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Das Theosophische Weltbild












Nach Beatrice Flemming:

"Das Theosophische Weltbild" Band 2 Seite 273

"Da die Nahrung ein wertvoller Teil des Lebens ist, sollten wir die im Einklang mit unserer Höheren Natur stehenden , kostbaren Stoffe wählen. Es ist wie bei den Kunstzweigen. Um echt-musikalischen Geschmack zu entwickeln, müssen wir der edelsten Musik lauschen und zwar geduldig, bis ihre Schönheit unserem Herzen aufgeht. Betreffs Malerei sollten wir unseren Augen nicht mit Karrikaturen oder Ähnlichem anfüllen, sondern mit den Werken wirklicher Künstler, bis ihr großer Atem uns überströmt. So auch in der Literatur. Denn viele Menschen nehmen ihre mentale Kost durchweg aus Sensationsblättern, Kitsch-und Krimi-Romanen und Schlimmerem! Auch in der Nahrung sollten wir nicht Gewohnheiten und Instinkten folgen, sondern alles von höheren Gesichtpunkten ansehen. Wer hier freiwillig auf dem unteren Niveau bleibt, nimmt die grobe, entwürdigende Fleisch-"Nahrung" weiter auf. Aber wenn er gleichzeitig nach vergeistigender Veredelung strebt, gerät er in starke, innere Disharmonie, welche sein höheres Streben unvermeidlich stört und kraftloser machen muß. Viele Menschen stehen, allgemein-moralisch bereits auf einer gehobenen Stufe, bleiben jedoch in diesem bedeutungsvollen Punkt gewohnheitsgebunden auf dem Niveau der "Öffentlichen Meinung!, dem sie bereits entwachsen sind - sodaß sie also meinen, weiter Tierfleisch zu benötigen. Die damit verbundenen furchtbaren Greuel können aber nicht ihrem eigentlichen Status entsprechen. Man möchte ihnen so dringend raten, diese grausame Gewohnheit aufzugeben, und sich den "fürstlichen Scharen" zuzugesellen, die für wirklich höhere Menschheitszustände kämpfen."

Unter: die Rolle des Vegetarismus im allgemeinen Leben und im Höheren Okkultismus. (Tierfleisch kann ja nichts Gesundes sein, weil die Verwesung im Augenblick des Todes beginnt. Wo bleibt hier unsere "Kultur" ?)
(Was ein Mensch durch einen anderen tun läßt, tut er selber.")
(Wir alle erwarten ein langsam nahendes Goldenes Zeitalter universalen Friedens und verstehender Liebe, ohne Krieg und anderes Blutvergießen. Muß denn nicht auch das Tierreich daran teilnehmen ? Dieser furchtbare Apldruck der Massenschlächterei kann ja keine Platz darin haben! )
(Da der Astralkörper das Vehikel für Gefühle ist, wird jemand mit einem groben Astralkörper leichter den roheren Leidenschaften zugänglich, wogegen die Partikel eines feineren Empfindungsleibes bereitwillig auf höhere , edlere Gefühle reagieren. Der Mensch, welcher mit der Nahrung grobe, schmutzige Substanzen in seine Physis einbaut, zieht dadurch automatisch unangenehme Substanztypen als Gegenstücke in seinen Astralkörper, mit entsprechender Wirkung."
(Doch nicht nur der physische Leib kommt dann in einen so häßlichen Zustand, sondern auch jene unsichtbaren Astral-und Mentalkörper. So erschafft der Mensch, der sich einen groben, unreinen Körper erbaut, gleichzeitig grobe , unreine Astral-und Mentalkörper, mit den entsprechenden Eigenschaften! Dies liegt im Blick eines hellsichtig geschulten Menschen offen.)
(Seelische Reinheit muß ja logischerweise die andere einschließen! Niemand ist spirituell so vorgeschritten, daß er es sich - abgesehen von der absoluten ethischen Notwendigkeit - leisten könnte, diese mächtige Stütze zu ignorieren. Fleischkost macht zweifellos den Körper zu einem sehr schlechten Instrument der Seele.)


Auszüge
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


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