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Wer daran Interesse hat, kann sich diese lange Seite durchlesen. Ich gebe sie nur als Anregung weiter. Es wird ja viel behauptet, daß Durchsagen von Gott kommen - muß wohl aber nicht sein - woher sie kommen, weiß man nicht. Deshalb dies nur mal als Anregung.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1.0 Das Oui-Ja-Brett
2.0 Die Verwendung des Pendels
3.0 Die Verwendung des klopfenden Tisches
4.0 Die Verwendung des Psychographen (oder Planchette)
5.0 Das mediale Schreiben
6.0 Das mediale Sprechen
7.0 Die visionäre Schau
8.0 Die direkte Stimme
9.0 Die direkte Schrift
10.0 Einwirkungen durch sogenannte "Materialisationen"
11.0 Schlussbetrachtung
Literaturhinweise, Fussnoten, Kurzbiographie
http://www.wegbegleiter.ch/werke/schiebel/verbindu.htm
Einleitung
Nichts kann uns die Umwälzung voraussehen lassen, welche die Parapsychologie in unseren Ideen über die letzten Ziele des Menschen hervorrufen wird.
Charles Richet, Französischer Physiologe, 1913 Nobelpreis für Physiologie
Seitdem es Menschen als denkende Wesen auf dieser Erde gibt, war ein grosser Teil von ihnen überzeugt, dass es eine jenseitige Welt gibt, in der ein Fortleben nach dem irdischen Tod stattfindet und in der auch die jeweiligen Götter oder ein universaler Gott als Weltenschöpfer ihren Sitz haben. Diese jenseitige Welt wurde mit Namen wie Ewige Jagdgründe, Hades, Scheol oder Himmel und Hölle belegt.
Die Menschen waren auch davon überzeugt, dass ein Nachrichtenaustausch zwischen den beiden Lebensbereichen möglich ist und dass man Rat und sogar materielle Hilfe von verstorbenen Vorfahren oder höheren Geistern aus der anderen Welt erhalten kann. Besonders Naturvölker machten davon reichlich bei der Jagd, der Kriegführung und der Aufklärung von Verbrechen Gebrauch. Damit war es ihnen möglich, den täglichen Überlebenskampf besser zu meistern.
Bei den europäischen Kulturvölkern geriet das Wissen um diese Dinge weitgehend in Vergessenheit. Erst der im vorigen Jahrhundert aufkommende moderne Spiritismus als praktische Ausübung der Verbindung zur jenseitigen Welt zeigte interessierten und wissbegierigen Menschen, dass man nicht nur gute Ratschläge aus einem anderen Daseinsbereich erhalten konnte, sondern auch umfassende Schilderungen über die dortigen Lebensbedingungen.
Das Verbindungsglied oder der Vermittler bei der Nachrichtenübertragung aus der jenseitigen Welt ist in den meisten Fällen jeweils ein auf dieser Erde lebender Mensch. Durch einen physikalisch und physiologisch noch unerforschten Wirkungsablauf wird paranormal von jenseitigen Wesenheiten in sein Nervensystem eingegriffen, werden Nervenzellen erregt, was dann zu einer Bewegung von Muskeln oder zu einer visionären quasi-optischen oder quasi-akustischen Sinneswahrnehmung führt. Eine besondere Veranlagung, die wir als medial bezeichnen, ist Voraussetzung dafür, dass solch ein Vorgang ablaufen kann. Das "Medium" ist dann gezwungen, etwas zu tun, z. B. zu schreiben, oder es "sieht" oder "hört" etwas. Medizinmänner, Schamanen oder Priester waren in früheren Zeiten (oder sind es zum Teil heute noch) meist die Personen, denen die Verbindung mit der jenseitigen Welt oblag. Man unterscheidet folgende Verfahren zur Verbindung mit der jenseitigen Welt:
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5. Das mediale Schreiben
Bei diesem Verfahren nimmt die medial veranlagte Versuchsperson einen Bleistift unmittelbar in die Hand und wartet darauf, dass ihr Arm zu Schreibbewegungen angeregt wird. Bei erfolgreichem Ablauf spürt sie nach einiger Zeit (die Minuten, Tage oder Wochen dauern kann) in Arm und Hand ein Ziehen und den Drang zu einer Schreibbewegung. Hand und Bleistift bewegen sich meist zunächst nur zögernd und unregelmässig und gehen allmählich zu spiralförmigen Schreibbewegungen über. Langsam bilden sich noch schlecht lesbare Schriftzüge aus, die nach einiger Zeit immer besser werden. Vielfach werden, zumindest in Anfangsstadien, die Worte übergangslos ohne Absetzen des Bleistiftes geschrieben, und auch beim Zeilenende wird der Bleistift nicht vom Papier abgehoben.
Weiter erfolgt oftmals die mediale Niederschrift in einer Schriftart, welche der medialen Versuchsperson nicht geläufig ist. Bei uns bedeutet dies, dass in deutscher und nicht in lateinischer Schrift geschrieben wird. Der Sinn liegt darin, der Versuchsperson die Möglichkeit des sofortigen Mitlesens zu nehmen. Wenn nämlich mitgelesen wird, erfolgt auch ein Mitdenken und damit oft ein Vorausergänzen eines angefangenen Wortes. Das kann dazu führen, dass die Gedanken der empfangenden Person stärker sind, als die paranormale Ansteuerung und damit Falschwiedergaben verursachen. Wenn die durchgebende jenseitige Wesenheit (also meist ein verstorbener Mensch) die deutsche Schrift nicht beherrscht, wenn es sich z. B. um einen Engländer handelt, für den es keine zweite Schrift neben der lateinischen gibt, kommt manchmal ein anderes Verfahren zur Anwendung. Es wird dann nämlich in Spiegelschrift geschrieben. Solch eine medial entstandene Schrift ist dann erst mit Hilfe eines Spiegels lesbar, so dass das Medium nicht unmittelbar mitlesen und damit auch nicht mitdenken kann.
7. Die visionäre Schau
Eine Informationsübertragung aus der jenseitigen Welt kann auch durch eine visionäre Schau erfolgen. Dabei werden dem medialen, empfangenden Menschen paranormal quasi-optische Empfindungen eingegeben. Der Mensch hat den Eindruck, etwas zu sehen und eventuell auch zu hören, als wenn es über seine eigenen Sinnesorgane in ihn einflösse. Das bereits in Abschnitt 1 erwähnte nordamerikanische Medium Pearl Leonore Curran, welches mit Hilfe des Oui-Ja-Brettes eine grosse dichterische Produktion in altenglischen Dialekten durchgab, erlebte das Auftreten solcher Visionen. Sie berichtet darüber (11, S. 222):
Was also kommt von Gott und was kommt nur von Verstorbenen und nach welchen Kriterin können oder müssen wir das beurteilen ?
http://www.oobe.ch/Links.htm
aus der Quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Nur für Interessierte.
http://forum.psygrenz.de/showthread.php?p=422
Quelle: rolf linnemann bei google
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