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The Life of Mohammed












Sir William Muir beschreibt in "The Life of Mohammed" die Szenerie folgendermaßen: "In der Nacht wurden quer über den Marktplatz der Stadt Gräben ausgehoben, groß genug, um die Leichen der Männer [des Stammes der Banū Quraiẓa] aufzunehmen. Am Morgen befahl Mohammed, der selber zu den Zuschauern der Tragödie gehörte, dass die männlichen Gefangenen in Gruppen von jeweils fünf oder sechs herbeigeführt werden sollten. Jede Gruppe hieß man dann in einer Reihe am Rande des Grabens niedersitzen, der bestimmt war, ihr Grab zu werden; dort wurden sie enthauptet und die Leichen hinabgestossen. Die Schlächterei, die am Morgen begonnen hatte, dauerte den ganzen Tag und wurde bei Fackelschein bis in den Abend fortgesetzt. Nachdem er so den Marktplatz mit dem Blut von sieben- oder achthundert Opfern getränkt und den Befehl erteilt hatte, die Erde über den Leichen zu glätten, ließ Mohammed das furchtbare Schauspiel hinter sich, um bei den Reizen Rihanas Trost zu finden, deren Ehemann und männliche Verwandte alle gerade in dem Massaker umgekommen waren."

Mohammed verteilte laut Ibn Ishaq ("Das Leben des Propheten" S. 181) die Beute (Besitz, Frauen und Kinder) folgendermaßen: Jeder Reiter erhielt drei Teile und jeder Unberittene einen Teil. Mohammed selbst bekam ein Fünftel der Beute zugewiesen. Die gefangenen Frauen und Kinder aus seinem Fünftel tauschte er gegen Waffen und Pferde ein. Eine der gefangenen Frauen, Raiyḥāna bint Amr, behielt Mohammed für sich.

Die Politik Mohammeds gegenüber den Juden von Medina, wie auch gegenüber den Christen und Juden in den Oasen des Hidschaz und Nadschran, wurden Vorbild für das Verhalten seiner Nachfolger gegenüber den in den eroberten Ländern ansässigen Juden und Christen. Außerdem beruhen alle diese Entscheidungen auf Offenbarungen, die im Koran niedergelegt waren und wurden so für den Dschihad normativ und verpflichtend. Der Umgang mit den Dhimmis hat in diesem Verhalten Mohammeds seinen Ursprung und strahlt bis in die heutige Zeit hinaus. Jeder gläubige Muslim fühlt sich dazu verpflichtet, dem Koran und Mohammed in seinem Wirken zu folgen, ungeachtet dem historischen Kontext.

http://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Q.....ir_.C3.BCber_das_Massaker
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