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Hallo Muslima!
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| Ich sehe es so, wenn wir uns Privat treffen würden zu einer Tasse Kaffee, dann würde ich mit dir oder sonst jemand aus dem Forum nicht unbedingt über Religion sprechen oder über das Thema welche Religon ist die Wahre. |
Warum nicht?
Ich tausche mich oft und gerne mit anderen über den Glauben aus - mit Menschen aus verschiedenen Glaubensgruppen, sogar auch mit Atheisten.
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| wenn man über Religionen diskutieren möchte, und welche Religion, oder welcher Weg zum Paradies führt, dann muss man erstmal nachschauen, was die einzelnen Bücher, also Thora, Bibel und Koran über dieses Thema sagt und objektiv darüber nachzudenken anhand dieser Bücher. Und ich finde dieses Thema interessant, und wollte auch wissen wie ihr so darüber nachdenkt. |
Oh, ich glaube du hast meinen Satz, "ob es denn wichtig ist, ob ich mich Christ, Muslim oder Jude nennne" falsch verstanden. Ich habe das geschrieben, weil du fragtest wo in der Bibel das Wort Christentum vorkommt, oder steht, dass Abraham Jude war. Ich meinte es ist doch egal wie wir uns nennen. Wichtig ist doch der Glaube. Wie lebe ich meinen Glauben, befolge ich Gottes Gesetzte, welches ist mein Weg, welchen Weg halte ich für richtig. Das kann man nicht an einem Namen festmachen. Zum Beispiel alleine unter den Christen gibt es so viele verschiedene Strömungen - es gibt nicht das Christentum, das für alle gilt. Ich zum Beispiel bin Christin, glaube aber beispielsweise, wie viele andere Christen auch, nicht an die Trinität. Ich nehme mir die Freiheit innerhalb meines Glaubens nicht allem blind zu folgen, sondern mir auch meine eigenen Gedanken zu machen und ich bin durchaus offen für andere Glaubensrichtungen.
Genauso wenig gibt es den Islam, den alle Anhänger vertreten. Auch hier gibt es verschiedene Gruppen, die vieles unterschiedlich auslegen.
Das meinte ich, als ich schrieb nicht der Name ist wichtig, sondern wie man seinen Glauben lebt. Man kann also nicht sagen: die Juden, die Muslime, die Christen ... das sind alles individuelle Menschen, jeder mit eigenen Gedanken. Man sollte das nicht pauschalieren.
Ich tausche mich auch gern aus, auch über die Bücher. Ich finde das auch interessant. Ich möchte aber als Mensch diskutieren, aus meiner Sicht, wie ich die Dinge sehe. Ich kann nicht für alle Christen sprechen, nur immer für mich.
Letztendlich denke ich, dass es nicht nur eine einzige Religion gibt, die zu Gott führt. Jede kann zu Gott führen, wenn man den Weg findet. Keine Religion hat diesen "Alleinvertreungsanspruch auf's Paradies" Tora, Bibel oder Koran sind für mich die Wegweiser, die mir helfen, den richtigen Weg zu finden.
29Wenn du aber dort den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst. (5.Mose 4,29)
Jesus sagte: "erkenne das, was dir vor Augen liegt, und das, was vor dir verborgen ist, wird sich dir enthüllen. Denn es gibt nichts Verborgenes, das sich nicht offenbaren wird." (Thomasevangelium, Vers 5)
LG,
Kiki
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