann nach möglichkeit seine eigenen Kinder großzieht und genau deswegen, gehen gemäß dem alten Instink Frauen auch heimlich fremd! Damit der Mann im Zweifel bleibt: Es könnte ja doch von ihm sein! (ergebnisse sind aus der Primatenforschung). |
Na, dann wärst du aber einer der wenigen Ausnahmen. Und ob es dann wirklich so wäre, wenn es der Fall wäre? Ich denke das weiß man erst, wenn man es selbst erlebt.
Also ich weiß nicht, ob die Frau auch nur wegen eines eventuellen Kindes heimlich fremdgeht. Der Mann, der fremdgeht, verheimlicht es doch auch so lange es geht - meistens jedenfalls.
Und Männer, die nach Jahren erfahren haben, dass das Kind doch nicht von ihm ist, habe dann oft große Probleme damit. Da habe ich neulich mal eine Sendung gesehen, über die sogenannten "Kuckuckskinder".
Und ich kann diese Männer auch verstehen. Einmal fühlt man sich natürlich von der Frau hintergangen, Vertrauen ist total weg, und ich kann mir schon vorstellen, dass er das Kind dann mit anderen Augen sieht. Es ist ja eine andere Sache, wenn ein Mann vorher weiß, dass es nicht von ihm ist, oder die Frau das Kind schon mit in die Ehe bringt. Das ist mit offenen Karten gespielt und fair und er hat sich dann ganz bewusst entschieden.
Und was es dann auch noch für das Kind bedeutet. Frag mal ein Kind, dass später erfährt, dass der Vater gar nicht der "echte" Vater ist. Dass da noch jemand ist. Dass deine Mutter vielleicht gelogen hat, oder auch, dass es vom biologischen Vater unerwünscht war. Die verlieren oft total den Halt, besonders, wenn sie sich gerade in der Pupertät befinden.
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Da fehlt mir die Erfahrung, ich kenne nur Männer die von ihren rachsüchtigen oder erpresserischen Exfrauen aus der Vater- Kind beziehung verdrängt wurden (siehe auch PAS Syndrom). |
Die gibt es sicher auch, das will ich gar nicht bestreiten. Leider gibt es das auch! Ich finde es auch nicht gut, wenn eine Frau von vornherein sagt: "Ich will zwar ein Kind, aber für mich. den Mann will ich dann nicht dazu." Gibt es leider auch – aber die wissen oft gar nicht, was sie ihren Kindern antun. Ich finde ein Kind hat Recht auf beide Eltern und der Mann ist auch wichtig, für das Kind.
Aber ich kenne eben viele Fälle, wo sich die Männer ihrer Verantwortung entziehen.
Und dann wieder kenne ich einen Fall, wo es nach der Scheidung ideal gelaufen ist mit dem Kind. Beide sind da für das Kind , keinerlei Probleme. Aber das ist leider eher die Ausnahme.
LG,
Kiki
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