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Wenn er mehr als 300 Jahre nach Meister Eckhard lebte, dann nehme ich an, er hat diese Sätze von Meister Eckhard übernommen.
Ich versuche mich mal mit einer Deutung, wie Meister Eckhard das wohl sah und wie es auch meiner Überzeugung entspricht:
>Ich auch bin Gottes Sohn.
Wir sind alle aus Gott hervorgegangen
>Es liegt ein meiner Hand.
Wir können diese Wirklichkeit selbst erkennen
>Ich bin wie Gott so groß
Hervorgegangen aus Gott liegt die gesamte Göttlichkeit in uns verborgen
>er ist als ich so klein.
Gott ist im Großen und auch im Kleinen innewohnend. Das Größte vom Großen und zugleich das Kleinste vom Kleinen.
>Sein grenzenloser Geist, der ist auch mir bekannt.
Meister Eckhard war selbstrealisiert.
>Er kann nicht über mir, ich unter ihm nicht sein.
In der totalen Gottesverwirklichung verschwindet die Grenze zischen den Individuellen und dem Überindividuellen. Hier ist die Erkenntnis: Johannes, Kap 10, Vers 30: Ich und der Vater [und die Mutter] sind eins.
Gruß Martin
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