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Hallo Heiko,
Du schriebst:
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| Ein Erdbeerjogurt ist ja Geschmacklich auch nicht gleichzusetzen mit einem Jogurt mit echten Erdbeeren. Da liegen Welten zwischen! Das Problem der Wissenschaft fängt doch schon damit an, das sie nicht in der Lage ist die Realität vollständig zu beschreiben. Schon hier beschreibt Sie nur, was sie in der Lage ist zu erfassen. Das kann die dann bestenfalls 100% Reproduzieren, meistens jedoch nur in geringerer Übereinstimmung (siehe Homäopathie). Und so kommt es dann, das es naturidentischen Erdbeeraromen gibt, die bestenfalls entfernt an echte Erdbeeren erinneren! Leider trifft das mittlerweile auch auf die echten Erdbeeren im Laden zu! Die Wasserdinger haben oft mit echten Erdbeeren geschmacklich nur noch entfernt was zu tun. Ich glaube echte Erdbeeren gibt es nur noch bei meiner Mutter im Garten und in Polen. Vielleicht glauben deswegen manche Leute das ein Erdbeerjogurt nach Erdbeeren schmeckt! |
Vieleicht hast du recht Heiko und die synthetisch hervorgerufenen Realitaeten sind nicht mehr als naturidentischen Erdbeeraromen.
Einen qualitativen Nachweis kann ja alleine deshalb niemand erbringen, weil per se niemand Wahrnehmung ausserhalb seiner Eigenen vollstaendig beschreiben kann.
Ebenso wie jede "nichtsynthetische" Realitaet, kann ich nur per Informationsaustausch feststellen, wie vernuenftig es ist, anzunehmen, das sie der normalen "nichtsynthetische" Realitaet entspricht. (Der uneinsichtige Schitzophrene wird immer sagen, seine Wahrnehmung entspricht der Realitaet. Erst durch ein Anamnese-gespraech wird ja oft erst klar, in wieweit er der "normalen" Realitaet entrueckt ist)
Wie geschrieben, Heiko:
Vieleicht sind die synthetisch hervorgerufenen Realitaeten tatsaechlich nicht mehr als schlecht gemachte naturidentischen Erdbeeraromen und koennen niemals mehr sein.
Vieleicht aber sind synthetisch hervorgerufenen Realitaeten auch eher vergleichbar mit einem synthetischen Piano, Keyboard genannt, oder einer CD. Dieses immitieren das Original (Piano oder Schallplatte) mittlerweile so gut, das sie faktisch vom Original nicht mehr unterscheidbar sind.
Fallbeispiel:
Immerhin ist der Therapieerfolg des Bekannten von mir erheblich.
Aus einem schweren Fall (Er glaubte das Aufheulen eines Automotors wuerde bedeuten, dass das Auto ihn persoenlich anschreit, beleidigt und beschimpft. Auf seiner Flucht vor den Autos lief er auf einer vielbefahrenen Strasse und wurde bei dieser Aktion von der Polizei seinerzeit "eingefangen")wurde ein recht normaler Mann, mit dem man sich vernuenftig unterhalten kann. Ein netter, liebenswerter Mann, der fundiertes Fachwissen hat (Dipl. Ing fuer Elektrotechnik) und dieses in Gespraechen gut vermittlen kann.
Er arbeitet heute als Berufsschullehrer.
Trotzdem er taeglich erhebliche Dosen an Neuroleptika einnehmen muss, denn bekanntlich sind solche Krankheiten bis dato nicht heilbar.
Die Luecke zwischen seiner synthetische Realitaet (Wahrnehmung) und der normalen nichtsyntetischen) scheint also recht gering, vermutlich sogar marginal zu sein.
Diese abschliessende Bewertung bleibt jedoch eine (vernuenftige) Annahme, somit reine Glaubenssache.
Ein Beweis ist m.E. letztlich nicht fuehrbar.
LG
Martin
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