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Islam und christlicher Glaube - was trennt, was verbindet?












Ich habe nichts gegen Religionen - in allen liegen Wahrheiten, die uns weiter helfen können im Leben.

Nur wenn Menschen sich anmaßen, über das Leben ihrer Mitbürger zu entscheiden, dann erwarte ich ein großes Verantwortungsgefühl - einen reifen Menschen, der im Sinne für das Gute der Menschheit wirkt.

Wenn ich aber zur Zeit die allgemeine Weltlage betrachte, dann muß ich sagen, daß auf der Welt Führer agieren, die nur ihr eigenes Wohl vor Augen haben - weltweit.

Je mehr Menschen in einem Land leben - desto weniger ist der Einzelne wert, scheint es - was ist da das Leben des Einzelnen wert, wenn es noch Millionen davon gibt.

Siehe Afrika - in den Ländern, in denen die Führer z.B. selbst dick und rund sind, gut genährt und ihrem Volk beim Verhungern zusehen.

Es wurde schon einmal in einer Dokumentation gesagt, daß die Führer nach den Befreiungskämpfen vom Kolonialismus eines beibehalten haben.
Die Art der "Herrenmenschen" , Untertanen auszunutzen.

Es gibt viel Gutes auf der Welt - aber auch viel Ungutes.

Hoffen wir, daß das Gute stärker wird.

Denn die Hoffnung stirbt nie.

Die Welt ist im Aufbruch.

http://www.xpbulletin.de/t21500-0.html

Wie sich am Ende alles gestalten wird - wir wissen es heute nicht.
So, darf es auf alle Fälle nicht weitergehen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,445087,00.html

Australiens oberster muslimischer Geistlicher, dessen frauenfeindliche Äußerungen für Aufsehen gesorgt haben, darf in den kommenden drei Monaten keine Predigten mehr halten. Nach seiner Entschuldigung fachte der Mufti die Debatte über sich jedoch gleich mit neuen Provokationen an.



Zitat:
Die umstrittene Predigt hielt der aus Ägypten stammende Imam von Sydney bereits vor einigen Wochen im Fastenmonat Ramadan. Seine Worte gelangten allerdings erst gestern, nach ihrer Übersetzung durch die Zeitung "The Australian", an die Öffentlichkeit.

"Wenn man Fleisch unabgedeckt nach draußen auf die Straße stellt, in den Garten, in den Park oder auf den Hinterhof - und die Katzen kommen und fressen es: Wessen Schuld ist das dann - die der Katze oder die des unabgedeckten Fleisches?", hatte der 64-Jährige in seiner Predigt gefragt. "Das nicht abgedeckte Fleisch ist das Problem", beantwortete er die Frage selbst.

"Wenn die Frau sich zu Hause aufhalten würde und verhüllt wäre, gäbe es keine Probleme", führte er weiter aus. Der Scheich verurteilte Frauen, die sich "anzüglich bewegen" und Make-up tragen - sie würden sexuelle Übergriffe provozieren. "Und der Richter kennt dann keine Gnade - und verurteilt dich zu 65 Jahren", fuhr er fort.


Wes Geistes Kind hier wirkt ....

Frage mich aber oft auch, ob Frauen im Christentum ebenfalls immer als gleichberechtigt angesehen werden.

Eines aber vereint die Herren der Schöpfung in den Ämtern der Religionen - sie tragen alle ihre Gewänder - darin ähneln sie sich.

Ob in hohen Ämtern der Kirchen oder im Islam - also doch ein Ursprung ?
Was wäre wenn der Islam anstelle des Christentums wäre?

Hmm.. ich denke dafür muss man sich nur das Kalifat von Cordoba in das Gedächtnis rufen. Die technischen Errungenschaften der heutigen Zeit wäre ohne die islamischen Gelehrten nicht möglich gelesen. Medizin, Hygiene, Universitäten wären ohne den Islam nie in Europa angekommen. Selbst die alten Griechen und ihre Lehren wäre ohne den Islam nicht zugänglich gewesen.

Ich denke, die Frage ob das Christentum Europas Religion ist, zeigt schon wie sehr man Religion Kultiviert hat. Eine Religion sollte keine nationalen bzw. kontinentalen Grenzen kennen und ehrlich gesagt kenne ich keine andere Religion, die so im Zwist mit ihren Lehren und der Wissenschaft steht wie das Christentum. Keine Religion wurde so oft wie das Christentum für Kriege als Motiv genutzt.

Die Gläubigen des Islams werden in den kommenden Jahrzente eine Renessaince erleben und fähig sein, sich wieder mit Wissenschaft, Handel, Kultur und Kunst zu beweisen. Wir dürfen nicht vergessen, dass die heutigen Brennpunkte von sich zum Christentum bekennenden Imperialisten über Jahrhunderte herunter gewirtschaftet wurden.

Ich als junger Muslim, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist sehen zwischen dem Christentum und dem Islam in der Lehre zum Glauben und der Liebe zu dem einem Gott wenig unterschiede. Ich habe aber mit der Zeit feststellen müssen, dass das Christentum wenig von der Güte, Nächstenliebe und Gleichheit inne hält.
Zu Medien,

wer Naiv Dokumentarfilmen, Reportagen, oder sonstigen Medien gebraucht um den Islam zu erklären hat schon zu beginn es aufgegeben ehrlich mit einer Weltreligion umzugehen. In der heutigen Zeit in dem jeder hochgejubelt wird, der allein das Wort Islam im Hauptsatz und Terror im Nebensatz verwendet kann man doch als Jüngling der Moderne und Meinungsfreiheit nicht Ernst meinen.

Beispiel sind hierfür widersprüchliche Gestalten wie Necla Kelek, Hirsli Ali und Frau Ates. Europa liebt es zur Zeit seine eigenen "Mitmenschen" zu degradieren und wieder wie im Mittelalter sie als abtrünniger und anhängsel alter Kolonien zu betrachten.

Das ist der Unterschied zum Islam. Der Islam beleidigt nicht die die Bibel, oder Jesus um sich selbst stark zu machen. Der Christentum aber ständig die Kritik am Islam, um sich wieder mit "Recht" die leeren Herzen zu füllen.
Salam Ferfat,

Zitat:
Was wäre wenn der Islam anstelle des Christentums wäre?

Hmm.. ich denke dafür muss man sich nur das Kalifat von Cordoba in das Gedächtnis rufen. Die technischen Errungenschaften der heutigen Zeit wäre ohne die islamischen Gelehrten nicht möglich gelesen.

Das ist schwer zu sagen. Tatsache ist, das die damaligen Erungenschaften bahnbrechend waren. Aber eine Aussage der Art "Was waere wenn..." ist Spekulation. Vermutlich haette es laenger gedauert, bis aehnliche Erfindungen und Instituationen sich etabliert haetten. Aber auch das ist reine Spekulation.

Zitat:
Medizin, Hygiene, Universitäten wären ohne den Islam nie in Europa angekommen. Selbst die alten Griechen und ihre Lehren wäre ohne den Islam nicht zugänglich gewesen.

Ebenfalls reine Spekulation.
Medizin war selbstverstaendlich auch vor den Arabern bekannt und im Allgemeinen haben die Araber seinerzeit die selben Quellen benutzt wie die Europaerer. (Galen, Hyppokrates)
Als älteste Universität Europas gilt dabei die Universität Bologna, deren Gründungsdatum mit dem Jahr 1088 angegeben wird.
Alle Universitätsgründungen bedurften damals einer Gründungsurkunde des Papstes oder Kaisers, den Vertretern der geistlichen beziehungsweise weltlichen Herrschaft. Erst nach der Gewährung durch päpstliche und fürstliche Stiftungsurkunden konnten die Universitäten den regulären Lehrbetrieb aufnehmen und akademische Titel verleihen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Bologna

Zitat:
Ich denke, die Frage ob das Christentum Europas Religion ist, zeigt schon wie sehr man Religion Kultiviert hat. Eine Religion sollte keine nationalen bzw. kontinentalen Grenzen kennen und ehrlich gesagt kenne ich keine andere Religion, die so im Zwist mit ihren Lehren und der Wissenschaft steht wie das Christentum.

Oh doch! Der orthodoxe Islam! Ein typisches Beispiel findet sich in diesem Thread: http://www.geistigenahrung.org/ftopic20902.html
Viele der 160 Fehler und Wiedersprueche des Korans basieren auf der Diskrepanz von Religion und Wissenschaft.

Zitat:
Keine Religion wurde so oft wie das Christentum für Kriege als Motiv genutzt.

Das das Christenrum kaum besser als der Islam ist, bleibt von meiner Seite unwiedersprochen

Zitat:
Die Gläubigen des Islams werden in den kommenden Jahrzente eine Renessaince erleben und fähig sein, sich wieder mit Wissenschaft, Handel, Kultur und Kunst zu beweisen.

Das ist nicht anzunehmen.
Vor ca. 1000 Jahren hat Iman Al Gazalli den Islam in Beton gegossen.
Seitdem wurde systematisch allen Muslimen das selbststaendige Denken aberkannt, abtrainiert und in Folge vollstaendig vernichtet.
Selbststaendige Denken ist jedoch die Vorraussetzung fuer eine Renessaince von Wissenschaft, Handel, Kultur und Kunst.
Siehe zu Gazalli auch: http://www.geistigenahrung.org/fpost84980.html#84980

Zitat:
Wir dürfen nicht vergessen, dass die heutigen Brennpunkte von sich zum Christentum bekennenden Imperialisten über Jahrhunderte herunter gewirtschaftet wurden.

Auch das ist ein altes Maerchen, denn herunter gewirtschaftete christliche oder animistische Staaten haben sich erheblich besser und schneller wirtschaftlich erholt. Siehe dazu http://www.welt-in-zahlen.de

Zitat:
Ich als junger Muslim, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist sehen zwischen dem Christentum und dem Islam in der Lehre zum Glauben und der Liebe zu dem einem Gott wenig unterschiede. Ich habe aber mit der Zeit feststellen müssen, dass das Christentum wenig von der Güte, Nächstenliebe und Gleichheit inne hält.

Naja, im polytheistischen Christentum klafft halt ebenso eine grosse Luecke zwischen Theorie und Praxis.

Zitat:
wer Naiv Dokumentarfilmen, Reportagen, oder sonstigen Medien gebraucht um den Islam zu erklären hat schon zu beginn es aufgegeben ehrlich mit einer Weltreligion umzugehen.

Auch das ist so nicht richtig.
Ich lebe im groessten muslimischen Land der Erde (Indonesien) und kann bestaetigen, das Berichte und Realitaet weitgehend uebereinstimmen.

Zitat:
In der heutigen Zeit in dem jeder hochgejubelt wird, der allein das Wort Islam im Hauptsatz und Terror im Nebensatz verwendet kann man doch als Jüngling der Moderne und Meinungsfreiheit nicht Ernst meinen.

Verallgemeinerungen sind immer schlecht. Den meisten geht es jedoch um potentielle, nicht reale, Gefahren.
Und, im Gegensatz zum Christentum, gewaehrt der Islam seinen Glaubigen durchaus eine theoretische Plattform fuer die Legitimation von Terrorismus.

Zitat:
Das ist der Unterschied zum Islam. Der Islam beleidigt nicht die die Bibel, oder Jesus um sich selbst stark zu machen.

Stimmt. Er beleidigt das Juden- und das Christentum stattdessen um sich stark zu machen.

LG
Martin
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