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Hallo Lt. Ellen (Antwort von Agness)
hab erst jetzt etwas Zeit gefunden um zu antworten.
Danke auch Dir, dass Du Dir Zeit genommen hast und mir so ausführlich geantwortet hast.
Ich fand gut was Heiko in diesem Forum geäußert hat: "Gott hilft durch Leiden hindurch und nicht an Leiden vorbei" (oder so ähnlich)
Ich kann Leid nicht ertragen, nicht an mir selbst und auch nicht bei anderen Menschen. Not macht mich ohnmächtig.
Manchmal frage ich mich, wie lange ER dieses Leid noch zulassen wird, wie lange noch diese Qualen. Es gibt Menschen, die das Leid besiegen können, und es gibt welche die ihr ganzes Leben lang daran zu knabbern haben.
Die WARUM Frage stelle ich mir schon lange nicht mehr, sie bringt mich nicht weiter - ich frage mich nur WIE ?
Ich bin momentan etwas bedrückt, kann nicht so richtig mit IHM sprechen, hab auch keinen Grund für mein Schweigen oder doch?
Können wir auch mal Schweigen und Nichtstun? Ich fühl mich etwas ausgelaugt, weil ich so große Erwartungen an meine Beziehung zu Gott gesetzt habe. Ich wollte so viel mit ihm tun, doch am Ende siegte mein Ego und nicht sein Wille.
Wie schafft man eine gesunde Beziehung zu Gott aufrecht zu erhalten, wie schafft man mit ihm eine ständige Kommunikation zu haben, ohne selbst alles in die Hand nehmen zu wollen? Und wie schafft man durch Leiden hindurch zu gehen und sich selbst nicht zu zerstören (durch negative Gefühle und Lebenseinstellungen)?
Es sind eher rhetorische Fragen - Du/ihr müsst nicht antworten. Aber vielleicht habt ihr Erfahrungen die Du/ ihr mit mir/ anderen teilen möchtet.
Trost und Erfahrngen anderer beruhigen mich, weil ich nicht allein mit diesen Fragen stehe... Danke im Voraus...
Gruß Agness
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