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Hallo jivatma,
Hochmut ist eine Sünde - Du verhälst dich hochmütig.
Wichtig für Menschen ist allemal: Tiere sind keine beliebigen Sachen. Sie stehen als Geschöpfe Gottes den Menschen besonders nahe. Allerdings haben die Menschen Verfügungsgewalt über sie. Sie nutzen sie zur Nahrung und als Opfertiere. Dafür berufen sie sich auf Gottes Auftrag (1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 2 : „Macht euch die Erde untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“ Welche genauen Befugnisse den Menschen zustehen, ist offen. Sie sollen sich den Tieren gegenüber jedoch verhalten wie ein Hirt gegenüber seiner Herde: fürsorglich, bewahrend.
Evangelische Theologen spielten eine zentrale Rolle bei der Entstehung der deutschen Tierschutzbewegung. Man darf jedoch nicht vergessen: Selbst dem pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann (1758 –1837), Autor von Schriften wie der „Bitte der armen Thiere“, ging es um Tierschutz, er war nicht dagegen, Tiere zu schlachten.
So ist allen Menschen auch heute zu empfehlen, sich über das Wie von Tierzucht und -haltung den Kopf zu zerbrechen, nicht aber darüber, dass sie überhaupt genutzt und dafür auch getötet werden. Entscheidend ist der Respekt gegenüber den Tieren.
Engeljani
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