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Jesus Gottes Sohn!?












Hallo „Hauptsache“!

Zitat:
martin bei allem respekt aber da fällt es mir leichter an den weinachtmann zu glauben!


Ich habe nichts dagegen, wenn Du an den Weihnachtsmann glaubst. Vor zwei Jahren war ich der Weihnachtsmann. Dass heißt also, Du glaubst eher an den Weihnachtsmann als an die Heiligkeit der Tiere. Und genau hierin liegt das Problem:

Im Islam werden bei Festen hunderttausenden von Tieren die Kehlen aufgeschnitten.

Hunderttausende von kleinen Lämmerchen werden im Christentum zum Fest der Auferstehung getötet und verspeist.

Zitat:
...und die sollen den geistlichen fortschritt haben...NEIN!abermals NEIN!


Das gilt hier dann auch!

Ja ich sage: Der Mensch ist heilig und auch die Tiere sind heilig. Je weniger uns heilig ist, desto ferner sind wir Gott.

Noch was: Die Jains ziehen sich nicht aus, sondern sind nackt. Sie sind die Ätherbekleideten. Unser Körper ist nichts verwerfliches, wir sind so geschaffen. Auch der Körper ist heilig, er ist der Tempel Gottes. Die Scham ist eine Zivilisationskrankheit, die uns die Kleidung vorschreibt, auch dann, wenn uns das Klima nicht dazu zwingt. Im Gegenzug dazu entsteht die Pornografie, die Naturvölker nicht kennen. Ich respektiere, dass es Menschen gibt, die diese Scham nicht teilen.

Gruß Martin
Hallo Martin

Es gibt, Berichten zufolge, Truhen voll von Dokumenten, Schriftrollen mit aramäischen u. hebräischen Texten vom Toten Meer, die möglicherweise wichtiges Material beinhalten, doch zugleich außer Reichweite zu sein scheint und die der Wissenschaft nicht zugänglich sind.
Dokumente, die in Millionen von Dollars gehandelt werden u. dem Tauziehen zw. Wissenschaftlern, Händlern u. Sammlern ausgesetzt sind.


Wer hat Interesse diese Schriftrollen der Öffentlichkeit nicht zugänglich zu machen?
Die Verkäufer einerseits, die nur das Materielle interessiert u. die gefundenen Texte zerschnippeln, um einen höheren Preis zu erzielen wie der Kirche andererseits.
Auch sind politische Gründe ebenso von Relevanz, denn diese wollen jegliches Indiz für eine einstige jüdische Präsenz in diesen Ländern beseitigen.

Was wäre denn ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass Jesus überlebte, u. zwar noch lange nach der Kreuzigung? Od. das MM seine Frau war.
Was ist überhaupt ein unwiderlegbarer Beweis in d. Geschichte? Dokumente vermutlich; aber welche Art von Dokumenten unterliegen keinem Zweifel?

Historische Ereignisse werden in Hochglanzverpackung präsentiert u. verfälscht sie bewusst im Namen rein theologischer Zielsetzungen, die bis zum heutigen Tag mit einer Reihe äußerst seltsamer u. exzentrischer Vorstellung verbunden ist.

Mir ist kein Beweis bekannt das Jesus am Kreuz starb.
Es gibt auch keine Beweise dafür, das Jesus plante, eine Religion zu begründen, geschweige denn auf andere einzuwirken, damit sie seine Worte niederschreiben u. zu einer offiziellen Sammlung von Aussprüchen zusammenstellten.

Aber es gibt hinreichend Belege das sich Geschichte formen lässt.
Geschichte ist stets ein Mythos, der geschaffen wird, um den wenigen Ereignissen, die wir kennen können, einen Sinn zu verleihen.
Die Vergangenheit ist eine Hypothese zur Erklärung u. Rechtfertigung der Gegenwart.
Mythen existieren, um einen Sinn, nicht um geschichtliche Fakten zu vermitteln.
Wenn wir die Annäherung an die Wahrheit im wissenschaftlichen Zeitalter außer acht lassen, ist dem Humbug Tür u. Tor geöffnet.

Wir wollen jede Menge wissen, u. was fangen wir mit dem Glauben daran an, das Jesus am Wasser wandelte? Auferstanden von den Toten? Gabriel der Einflüsterer Mohammeds?
Nichts davon ist einleuchtend u. es gibt keinen zwingenden Grund dafür, dass irgendetwas davon wahr ist.
Ungeachtet dessen werden Behauptungen von vielen als wahr gehalten.
Der Planet wird dominiert von drei großen Glaubendströmen. Sie alle beziehen ihre Wahrheit aus der Schrift u. gerade diese sind labil für Deutungen unterschiedlichster Kategorien od. für bizarr entgleiste sakrale Postulate.
Hier wird eine rigorose riskante Abhängigkeit vom Glauben gefördert (gefordert) als vom Wissen selbst.

Natürlich habe ich keine Beweise Martin.
Hätte ich Beweise, würde ich sofort den beweisträchtigen Glauben annehmen.

Aber es könnte doch auch sein, dass Jesus bewusstlos vom Kreuz genommen wurde.


Die Kreuzigung war weniger eine Exekution als eine Todesfolter.

Beispielsweise berichtet Johannes im Neuen Testament, die Kriegsknechte hätten die Beine der beiden neben Jesus gekreuzigten Zeloten gebrochen, doch als sie ihn erreichten, „sahen [sie], dass er schon gestorben war“ (Johannes 19,31-33).

Im Koran steht, „Sie kreuzigten ihn nicht“ könnte genauso gut übersetzt werden mit „Sie verursachten nicht seinen Tod am Kreuz“.“ Der Vers in Sure 4,157-158 ist jedoch im Arabischen so vieldeutig das es die unterschiedlichsten Auslegungen gibt.

Dr. Hugh Schonfield führt in seinem Buch „Planziel Golgtha“ aus, Jesus sei am Kreuz betäubt worden, sodass er den Anschein erweckte, tot zu sein, doch wieder belebt werden konnte, nachdem man ihn heruntergenommen hatte.
Professorin Elaine Pagels bezog sich in einer Fernsehsendung mit dem Titel „Did Jesus Die?“ welche die BBC im Jahr 2004 ausstrahlte, auf Schonfield Buch. Sie schloss:“Das ist fraglos eine Möglichkeit.“ (produziert von Richard Denton, Planet Wild Productions)

In den Evangelien wird ein seltsamer Vorfall beschrieben, mit dem sich diese Hypothese stützen ließe: Jesus beklagt sich am Kreuz, er sei durstig. Ein mit Essigwasser getränkter Schwamm wird an einen Stab gesteckt u. an seinen Mund gehalten. Aber nachdem Jesus von diesem Schwamm getrunken hat, kommt er keineswegs zu Kräften, sondern scheint zu sterben.
Eine Vermutung beruht darauf, dass der Schwamm mit einem Betäubungsmittel getränkt war.
Solche Betäubungsmittel waren im Nahen Osten weit verbreitet. Man wusste, dass ein Schwamm, der mit einer Mischung aus Opium u. anderen Substanzen wie Tollkirsche u. Haschisch getränkt war, als Anästhetikum dienen konnte, um den Bewusstlosen für eine Operation vorzubereiten.

Johannes erwähnt, einer d. Kriegsknechte habe Jesus einen Speer in die Seite gestoßen, worauf Blut hervorquoll. Daraus können wir zwei Schlüsse ziehen: Erstens wurde die Spitze des Speeres nicht ins Gehirn od. ins Herz gestoßen; zweitens zeigte der Blutfluss, dass Jesus noch am Leben war.
Danach brach Jesus, scheinbar tot, aber in Wirklichkeit bewusstlos, nur noch vom Kreuz genommen u. in ein privates Grab gebracht zu werden, wo man ihm mit Arzneien wieder beleben konnte. Dann konnte man ihn von der Bühne verschwinden lassen.
Und genau das wird in den Evangelien beschrieben: Lukas und Johannes berichteten, Jesus sei in ein Grab in d. Nähe gelegt worden. Matthäus fügt hinzu, das Grab habe dem vermögenden u. einflussreichen Joseph von Arimathia gehört. Johannes, der im Allgemeinen so viel zusätzliche Details liefert, berichtet, das Grab sei von einem Garten umgeben gewesen (Johannes 19,41-42;. Markus 15,46; Lukas 23,53.), was vermuten lässt, dass sich das Gelände auch in Privatbesitz befand; vermutlich gehörte es ebenfalls Joseph von Arimathia.


Johannes betont, dass man Jesus rasch vom Kreuz nahm u. in dieses neue Grab legte. Danach berichtet er seltsamerweise, dass Joseph von Arimathia u. dessen Gefährte Nikodemus eine Menge „Spezereien“, nämlich Myrrhe u. Aloe, mitbrachten (Johannes 19,39.)
Beide Pflanzen werden medizinisch genutzt; zum Beispiel wirkt Myrrhe blutstillend. Keine von beiden dient zur Einbalsamierung von Leichen. Auch Markus u. Lukas berühren dieses Thema indirekt, wenn sie schreiben, dass die Frauen - „Maria Magdalena u. Maria, des Jakobus Mutter“ – nach dem Sabbat mit „Spezerei u. Salben“ zum Grab gekommen seinen (Markus16, 1; Lukas 23,56.)

Erstaunlich ist auch, dass Jesus zufällig in d. Nähe eines Gartens u. eines Grabs gekreuzigt wurde, von denen zumindest Letzteres Joseph von Arimathia gehörte. Das war, gelinde gesagt, sehr praktisch. Könnte auch die Kreuzigung selbst ein privates Ereignis gewesen sein, vielleicht um die Zahl d. Zeugen zu begrenzen? Lukas teilt uns mit, die Menge habe aus einiger Entfernung zugesehen (Lukas23,49.). Wurde sie vielleicht auf Distanz gehalten?
Die Beschreibung d. Geschehnisse auf Golgatha lässt vermuten, dass sich die Kreuzigungsstätte in Wirklichkeit im Kidrontal befand.

Im Markusevangelium heißt es, Joseph von Arimathia habe Pilatus aufgesucht u. die Leiche Jesu erbeten. Pilatus ist verwundert5 darüber, dass Jesus so rasch gestorben ist, doch er überlässt Joseph den Leichnam. Im ursprünglichen griech9schen Text finden wir eine wichtige Unterscheidung: Als Joseph den Statthalter um den Körper bittet, benutzt er das Wort „soma“, das einen lebendigen Körper bezeichnet. Doch als Pilatus Joseph erlaubt, Jesus vom Kreuz zu nehmen, verwendet er das Wort „ptoma“(Markus15, 43-45.), womit eine Leiche od. ein Kadaver gemeint ist. Mit anderen Worten, im griechischen Text des Markusevangeliums wird deutlich, dass Joseph von dem lebendigen Jesus spricht, während Pilatus ihm eine Leiche zuerkennt. Jesu Überleben wird hier, in der Darstellung des Evangeliums, enthüllt.
Hätte d. Autor des Evangeliums diese Tatsache verbergen wollen, wäre es kein Problem gewesen, sowohl Joseph als auch Pilatus von ptoma, der Leiche, sprechen zu lassen. Aber d. Verfasser verzichtete auf eine einheitliche Wortwahl. Waren die Umstände vielleicht so gut bekannt, dass er sich keine Manipulation leisten konnte?
Dazu kam es erst bei der Übersetzung des Neuen Testaments aus dem Griechischen ins Lateinische: In d. lateinischen Bibel, der Vulgata, verwendet Pilatus genau wie Joseph von Arimathia das Wort corpus, das sowohl „Körper“ als auch „Leiche“ bedeuten kann. Damit wird das Geheimnis der Kreuzigung verborgen.

Wiederum braucht man seine Perspektive nur ein wenig zu ändern u. sich vom theologischen Dogma zu trennen, um die Kreuzigung neu einzuschätzen u. das Überleben Jesu in Betracht zu ziehen.

Über MM etwas später, obwohl OT

LG
Hallo Parazone,

Zitat:
Es gibt, Berichten zufolge, Truhen voll von Dokumenten, Schriftrollen mit aramäischen u. hebräischen Texten vom Toten Meer, die möglicherweise wichtiges Material beinhalten, doch zugleich außer Reichweite zu sein scheint und die der Wissenschaft nicht zugänglich sind. Dokumente, die in Millionen von Dollars gehandelt werden u. dem Tauziehen zw. Wissenschaftlern, Händlern u. Sammlern ausgesetzt sind.

Interessant sind dann die Bestimmungen des echten Alters mit der C14 Methode und anderen Nachweisverfahren.

Zitat:
Wer hat Interesse diese Schriftrollen der Öffentlichkeit nicht zugänglich zu machen?
Die Verkäufer einerseits, die nur das Materielle interessiert u. die gefundenen Texte zerschnippeln, um einen höheren Preis zu erzielen wie der Kirche andererseits.
Auch sind politische Gründe ebenso von Relevanz, denn diese wollen jegliches Indiz für eine einstige jüdische Präsenz in diesen Ländern beseitigen.

Sollten sich diese Werke als echt herrausstellen, so gaebe es in der Tat gute Gruende (sogar die beruehmte "National Security") Inhalte nicht unbedingt zu publizieren, falls dadurch tatsaechlich ganze Religionen ins Wanken geraten. (Thema: "Glaubensvakuum")

Zitat:
Was wäre denn ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass Jesus überlebte, u. zwar noch lange nach der Kreuzigung? Od. das MM seine Frau war.
Was ist überhaupt ein unwiderlegbarer Beweis in d. Geschichte? Dokumente vermutlich; aber welche Art von Dokumenten unterliegen keinem Zweifel?

Ich denke mal, Dokumente, bei denen einwandfrei nachgewiesen wurde, das sie in der entsprechenden Zeit und am entsprechenden Ort gefertigt wurden, erfuellen hinreichend die Bedingungen. Vor Allem dann, wenn sie in ein wie auch immer geartetes Gesamtkonzept passen.

Zitat:
Mir ist kein Beweis bekannt das Jesus am Kreuz starb.
Es gibt auch keine Beweise dafür, das Jesus plante, eine Religion zu begründen, geschweige denn auf andere einzuwirken, damit sie seine Worte niederschreiben u. zu einer offiziellen Sammlung von Aussprüchen zusammenstellten.

Voellig klar. Selbst die Nachweise fuer die Existens von Jesus sind z.Z. noch recht duerftig.

Zitat:
Aber es gibt hinreichend Belege das sich Geschichte formen lässt.
Geschichte ist stets ein Mythos, der geschaffen wird, um den wenigen Ereignissen, die wir kennen können, einen Sinn zu verleihen.
Die Vergangenheit ist eine Hypothese zur Erklärung u. Rechtfertigung der Gegenwart.

Naja,...darueber sollten wir vieleicht an anderer Stelle nochmal diskutieren, lieber Parazone.

Zitat:
Mythen existieren, um einen Sinn, nicht um geschichtliche Fakten zu vermitteln.
Wenn wir die Annäherung an die Wahrheit im wissenschaftlichen Zeitalter außer acht lassen, ist dem Humbug Tür u. Tor geöffnet.

Yep, mein Reden Parazone!

Zitat:
Wir wollen jede Menge wissen, u. was fangen wir mit dem Glauben daran an, das Jesus am Wasser wandelte? Auferstanden von den Toten? Gabriel der Einflüsterer Mohammeds?
Nichts davon ist einleuchtend u. es gibt keinen zwingenden Grund dafür, dass irgendetwas davon wahr ist.
Ungeachtet dessen werden Behauptungen von vielen als wahr gehalten.

Und die Gruende hierfuer fange ich jetzt erst an langsam zu verstehen.

Zitat:
Der Planet wird dominiert von drei großen Glaubendströmen. Sie alle beziehen ihre Wahrheit aus der Schrift u. gerade diese sind labil für Deutungen unterschiedlichster Kategorien od. für bizarr entgleiste sakrale Postulate.
Hier wird eine rigorose riskante Abhängigkeit vom Glauben gefördert (gefordert) als vom Wissen selbst.

Der Grund liegt in dem tief verwurzelten Beduerfniss des Menschen nach Sicherheit verborgen.
Und nur entgueltige Wahrheiten (die nur Sekten, Religionen oder andere Ideologien vermittlen koennen) suggerieren Sicherheit.

Zitat:
Natürlich habe ich keine Beweise Martin.
Hätte ich Beweise, würde ich sofort den beweisträchtigen Glauben annehmen.
Aber es könnte doch auch sein, dass Jesus bewusstlos vom Kreuz genommen wurde.

Nachdem ich deine Ausfuehrungen gelesen habe, denke ich auch, das eine solche Interpretation recht sinnvoll ist.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Variante langfristig bestaetigen wird.

Zitat:
Wiederum braucht man seine Perspektive nur ein wenig zu ändern u. sich vom theologischen Dogma zu trennen, um die Kreuzigung neu einzuschätzen u. das Überleben Jesu in Betracht zu ziehen.

...womit ich persoenlich keinerlei Probleme habe.


LG
Martin
Nochmals an Hauptsache:

Weißt Du, wer richtet kann nicht berichten.

Ich bin jahrelang in die indische Kultur eingetaucht. Ich will dort nicht alles Gut heißen, aber der Hinduismus kann in seiner Ethik durchaus mit andern Weltreligionen mithalten.

Das Problem der Western ist, dass sie fremde Kulturen mit eigenen Maßstäben beurteilen. Das tun Inder nicht.
Ohne mich selbst groß dazu auszulassen will ich Ghandis Aussage einfach geschichtlichen Fakten gegenüberstellen

Zitat:
Someone has said that Europeans in South Africa dread the advent Islam -- Islam that civilized Spain, Islam that took the torch light to Morocco and preached to the world the Gospel of brotherhood. The Europeans of South Africa dread the Advent of Islam. They may claim equality with the white races. They may well dread it, if brotherhood is a sin. If it is equality of colored races then their dread is well founded."

And in "Young India", he wrote:

"I wanted to know the best of one who holds today's undisputed sway over the hearts of millions of mankind....I became more than convinced that it was not the sword that won a place for Islam in those days in the scheme of life. It was the rigid simplicity, the utter self-effacement of the Prophet, the scrupulous regard for his pledges, his intense devotion to this friends and followers, his intrepidity, his fearlessness, his absolute trust in God and in his own mission. These and not the sword carried everything before them and surmounted every obstacle. When I closed the 2nd volume (of the Prophet's biography), I was sorry there was not more for me to read of the great life."


8 - Dschihad - Jahrhunderte islamischer Plünderungen, Eroberungs- und Unterjochungskriege

Friede mit Nicht- Muslimen ist stets nur Frieden auf Zeit. Der Moslem ist aufgefordert, die islamische Mission ("Da`wa") mit Hilfe des Djihad durchzuführen. (1) Ziel des Djihad ist eine moslemische Welt (Sure 8, Vers 39: " Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.").

Erlaubt ist auch die Taqiyya (Takiya, Takija), nämlich eine Täuschung des Gegners über die eigenen Auffassungen und Ziele bei Gefahr oder Verfolgung, was weit auslegbar ist und einen Dialog mit dem Islam erschweren kann.


Hadith zur Taqiyya
Seite springt nicht heraus!

Der Begriff Dschihad bedeutet eigentlich Anstrengung zur Verbreitung des Islam. Das kann auf friedliche, aber eben auch, wie Mohammed es vorgemacht und die Kalifen es ihm nachgemacht haben, auf kriegerische Weise (Qital = Kampf) geschehen. (1)

Friedlich: Die Errichtung einer auf Koran und Scharia bezogenen Parallelgesellschaft kann genauso dazugehören wie Unterwanderung und Infiltrierung z.B. von Medien, politischen Organisationen, Vereinen, Unternehmen etc.. Radikale Muslime heute haben sich die Islamisierung der Welt, insbesondere des Westens zum Ziel gesetzt.

Die islamische Mission kann friedlich erfolgen, sofern sich die Nicht- Muslime dem Islam ohne Kampf beugen. Ist dies nicht der Fall, wird - in der Theorie, aber eben auch in der Praxis - Gewalt angewendet. "Im allgemeinen Verständnis des Islam ist Frieden daher gleichzusetzen mit der Unterwerfung unter den Islam, entweder durch Konversion (Übertritt) zu der neuen Religion und durch Akzeptanz des Status einer religiösen Minderheit (dies gilt allerdings nur für Juden und Christen ...) unter dem Banner des Islam und durch Zahlung der auferlegten Djizja/ Kopfsteuer." (1)

Kriegerisch: Die Eroberungen in frühislamischer und osmanischer Zeit waren Djihad. Mohammed selbst führte Djihad als bewaffneten Kampf, vgl. hier, was bei seiner Funktion als Vorbild für die Muslime nicht unterschätzt werden darf. Sure 2, Vers 191 lautet immerhin: "Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertreiben, denn Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Totschlag."

Islamische Expansion nach Mohammeds Tod 632

Nach Mohammeds Tod 632 n.Chr. kündigten die Stämme den Übertritt zum Islam auf, was zum ersten Riddah- Krieg (Riddah = Abfall vom islamischen Glauben) führte, der mit dem Sieg des Islam und weiteren Expansionen endete. Erst mit den Siegen im Riddah- Krieg und in der weiteren Expansion festigte sich die "Umma", die Gemeinschaft der Gläubigen. Den Abfall vom Glauben lässt der Islam bis heute nicht zu, auf Abtrünnigkeit vom Islam steht die Todesstrafe, wie die westliche Welt im Jahr 2006 am Beispiel des Christen Abdul Rahman zur Kenntnis nehmen musste, vgl. hier.

Die 4 ersten Kalifen (Raschidun- Kalifen von 632 - 661) entrissen Byzanz dessen nordafrikanische und asiatische Besitzungen und reduzierten das byzantinische Staatsgebiet im Kern auf die Balkanhalbinsel und Kleinasien mit einigen Restbeständen in Italien, vgl. Karte. Mit dem Sieg über das Reich der Sassaniden begann die Islamisierung Persiens.

Als Ali als vierter Nachfolger des Propheten das Kalifat übernahm, machte es ihm die Dynastie der Omaiyyaden bald streitig. Seine Anhänger bildeten eine Partei (Schia), die meist in Opposition zu späteren Herrschern stand (Märtyrer!). Man spricht bis heute von Schiiten, siehe hier und hier, sie besitzen ihren Schwerpunkt im Iran und im Südirak.

Unter der Dynastie der Omayyaden (661 - 750), die einen Djihad- Staat mit Zentrum in Damaskus errichteten und wie der Prophet aus dem Stamme Quraisch stammten, reichte der Islam bereits von Spanien bis an die Grenzen Indiens und nach Mittelasien, siehe hier. "Am furchtbarsten verwüsteten die Dschihads das damals noch so städtereiche byzantinische Anatolien; das Massaker von Amorium (838) ist lange ein Fanal geblieben; die städtische Kultur Anatoliens hat sich davon nie wieder erholt." (Flaig)

Das Bollwerk Byzanz hielt dem Arabersturm aber noch mehrere Jahrhunderte stand, aber jahrhundertelang machten moslemische Räuberbanden die Küsten Europas unsicher. Es gab Attacken auf das Frankenreich, im 9. Jh. auf Korsika, Sardinien, Sizilien (2 Jahrhunderte islamisch) und Kreta. Die Expansion in Westeuropa wurde aber durch das Frankenreich gestoppt (Schlacht von Tours und Poitiers unter Karl Martell).

Dennoch: "Mehr als berechtigt [...] das Urteil von Bat Ye'or: `Die Maßlosigkeit, die Regelmäßigkeit und der systematische Charakter der von den islamischen Theologen zur Norm erhobenen Verwüstungen unterscheiden den Dschihad von anderen Eroberungskriegen.` [...] Die Massenversklavung blieb das beliebteste Kriegsziel. So entstand schon im achten Jahrhundert die größte Sklavenhaltergesellschaft der Weltgeschichte; sie benötigte eine ständige Zufuhr immer neuer Sklaven; sie transformierte den afrikanischen Kontinent zum größten Sklavenlieferanten, ein Schicksal, welchem Europa knapp entkam." (Flaig)

Am Ende der großen islamischen Expansion war das Mittelmeer zweigeteilt in einen südlichen islamischen Bereich, der an den Rändern auf Europa übergriff, sowie in einen europäischen Bereich, der sich schwerpunktmäßig auf das verkleinerte Byzanz in Osteuropa, Italien und die Franken im Westen verteilte. Die ehemals byzantinischen Provinzen wandten sich nun zivilisatorisch dem Islam zu, die beiden europäischen Großmächte rivalisierten zunehmend miteinander. So stand am Ende um 800 eine politische Dreiteilung der Mittelmeerwelt, wobei der christliche Westen und der christliche Osten im Laufe der mittelalterlichen Geschichte zunehmend weiter auseinander drifteten. Das Mittelmeer war nun vorwiegend zu einer Konfliktlinie geworden.

Nach der etwas friedlicheren Zeit der Abbasiden nehmen die Osmanen (um 1300 - 1924 n. Chr.) im Gegenzug zu den Kreuzzügen die Dschihad- Tradition wieder auf und errichten ähnlich wie die Omayyaden einen Dschihad- Staat. "Der Seldschuke Alp Arslan ließ ganze armenische Städte massakrieren, am furchtbarsten 1064 die Hauptstadt Ani." (Flaig)

"Eine besondere Drangsalierung brachte die türkische Herrschaft: Seit 1360 wurde in unregelmäßigen Abständen bis zu einem Fünftel aller christlichen Kinder in die Sklaverei abgeführt. Sie wurden zwangsbekehrt. Diese Sklavenmenge dürfte im Laufe von vier Jahrhunderten in die Millionen gegangen sein; davon wurden Hunderttausende ausgewählter Knaben zu fanatischen Muslimen und zu Elitekämpfern erzogen, zu den berüchtigten Janitscharen" (Flaig).

Die Türken dringen in Europa zweimal bis zu den Toren Wiens vor (1529 und 1683) und beherrschen den Nahen Osten sie bis an die persische Grenze sowie Nordafrika bis nach Algerien. Erst nach dem zweiten Angriff auf Wien beginnt ihr Niedergang, nachdem sie Europa zuvor 300 Jahre bedrängt hatten. Der Erste Weltkrieg bringt nach einer langen Geschichte des Niedergangs seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und vergeblichen Reformen v.a. im 19. Jahrhundert ihr endgültiges Ende.



Grün: Islam | Gelb: Byzanz | Blau: Frankenreich

es liegt auf der Hand -offensichtlich nicht auf jeder- dass ein solches Riesenreich nicht mit Blumen und einem Lächeln errichtet wird man hat sich sicher nicht bis nach Spanien durchkomplimentiert anstatt die ewige Lüge von der friedlichen Ausbreitung des Islam zu wiederholen sollte es im Jahr 2006 möglich sein dieses Factum anzuerkennen

was mich auch gleich zum nächsten Punkt bringt


Zitat:
Der Anfang des Islam ist vielleicht das erstaunlichste Ereignis in der Geschichte der Menschheit. In einem unbeachteten Land und unter einem unbeachteten Volk entstanden, breitete sich der Islam innerhalb eines Jahrhunderts über die Hälfte der Erde aus, große Reiche vernichtend, seit langem bestehende Religionen umstürzend, die Seelen der Rassen umformend, und sich eine ganz neue Welt aufbauend - die Welt des Islam. Je genauer wir diese Entwicklung untersuchen, desto mehr ungewöhnlich erscheint sie. Die anderen großen Religionen setzten sich mit schmerzlicher Anstrengung langsam durch, und am Ende triumphierten sie mit Hilfe mächtiger, zum neuen Glauben bekehrter Monarchen. Das Christentum hatte seinen Konstantin, der Buddhismus seinen Asoka und der Zoroastrismus seinen Kyrus, jeder verlieh seinem ausgewählten Kult die mächtige Gewalt weltlicher Autorität. Nicht so der Islam. Er entstand in einem Wüstenland, das mit einer in der Geschichte der Menschheit vorher unbekannten nomadischen Rasse dünn besiedelt war. Der Islam machte sich auf ein großes Abenteuer auf: mit der geringsten menschlichen Unterstützung und gegen die schwerste materielle Übermacht. Trotzdem triumphierte der Islam mit scheinbar übernatürlicher Leichtigkeit, ein paar Generationen brachten den feurigen Halbmond - siegreich getragen - von der Wüste Zentralasiens bis zur Wüste Zentralafrikas.


Wie man auch auf der Karte sehen kann geht es im Islam nicht um die friedliche Koexistenz mit anderen Völkern sondern um das Zerstören anderer Kulturen um sie durch den Islam zu ersetzen der Islam war eine Bedrohung für das christliche Europa und ist es bis heute

Phan
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