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Verehrung des Glücksgottes












Hallo Zaf-ad!

Die Texte über Jesus aus dem Koran sind interessant. Gibt es eigentlich einen Koran in deutscher Übersetzung?

Was Abraham mit Marduk zu tun hat - erst mal nichts.
Vielleicht geht um die Symbolik des größten Planeten als Symbol für Gott den Höchsten. In keinem Fall sind Planeten die Götter selbst.
In der Bibel wird der Jupiter bei Jesaja Gad genannt und mit der Verehrung des Glücksgottes in Verbindung gebracht.

Die Torah sagt Götter. JHVH ist der Gott aller Götter und Herr aller Herren, das sind Titel, die auch der Gott Marduk trug.
5 Mose 10,17
Denn der HErr, euer GOtt, ist ein GOtt aller Götter und HErr über alle Herren, ein großer GOtt, mächtig und schrecklich, der keine Person achtet und kein Geschenk nimmt.
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Aber es geht ja eigentlich um die Zahl 19.

Die christlichen Bibeln haben für den Pentateuch (5 Bücher Mose) 5852 Verse, das sind 308 Osterzyklen zu 19 Sonnenjahren.
198x 19 = 3762, das liegt nur ein Jahr neben der sogenannten christlichen Zeitenwende.
Ferner gibt es die Messias-Geburtsanzeige 7 v. Chr., in diesem Jahr fand eine dreifache Konjunktion von Jupiter und Saturn statt.
Auch im Geburtsjahr Mohammads 571 n. Chr. fand eine dreifache Konjunktion von Jupiter und Saturn statt.

Am 31. Mai 531 n. Chr. fand eine Konjunktion aller klassischen Planeten einschließlich Sonne und Mond statt.
Dieses Ereignis war für den indischen Astronomen Aryabhata von Kusumpara Anlass und Basis für die Berechnung und Datierung des indischen Zeitalters Kali Yuga, die er in seinem Hauptwerk Aryabhatiyam niederschrieb. Wie B. L. van der Waerden und R. Billard zeigten, benutze Aryabhata das gemeinsame Vielfache der Planetenperioden um eine ebensolche Konjunktion aller klassischen Planeten am 17. Februar 3102 v. Chr. zu errechnen und datierte dort den Beginn des Kali Yuga.

Dasselbe Datum finden wir später bei persischen und arabischen Chronologen, wie in Abu Mashars 'Buch der Konjunktionen' als Datum der Flut.
Abu Mashar rechnet von dort 3671+1 Jahre bis zur Dreifach-Konjunktion von Jupiter und Saturn (571 n. Chr.), die er 'das arabische Volk ankündigende Konjunktion' nennt. Es ist das Geburtsjahr des Propheten Mohammed, so daß eine Gemeinsamkeit zum von den Pharisäern angekündigten Geburtsjahr des jüdischen Messias besteht durch die dreifache Konjunktion von Jupiter und Saturn.

Eine Torah hat 5845 bis 5847 Verse, je nach Einteilung.
Es fehlen keine Verse im Vergleich zum christlichen Pentateuch, sondern die ersten vier Gebote des Dekalogs werden zu einem Vers zusammengefaßt. Da der Dekalog zwei mal vorhanden ist, sind es 6 Verse weniger als christliche Bibeln haben.
Es gibt noch eine Textstelle, da wird ein Vers geteilt, zwar nur in wenigen hebräischen Torahausgaben, aber immerhin. Mit dieser Versteilung sind es dann 5847 Verse.

Die Verseinteilung in der Torah ist von Anfang an vorhanden, sogar nicht normative Texte, die man in Qumran fand, zeigen eine Verseinteilung. Etwas anderes ist die Einteilung in Kapitel und Versnummern, diese Arbeit ist christlichen Ursprungs. Die Christen haben nicht die Verse eingeteilt, sondern nur die Kapitel.

Der Versumfang der Torah ist bedeutsam, denn er ist das gemeinsame Vielfache von Planetenumläufen.
Etwa 500 v. Chr. war bereits die große kommensurable Periode von Saturn, Jupiter, Mars und Sonne mit der Dauer von 854 Jahren bekannt.
Um diese Zeit, sind sich die Gelehrten einig, wurde auch die Torah geschrieben, also nach dem Fall Jerusalems und nach dem Babylonischen Exil.

in Tagen:
Sonne:
16 x 365,25 = 5844 Tage
Mond:
198 x 29,5305 = ~5847 Tage
Venus:
siderisch 26 x 225,7 = ~5826 Tage
synodisch 10 x 583,924 = ~5839 Tage
Saturn:
198,5 x 29,46 = ~5848

in Jahren:
Sothisperiode:
4 x 1461 = 5844 Jahre (ägyptisch)
Jupiter:
493 x 11,86 = 5846,98 Jahre
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Wie man sieht, sind es mal Jahre, mal Tage, die den Vers-Umfang ergeben.

Der Torah-Versumfang besteht somit aus einer Vielzahl von Zyklen der Himmelskörper.

Für Abraham gilt dies:
3 x 487 = 1461 (Sothiyzyklus)
4 x 487 = 1948 (abrahamische Periode)

487 ist z. B. der Zeitabstand zwischen Exodus und Tempelweihe (480 + 7) zur Zeit Salomos.

Die aktuelle jüdische Zeitrechnung legt die Schöpfung auf das Jahr 3761 v.Chr. fest. Wir haben das Jahr 5767 / 2006 n. Chr.

Ist der Koran auf ähnliche Weise kodiert? oder anders?

So viel erst mal für heute.
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