Menge Leute, die an Gott glauben


Wie ich bemerkt habe denken eine menge leute das es gott gibt.
Ich würde gerne mal wissen wie ihr darauf kommt.
Denn ich seh ihn nicht, ich höre ihn nicht , nichts!
Hallo Soul!

Ja, das ist eine gute Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist.

Ich versuche es trotzdem mal.

Erst mal zum Sehen und Hören:
Zum Beispiel Strom Du kannst ihn nicht direkt sehen und meist auch nicht hören, aber du kannst ihn deutlich spüren, wenn du beispeilsweise in eine Steckdose fasst. Du kannst den Strom spüren.
Und ebenso kannst du die Wirkung des Stromes nicht nur fühlen, sondern auch sehen, wenn du zum Beispiel ein Licht anmachst im Dunkeln . Dann wird es hell.

So in etwa ist es auch mit Gott. Du kannst ihn nicht direkt sehen, aber man kann seine Wirkung sehen, z.B. in der Schöpfung, und oft auch fühlen, dass er da ist.

Wichtig ist, dass man offen dafür ist. Man muss sich auf Gott einlassen.
Sonst ist es vielleicht wie bei einem Blinden, der auch taub ist. Er sieht und hört nichts, deshalb ist trotzdem alles da und er kann es trotzdem immer noch fühlen, wenn er will.

LG
Kiki
Also das mitn Strohm find ich ein schlechtes beispiel.
Ich dachte das es was mit leiter, proton, elektronen und neutronen zu tun hat.

Gott ist für mich nur eine einbildung des menschen, der sich an das gute klammert und leben nach denn tot, naja wie mans nimmt ich würde sagen das hat was mit zu tun, jemanden die angst zu nehmen.
Ich würdest du dich freuen wenn du stirbst ?

Ist halt auch schwer jemanden etwas zu erklären, dass er weder sehen fühlen noch hören kann oder will
Das heißt aber noch lange nicht, dass es dann nicht da ist. Auf deine Frage bezogen also: auch wenn Du Gott nicht spürst, siehst oder hörst, heißt das nicht, dass es ihn nicht gibt. Man muss sich innerlich auch für Gott öffnen. Er kann nur da eintreten, wo man ihn hereinlässt. Also ich habe Gott schon oft erfahren können in meinem Leben, aber natürlich kann ich es dir nicht beweisen.
Man kann die Existenz Gottes sicher nicht wissenschaftlich beweisen (übrigens genauso wenig seine Nicht-Existenz). Es heißt ja auch "Glauben".
Lass dich doch einfach einmal auf Gott ein und suche, vielleicht kannst du ihn dann doch auch hören und "sehen".

Johannes 21,29
Jesus sagte zu ihm: »Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Freuen dürfen sich alle, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!«


Du fragst ob ich mich freuen würde, wenn ich sterbe. Ich freu mich erst einmal, dass ich lebe. Aber mir ist natürlich bewusst, dass ich auch irgendwann auch einmal sterbe, wenn meine Zeit gekommen ist. Es ist mir klar, aber ich denke nicht dauernd drüber nach, wie es dann sein wird. Das werde ich dann sehen.
Ja, aber ich kann mir schon auch vorstellen, beziehungsweise habe ich es auch schon erlebt im Bekanntenkreis, dass man auch auf den Tod wartet und ihn herbeisehnt. Wenn man sehr krank ist zum Beispiel, oder auch bei sehr alten Menschen . Da gibt es einige die mir schon gesagt haben, dass sie jetzt eigentlich gerne sterben würden. Sie hätten schon so viel gesehen und erlebt und auch viele Freunde leben nicht mehr, sie wollten jetzt gerne sterben. Mnache sagen auch: "Ich hoffe, dass der Herr mich bald nach Hause holt" Ich habe auch schon Menschen in der Sterbephase teilweise mit begleitet - nein, es macht mir keine Angst. Angst hätte ich höchstens vor der Art des Sterbens. Also, wenn man sehr krank ist und lange große Schmerzen hat. Der Tod selbst schreckt mich eigentlich nicht. Denn im Grunde könnte es ja sowieso jeden Moment passieren. Wenn ich da dauernd dran denken würde und Angst hätte, wäre ich ja seelisch schon tot.

LG
Kiki
Gott ist nicht beweisbar, aber erfahrbar. Ich habe Erfahrungen, aber meine Erfahrungen können anderen nicht als Beweis dienen. Ich werde an dieser Stelle auch nicht meine Erfahrungen preisgeben, denn alles ist widerlegbar, wenn man es nur mit genug Hingabe probiert.

So kann jeder eben nur seine eigenen Erfahrungen machen. Und wer Atheist sein will, der soll Atheist sein. Bevor ich an einen Gott glaube, der Atheisten als geringwertiger ansieht, wäre ich selbst lieber ein Atheist.
Worauf beruht denn die Annahme, dass es einen Gott gibt? Das kommt doch durch 99% durch heilige Schriften wie die Bibel, Tora, Koran etc. Und diese sind alle über 1000 Jahre alt. Überprüfen lassen sich so gut wie keine Fakten.
Jetzt die Frage: Wärt ihr auf einen Gott gekommen, hätte euer Umfeld euch nicht bereits mit dem Gedanken an ihn vertraut gemacht, damit von Kindesalter an aufgezogen?
Natülich gibt es "spirituelle Erfahrungen", die Frage nach dem Sinn des Lebens, aber dafür braucht man nicht dringend einen Gott.

Ich denke, niemand kann behaupten, dass er auf einen Gott gekommen wäre, wie wir in sehen (und überhaupt einen), hätte er niemals in seinem Leben davon etwas gehört. Der allergrößte Teil unserer Gottesbilder stammt nun halt man aus religiösen Schriften, aus unserer Kultur und Erziehung.
Und da kann man genügend Kritik anbringen. Wenn ich von einem Buch weiß, dass diese und jene These totaler Nonsens ist (Schöpfung im naturwissenschaftlichen Sinne, Sintflut, Garten Eden usw), warum glauben wir dann so unkritisch, beinahe naiv (das ist meine Meinung! bitte nicht angegriffen fühlen) den Rest?
Es wird hier hoffentlich niemand sein, der die Bibel für die 100% Wahrheit hält, für das pure Wort Gottes. Das ist noch am einfachsten zu widerlegen. Dass es Leuten schon reicht, dass ihr Glauben nicht widerlegt werden kann, finde ich etwas arg simpel gehalten...

Kiki, du sagst, dass wir uns öffnen sollen. Du sagst auch, dass es für Gott keinen Beweis gibt. Worauf beruht dann diese Sache, die mich überzeugen soll, mich zu öffnen? Laut dir nicht auf Beweisen, sondern auf einer alten, überlieferten Vorstellung (ob wahr oder unwahr). Erst wenn ich diese Vorstellung annehme, kann ich in einer spirituellen Erfahrung erst die Verbindung zu Gott sehen.

OK, dann habe ich noch ein Frage: Gott hat sich früher viel häufiger offen gezeigt, als heute. Warum? Die Schilderungen zB in der Bibel sind sehr eindrucksvoll. Warum sehen wir nicht Gott so, wie es die Menschen früher getan haben. Warum versteckt sich Gott, obwohl er früher so offen und erscheinungsfreudig war?
Denn auf seiner früheren Offenheit und Mitteilsamkeit basiert doch die Bibel! Woher sonst kommen diese vielen Geschichten?
Hallo Benno!

Zitat:
Ich denke, niemand kann behaupten, dass er auf einen Gott gekommen wäre, wie wir in sehen (und überhaupt einen), hätte er niemals in seinem Leben davon etwas gehört. Der allergrößte Teil unserer Gottesbilder stammt nun halt man aus religiösen Schriften, aus unserer Kultur und Erziehung.


Ja, das ist schon klar, dass wir von unsrere Kultur, Erziehung etc. geprägt sind. Und trotzdem gibt es Menschen die glauben und solche, die nicht glauben, auch wenn sie die gleiche Erziehung hatten.

Beispiel: Versetze dich mal lange Zeit zurück, als es noch keinen Ferneseher etc. gab. Dann lernst du z.B., dass es auf der anderen Seite des Meeres noch einen Kontinent gibt. Das weißt du also nur, weil du es so gelernt hast. Nun kannst du sagen - ne glaube ich nicht, kann ich mir nicht vorstellen, dass da noch was ist und wirst somit auch nie aufbrechen um danach zu suchen. Oder du glaubst es und brichst auf um den anderen Kontinent zu suchen und kannst ihn dann vielleicht auch finden.

Das meinet ich, als ich schrieb, man muss dafür auch offen sein. Wenn ich etwas von vornherein als nicht Wahr beurteile, werde ich es natürlich auch nie versuchen zu finden. Wenn ich beispielsweise der Meinung bin, es gibt keine Bäume, dann könnte ich direkt vor einem stehen und trotzdem nicht erkennen.
Wenn ich offen bin für die Möglichkeit, dass etwas wahr sein könnte und danach schaue, kann ich es vielleicht auch entdecken.

Es ist einfach so, dass ich dir Gott nicht beweisen kann. Ich kann nur aus meiner Erfahrung heraus sagen - Ja es gibt Gott! Ich konnte ihn schon mehrmals erfahren.

Aber du wirst es mir dann wohl auch nicht glauben, weil du ja diese Erfahrung eventuell noch nicht gemacht hast.

Vielleicht kann man es auch noch so beschreiben:
Du möchtest über eine Brücke gehen, dei aber schon etwas mitgenommen aussieht. Ich sage dir nun: "Du kannst rüber gehen, sie hält, ich bin gestern auch über die Brücke gegangen". Du meinst aber eher, dass die Brücke nicht hält. Was wirst du tun? Du kannst nun vertrauen und über die Brücke gehen und die eigene Erfahrung machen, um zu wissen, ob sie hält, oder aber du gehst nicht, wirst aber nie wirklich wissen, ob sie gehalten hätte oder nicht.

Zitat:
OK, dann habe ich noch ein Frage: Gott hat sich früher viel häufiger offen gezeigt, als heute. Warum? Die Schilderungen zB in der Bibel sind sehr eindrucksvoll. Warum sehen wir nicht Gott so, wie es die Menschen früher getan haben. Warum versteckt sich Gott, obwohl er früher so offen und erscheinungsfreudig war?


Gott versteckt sich nicht
Vielleicht liegt es einfach an uns, dass wir ihn nicht mehr so häufig wahrnehmen. Wir sind durch so vieles abgelenkt, die Veränderungen gehen heutzutage so schnell vor sich, alles ist laut und unruhig - wo haben wir denn heute noch die Ruhe oder nehmen uns die Zeit, Gott zu erfahren. Gott könnte heutzutage wohl ganz laut zu uns reden und wir würden es oft nicht hören, weil wir zu sehr abgelenkt sind. (Arbeit, Radio, Fernsehen, Computer, Disco, Eile, Freizeitstress,...) Die Menschen in früheren zeiten hatte noch mehr Stille, waren nicht so abgelenkt vom Wesentlichen und haben auch noch mehr im Einklang mit der Natur gelebt.

Meister Eckhart sagte einmal :

"Nichts in der gesamten Schöpfung ist Gott so nahe wie die Stille."

und auch: "Gott ist in uns daheim - wir sind in der Fremde."

Noch kurz hierzu:
Zitat:
Es wird hier hoffentlich niemand sein, der die Bibel für die 100% Wahrheit hält, für das pure Wort Gottes.


Die Bibel ist nicht das pure Wort Gottes, weil sie ja auch erst lange Zeit nach den Geschnissen geschrieben wurde, von menschlichen Verfassern. Sie wurde öfters übersetzt und der modernen Sprache angepasst.

Aber
- auch wenn die Bibel nicht das pure Wort Gottes ist, so kannst du doch das Wort Gottes in ihr finden. Gottes Wort ist in der Bibel enthalten.

"Suchet so werdet ihr finden..."

LG,
Kiki
Liebe Kiki, das hast Du sooo schön gesagt , da kommt Freude auf , da wird einem warm ums Herzel

Danke Dir
Zitat:
Beispiel: Versetze dich mal lange Zeit zurück, als es noch keinen Ferneseher etc. gab. Dann lernst du z.B., dass es auf der anderen Seite des Meeres noch einen Kontinent gibt. Das weißt du also nur, weil du es so gelernt hast. Nun kannst du sagen - ne glaube ich nicht, kann ich mir nicht vorstellen, dass da noch was ist und wirst somit auch nie aufbrechen um danach zu suchen. Oder du glaubst es und brichst auf um den anderen Kontinent zu suchen und kannst ihn dann vielleicht auch finden.


Das ist vielleicht ein schlechtes Beispiel. Denn ich habe die Möglichkeit, mir dem Kontinent anzusehen, zu beweisen, das er existiert (was unsere heutige Wissenschaft im großen und ganzen ausmacht).

Zitat:
Gott versteckt sich nicht
Vielleicht liegt es einfach an uns, dass wir ihn nicht mehr so häufig wahrnehmen. Wir sind durch so vieles abgelenkt, die Veränderungen gehen heutzutage so schnell vor sich, alles ist laut und unruhig - wo haben wir denn heute noch die Ruhe oder nehmen uns die Zeit, Gott zu erfahren. Gott könnte heutzutage wohl ganz laut zu uns reden und wir würden es oft nicht hören, weil wir zu sehr abgelenkt sind. (Arbeit, Radio, Fernsehen, Computer, Disco, Eile, Freizeitstress,...) Die Menschen in früheren zeiten hatte noch mehr Stille, waren nicht so abgelenkt vom Wesentlichen und haben auch noch mehr im Einklang mit der Natur gelebt.


Dann ist Gott zu erfahren wohl mehr ein Leben im Einlang mit der Natur. Die Natur ist etwas schönes, vielschichtiges. Aber brauche ich dann noch einen Gott?
Ich bin offen für Gott. Nur hat er mir bisher noch nichts mitgeteilt... Ich kenne ihn nur durch die Bibel und meine Eltern. Warum spricht er nicht mit mir? Oder spricht er mit mir, ich sehe darin aber weniger eine göttliche Botschaft, sondern vielmehr äußere Einflüsse auf mich, die einfache Gründe haben? Ist das schlecht?
Man sollt niemals eine besondere Erfahrung sofort auf Gott abschieben. Es kann so vielfältige Erklärungen geben.
Nenne mal eine Erfahrung. Dann wird alles konkreter.

Sagen wir es mal so:

....
Der Mensch aber nimmt dann alles andere wahr. Er beginnt, die verborgenen Zusammenhänge, im übrigen auch die echte Schönheit zu sehen, die freilich nur so lange verborgen bleiben, bis der Mensch reif genug ist , sie wahrzunehmen. Er beginnt den Sinn allen Seins und allen Geschehens zu fühlen, vielleicht mit der Zeit sogar auch zu erkennen. Es verdichtet sich in ihm die Gewissheit, daß alles einen Sinn hat, selbst, wenn er ihn noch nicht einsehen kann. Und dies hat weitreichende Folgen.
Der Mensch, in dem das Reich Gottes wächst, beginnt, die Wirklichkeit, die äußere wie die innere, zunehmend als das Reich Gottes zu erfahren. Ist alles, dem er begegnet, jedes Wesen und jedes Ereignis, sinnvoll und von Sinn erfüllt, so deutet dies auf die göttliche Weisheit und Fürsorge hin. Er erfährt, daß alles, was ist, und alles, was vor sich geht, Göttlichen Ursprungs ist. Die Welt fängt für ihn an, Offenbarung Gottes zu sein.
Es ereignet sich für ihn die Diaphenie Gottes, Gottes Durchscheinen in der Schöpfung. Nicht die mündlich überlieferte oder von Menschen vermittelte und niedergeschriebene "Offenbarung-, sei es die Bibel, der Koran , die Veden oder was auch immer, offenbart für ihn Gottes Anweisenheit in der Welt , sondern seine eigene Erfahrung. Er selbst ist es, der Gott erfährt, und zwar auf Schritt und tritt, in jedem seiner Erlebnisse. Er begegnet ihm bei den alltäglichen , noch so profanen Beschäftigungen, ob er nun seinem Beruf nachgeht, den Haushalt führt, sich ausruht oder meditiert.

Das Reich Gottes wird auf der Erde zur Wirklichkeit, indem der einzelne Mensch in sich, in seinem Herzen, das Reich verwirklicht. Er öffnet sich dem Einfluß von oben zunehmend, entfaltet seine höhere Fähigkeiten , seine Spiritualität und tritt mit der Höheren Hierarchie und also mit Gott immer bewußter und immer intensiver in Kontakt. Er wird dabei nach und nach in den Strahl Gottes einbezogen. Als Folge davon erhöht sich die Qualität seiner Ausstrahlung, sie wird wohltuend , intensiv und wirkt zunehmend harmonisierend.

Der Mensch, der das Reich Gottes auf die Erde herabholt, schlichtet durch seine bloße Anweisendheit den Streit und läßt die Destruktivität oder die bloße Dummheit verstummen. Er ist in der Lage, Frieden zu stiften, auch den seelischen Frieden, sogar bei Menschen, die mit sich selbst entzweit sind. Er ermöglicht die Versöhnung des Menschen mit seiner Seele, also mit sich selbst und falls der Mensch psychisch krank ist, vielleicht sogar seine leibliche Heilung.

Der Mensch, in dem das Reich Gottes zur Wirklichkeit wird, ist selbst einer großen inneren Wandlung ausgesetzt. Die Welt verändert sich ihm völlig. Selbstverständlich verändert sich die äußere Realität vorerst nicht, wohl aber seine innere , und dadurch verändert sich auch seine Welt. Und mit der inneren Wandlung , mit der Änderung seiner Welt, beginnt sich auch die äußere Realität nach und nach zu verändern. Dies kann ein jeder immer wieder beobachten, der sich seiner Entwicklung bewußt aussetzt.


Quelle: Vaterunser - Abschnitt: Das Reich - Dein Reich komme, oder , wie auch übersetzt: "Zu uns komme Dein Reich", lautet die zweite Bitte (Mt 6,10, Lk 11,2)

Ich denke, daß jeder Mensch hier selbst erkennt, wie weit seine Erfahrung ihn mit Gott zusammen bringen und die kleinen Erkenntnisse alle aufführen, gibt keinem anderen Menschen etwas, sondern: der Mensch muß alles selbst erfahren.

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