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Hier habe ich die Sichtweise über das Leben nach dem Tod gefunden. Inwieweit es nun wirklich so ist, das werden wir nach unserem Tode erfahren. Aber interessant zu lesen, was sein oder werden könnte.
Auf ihrer Ebene sind die Toten geistige Wesen ohne Körper, und wenn sie zu uns
sprechen, dann sprechen sie unsere geistigen, und nicht unsere körperlichen Sinne
an. Das heißt, es ist nicht das Auge, das sie wahrnimmt, sondern die Intuition.
Es ist gut und richtig, daß normalerweise der Kontakt zwischen den Lebenden und
den Toten über die Intuition hergestellt wird, denn das nimmt dem Tod den
Schrecken. Wir sollten begreifen, daß die Toten in einem anderen
Bewußtseinszustand leben und nicht an einem an dem Ort. Falls es uns gelingt, uns
auf ihre Wellenlänge einzuschalten, können wir sie hören und mit ihnen sprechen.
Allerdings ist es viel leichter, mit ihnen zu sprechen als sie zu hören, denn die Toten
haben keinen Körper und sind daher mediale Wesen. Deshalb müssen wir mit
unseren Gedanken an die Toten vorsichtig umgehen und vor allem versuchen,
unsere Trauer zu überwinden und die Trennung anzunehmen. Warum sehen wir
unseren Toten nicht wie einen Auswanderer, der in einem fremden Land jenseits des
Meeres sein Glück suchen? Ihm - sei er Sohn oder Geliebter - würden wir ein
ermunterndes Wort schicken, um ihm für sein fernes Unternehmen Mut zu machen.
Briefe mit Jammern und Wehklagen über seine Abwesenheit wäre er bald leid. Was
also ist das Ziel? Den Toten zu helfen und sie zu ermutigen oder in unserer Trauer
zu schwelgen und unseren Gefühlen auf ihre Kosten nachzugeben? Der Abschied
und die Einsamkeit nach dem Verlust eines geliebten Menschen, eines langjährigen
Gefährten, sind schmerzlich; aber Schmerz und Trauer gilt es anzunehmen und
mutig zu ertragen, damit unsere dunklen Gefühle nicht den Weg des geliebten
Verstorbenen überschatten. Nehmen wir unser Los doch fröhlich an. Dann sind
unsere Toten frei, die großen Erlebnisse der Seele zu erfahren und Frieden zu
finden.
www.thule-italia.net/esoterismo/Lib.....20Tore%20des%20Lichts.pdf
google: dion fortune + durch die tore des todes ins licht
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Zwei Aufgaben liegen vor uns: Staub muß zu Staub werden, und zwar so schnell und
harmonisch wie möglich. Und wir müssen die Seele mit den richtigen Gedanken
begleiten, bis sie auf der anderen Seite wohlbehalten angelangt ist und sich für eine
Weile ausruhen kann. Diese zwei Aspekte des letzten Dienstes sind äußerst wichtig,
und wir sollten uns ernsthaft damit beschäftigen. Nichts hilft so schnell über die
Trauer hinweg wie die Erkenntnis, für die Verstorbenen noch etwas tun zu können.
Was aber geschieht mit dem abgelegten und leeren Körper, unmittelbar nachdem
die Seele ihn verlassen hat? Die Antwort darauf wird unser Verhalten und Handeln
beeinflussen. Diese Trennung der Seele vom Körper hat als erstes den Tod des
zentralen Nervensystems zur Folge, im Körper selbst bleibt noch ein großer Teil des
organischen Lebens erhalten. Mit anderen Worten: Es stirbt nicht alles auf einmal.
Oft befindet sich die Seele schon einige Tage vor dem Tod, oder sogar noch länger,
außerhalb des Körpers. Sie schwebt wie ein schlafender Geist ein paar Fuß über
dem Bett an der Silberschnur, und ist für den Sensitiven gut zu sehen. In diesem
Zustand herrscht auf allen Ebenen tiefe Bewußtlosigkeit, der physische Körper
empfindet keinen Schmerz. Nur wenn die Silberschnur zerreißt und die Seele sich
löst, tritt der eigentliche Tod ein. Die plötzliche Wiederbelebung und die Rückkehr
des Bewußtseins kurz vor dem Ende erklären sich so: Die Seele hat auf ihrer
eigenen Ebene das Bewußtsein zurückgewonnen und versucht mit letzter Kraft, sich
auf den Körper zu konzentrieren, damit der Prozeß, der von den Okkultisten das
,Atzen des Saat - Atoms genannt wird, ablaufen kann.
Der Inhalt von 39 Seiten wird nicht alles beinhalten können, was dazu zu sagen wäre, dann könnte man es mit anderen Totenbüchern vergleichen, inwieweit Übereinstimmungen vorhanden sind.
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Nur Passagen und für jeden einsehbar.Die Frage nach dem Tod und danach wurde schon häufig gestellt, doch ich denke, eine endgültige Antwort können wir nicht erhalten.
Dieses Saat - Atom ist ein ähnlicher Kern wie das Atom auf der irdischen Ebene und
Teil der Seele während ihrer ganzen Entwicklung. Es spielt im Prozeß der
Wiedergeburt eine große Rolle. Der Ausdruck ,Ätzen' ist als Metapher gemeint: Der
Kern soll auf eine gewissen Schwingungsebene eingestimmt werden und bestimmte
Bildeindrücke erhalten. Ist dies bereits geschehen, findet die letzte Wiederbelebung
womöglich nicht mehr statt, weil die Seele für den Abschied reif ist. Dieses Nicht -
Stattfinden muß nicht heißen, daß der Prozeß des Sterbens nicht richtig abläuft.
Erfolgt der Tod allerdings gewaltsam und ist der Körper so zerstört, daß der Tod
sofort eintritt, kann das Saat - Atom nicht geätzt werden.
Die Okkultisten glauben deshalb, daß die Seele in diesem Fall sofort eine
Möglichkeit zur Wiedergeburt sucht, noch vor dem zweiten Tod, und den neuen
Körper ebenso schnell wieder verläßt, weil sie ihn nur angenommen hat, um in guter
Verfassung einen Abgang zu finden.
Mütter und Hebammen haben oft beobachtet, daß ein neugeborenes Kind mit einem
außerordentlichen Ausdruck von Intelligenz und Reife nur kurze Zeit lebt. Es sind die
Augen einer erwachsenen Seele, und das einzige, was diese Seele verlangt, ist ein
ihrem Glauben entsprechendes Bestattungsritual. Sie kam nicht, um zu leben,
sondern um in Würde zu sterben.
Dies erscheint der Mutter als Ungerechtigkeit. Sie hat Opfer gebracht, um dieses
Kind zur Welt zu bringen, und verliert es sofort wieder. Untersuchen wir dieses
Ereignis unter karmischen Gesichtspunkten - und kein Okkultist würde einen Fall nur
im Lichte einer einzigen Inkarnation beurteilen - werden
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