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@ala-din,
Du magst bedingt recht haben - allerdings bringt der Islamismus die Krise. Das ist der Punkt. Der Islamismus mit seinem selbstherrlichen universalen Machtanspruch.
Islam ist vom "Islamismus" zu unterscheiden, wobei es keinen Islamismus ohne Islam geben kann - den Islam ohne Islamismus schon.
Eine Trennung von Staat und Religion wird abgelehnt. Es gilt die Formel:
"slam ist Religion und politische Macht" = "al-Islam din wa daula".
Islamisten sind der Überzeugung, dass Muslime ihren religiösen Pflichten nur in einem islamischen Staat nachkommen können. Wo sie in der Minderzahl sind, sollten sie sich für die Islamisierung des nicht-musliminschen Staates einsetzen. Islamisten lehnen universale Menschen-rechte und die pluralistische Demokratie als Produkte westlichen Denkens ab. Nur Gott, nicht das Volk, soll der Souverän im Staat sein und insofern ist der Legitimationsanspruch der Demokratie ("Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus", Art. 20, Absatz 2 Grundgesetz) Blasphemie. Der Staat ist das Instrument zur Umsetzung des Willen Gottes.
Von besonderer Bedeutung ist die Muslimbruderschaft, gegründet 1928 von Hasan al-Banna.
Motto der Muslimbruderschaft:
"Allah ist unser Ziel. Der Gesandte ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Der Djihad unser Weg. Auf dem Wege für Allah zu sterben, ist unsere größte Hoffnung.
Ich bin Christ - ich halte nicht die andere Wange hin.
Vor knapp 500 Jahren schaffte es die Kirche sich zu reformieren - am
31. Oktober 1517 / Martin Luther. Wer sollte uns heute daran hindern, dass noch einmal zu schaffen. Wir entwickeln uns stetig weiter - wir sind ja lernfähig.
Engeljani
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