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also ich habe ein Praktikum in einer Grundschule gemacht und dabei sind mir einige "Ritalinkinder" aufgefallen. Es ist grausam was sie den Kindern damit antun! Um ehrlich zu sein kamen mir die Kinder vor wie Zombies!
Also, das Kind, das ich beobachtet habe, das hat nie mit anderen Kindern zusammengespielt. Dann hat es eine Ewigkeit stumpf ein Loch gebuddelt, ist dann kurze Zeit weggegangen, wohin genau weiß ich nicht, ich wurde abgelenkt, und als es zurück kam war das Loch von anderen schülern besetzt. Der Junge hat sich dann da hingestellt und gesagt: "Das ist mein Loch" und die anderen haben gebrüllt: "Das war dein Loch, jetzt ist es unseres", etc. Daraufhin hat sich der Junge seine SChaufel genommen und hat angefangen ein neues Loch zu graben.
Ich verstehe das Eltern besorgt sind, wenn ihr Kind in der Schule nicht gut ist, aber es gibt auch Kinder an dieser Schule, die gehen zu einem Heilpraktiker und lassen sich mit Arzneimitteln auf pflanzlicher Basis helfen, die nicht diesen...ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben könnte..."Zombieeffekt" (ein gräßliches Wort, aber es triffts") haben. Die wirken allerdings auch erst nach einem bestimmten Zeitraum. Ritalin kann nicht die Lösung sein. Die Kinder die damit behandelt werden haben nichts mehr an sich was Kinder ausmacht. Sie spielen nicht mehr, toben nicht mehr, sind nicht mehr neugierig, sie existieren halt noch, vegetieren wirklich vor sich hin. Und das ist soo unendlich traurig. Ich muss noch immer jedes mal schlucken wenn ich ein Kind sehe, dass nach vorne geht zum Lehrerpult um sich seine Dosis Ritalin abzuholen. edes mal will ich nach vorne rennen und "Halt!" brüllen, aber das darf ich ja leider nicht.
Wie man soetwas Kindern antun kann ist mir schleierhaft. Und ich bedaure jeden, der das nehmen muss, wirklich. Es ist grausam. Ich selbst habe (noch) keine und wenn bei meinem Kind ADS festgestellt würde, dann würde ich ihm garantiert kein Ritalin geben oder geben lassen.
Lg, Branwen.
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Ja, ich habe noch kein solches Kind gesehen, allerdings kenne ich das halt aus erzählungen meinerv Freundin, die meinte sie fühlte sich wie in Watte eingepackt und hatte garkeinen Antrieb mehr irgentwas zu tun.
Ich meine, das kann ja nicht der sinn dieser Behandlung sein, oder?
Wir haben hier ja eben von einem anderen "netteren" Medikament gehört, vllt könnte man es damit ja probieren.
Wobei es ja bei ADS Kindern noch drauf ankommt, es gibt ja 2 Typen, der hyperaktive Typus und der verträumte, nun wäre es glaube ich falsch einem ohnehin verträumten Kind ritalin zu geben, oder?
Ich weiß leider zu wenig um genaueres sagen zu können, weiß halt alles mögliche von meiner Freundin, auch dass es 3 Grade gibt, also 1 grad ist nicht so schlimm und fällt fast nicht auf, zweiter Grad sollte echt terapiert werdne und der dritte is wohl das typische vorführmodell.
Meine Freundin is nun der eher verträumte typ, wir hatten aber auch mal nen hyperaktiven in der Klasse.
Hm ja, was soll ich noch sagen? ich denke es gbt insgesammt einfach zu wenig Forschungen (geld für diese Forschungen) um extremfällen zu helfen, nicht nur bei ADS!
LG
Anna
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So genau kenne ich mich auch nicht damit aus. An der Schule an der ich bin wird Ritalin auch nur an die hyperaktiven Kinder verteilt, und sie benehmen sich auch wie in Watte gepackt.
Bei uns in der Gegend gibt es einen Arzt, der dieses Zeug bei dem kleinsten Hinweis auf ADS verteilt und zwar in großzügigen Mengen.
Ist schon schrecklich, dass die sowas überhaut verwenden obwohl sie die Nebenwirkungen kennen, und nicht alles daran setzen diese wegzubekommen!
Eine gute Freundin von mir hat ADS, ich hab sie leider aus den Augen verloren, aber sie war manchmal echt nur schwer ertragbar. Mittlerweile bekommt sie ein Beruhigungsmittel. Ich glaube sie ist Typ 2. Aber ich habe echt lange nicht mehr mit ihr gesprochen!
Fakt ist: Ritalin ist in der Wirkung zwar gut, die Kinder arbeiten gut und konzentriert, aber sie haben alles verloren was Kinder ausmacht.
Liebe Grüße,
Branwen
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Sie haben Antreieb und die wirkliche Lebensfreude verloren.
Ja meine Freundin ist manchmal auch nur schwer zu ertragen^^ Aber sie gehört zu meinen besten Freunden!
Ich wünschte oft ich könbnte solche Leuten helfen. Einer meiner "größten" Wünsche ist es, Psychologe zu werden, aber dafür reicht mein Zeugnis wphl nicht aus, ich werde es wohl auch nie schaffen (da ich noch 2 jahre ahbe^^) zu einem schnitt von 1,5 (oder was man braucht) zu kommen und ich ahbe gehört, Leute die selber Probleme haben zieht es oft in solche Berufe um in sich eine Lücke zu schließne, sind dabei aber meist keine guten Terapeuten.
Eigentlich schade.
Man sollte einfach mehr Geld in Forscher stecken denen wirklich was an den Kindern liegt und ein Medikament entwickeln wollen das keine (schlimmen) Nebenwirkungen hat, denn solche Leute gibt es ja noch irgentwo, auch wenn sie selten sind.
LG
Anna
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Ich habe auch ADHS und habe eine Zeitlang ein Medikament genommen aber Ritalin war es nicht das haben meine Eltern sofort abgelehnt als der Arzt es vorgeschlagen hat aber ich kann mich nicht mehr an dem Namen errinern. Vorher war es schon recht übel ich hab unser Treppengeländer zerissen und meine Lampe zerstört und meine Tür eingetreten aber nunja mittlerweile komme ich gut damit klar finde ich auch ohne Medikamente aber behandeln lasse ich mich keinesfalls und die Medikamente habe ich wie gesagt abgesetzt. Nunja manchmal bin ich schon recht nervig für die anderen aber sie können damit umgehen . Konzentrationsschwierigkeiten habe ich immer noch (ich kann keine halbe stunde am Stück an etwas schreiben). Aber naja man lernt damit umzugehen nur werde ich mich eben nicht behandeln lassen und keine Medikamente mehr nehmen das verändert mich zu stark finde ich.
lG Thomas
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