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Islam und christlicher Glaube - was trennt, was verbindet?












Zitat:
Das das Christenrum kaum besser als der Islam ist, bleibt von meiner Seite unwiedersprochen

Zeig mir etwas wo es schlechter ist oder wo auch nur im Ansatz Gleichheit besteht

Phan
Hallo Phan,


Zitat:
Zitat:
Zitat:
Keine Religion wurde so oft wie das Christentum für Kriege als Motiv genutzt.

Das das Christenrum kaum besser als der Islam ist, bleibt von meiner Seite unwiedersprochen

Zeig mir etwas wo es schlechter ist oder wo auch nur im Ansatz Gleichheit besteht


Na die beruehmten Kreuzzuege, die Voelkermorde in Suedamerika durch die Conquistadore aber auch kleinere Auseinandersetzungen wie noch heute in Nordirland.
Denke an die Segnungen von militaerischen Aktionen zu allen Zeiten. Alleine die Institution des Militaerpfarrers ist ein Widerspruch in sich.
Wie sagt Sgt. Gunnary Hardman in Full Metal Jacket so schoen:
"Gott liebt die US Marines!
Warum?
Weil sie ihn immer wieder aufs Neue mit frischen Seelen versorgen!"
Oder auch:
"Eure Seele mag der Jungfrau Maria gehoeren, aber euer A_rsch gehoert mir!"

Du siehst, Militaer und damit das Toeten von Menschen und das Christentum sind de Facto eng mit einander verzahnt!
Und du weist selber, wie blutig die christliche Vergangenheit ist.

LG
Martin
Japp die Straßen des Himmels werden von Marines bewacht Soldaten Glück und Gottes Segen

die Kreuzzüge ich denke du weisst es besser

Südamerika war ein rein spanisches Projekt das Projekt eines Nationalstaats der Großteil der eingeborenen ist an eingeschleppten Seuchen gestorben ich denke das kann man den Spaniern nur bedingt anlassten ich denke nicht dass die die Folgen von neuen Erkrankungen auf ein unvorbereitetes Imunsystem einberechnet hatten ich glaube es waren die Pocken?

womit ich mich schon wieder zu viel rechtfertige ... gib mir eine Ableitung aus dem NT die einen Völkermord rechtfertigt aus dem Koran kann ich dir umgehend eine bieten muss ich nicht lange für suchen

die Kreuzzüge befürworte ich und kann sie biblisch belegen genau so wie die "Verzahnung" von Christentum und Militär aber dazu habe ich schon an anderer Stelle etwas geschrieben will mich nicht wiederholen

die Institution des Militärpfarrers ist schnell erklärt jeder Pfarrer hat eine Fürsorgepflicht für sein Herde er ist schlicht weg Seelsorger für die Soldaten besoders für Wehrpflichtige eine wichtige Institution da sie wenn sie die Psychische Belastung des Dienstes nicht aushalten zum Pfarrer/Priester gehen können dann reicht ein Wort von ihm an den Vorgesetzten und der Betroffene wird sofort und unbürokratisch entlassen (ungeschriebenes Gesetz)

es ist sehr schade dass die vermeintlichen Religiösen immer mit dem Finger auf das Militär zeigen ohne das Militär gebe es das Christentum scho lange nicht mehr entweder wären wir moslemisch kommunistisch national-sozialistisch oder sonst was Freiheit braucht Soldaten Polizisten und Geheimdienste ihr solltet die Menschen viel mehr zu schätzen wissen

Phan
Liebe Freunde

Z. B. der 30-Jährige Krieg war doch ein reiner Religionskrieg. Da werden wahescheinlich die Päpste auch kaum was damit zu tun gehabt haben. Oder das Verhalten der Groß-Kirchen in der NS-Zeit.......
Auch in Europa wurden kleinere Abspaltungen des Christentums mit gnadenloser Härte ausgelöscht.

Aber das ist ja wahrscheinlich "alles was Anderes" wie man so schön sagt.

Alles Liebe
Zitat:
Da werden wahescheinlich die Päpste auch kaum was damit zu tun gehabt haben.


Bist Du Dir da so sicher ?

http://www.museumonline.at/1999/sch.....me/HTML/Hintergruende.htm

Zitat:
Der Dreißigjährige Krieg:


Die Hintergründe des großen Sterbens



Zu Beginn des 17. Jahrhunderts begannen sich die religiösen Gegensätze in Deutschland zuzuspitzen. Zwar hatte der Augsburger Religionsfriede 1555, der sich später im formulierten Grundsatz "cuius regio, eius religio – wer das Land beherrscht, bestimmt die Religion" ausdrückte, zu einer Art Waffenstillstand geführt, doch die Fürsten, die verschiedenen Bekenntnissen angehörten, mißtrauten einander. Es entstanden militärische Bündnisse: Die Protestanten schlossen sich unter der Führung des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz zur "Union" zusammen; die katholischen Fürsten gründeten die "Liga" als Schutzbündnis gegen die Protestanten.

Es gab immer wieder Verletzungen und unterschiedliche Auslegungen des Augsburger Religionsfriedens. Auch wurde der "Majestätsbrief" Rudolf II., in dem der Kaiser den Protestanten gewährte, Kirchen zu errichten, zum Streitobjekt zwischen Katholiken und Protestanten, weil zudem protestantische Gotteshäuser auf katholischem Boden errichtet wurden. Als eine Beschwerde von böhmischen Protestanten wegen der Schließung zweier Kirchen vom Kaiser zurückgewiesen worden war, drangen böhmische Adelige in die Prager Burg ein und warfen drei habsburgische Beamte aus dem Fenster (Prager Fenstersturz).

Die böhmischen Adeligen erklärten den Habsburger Ferdinand II. für abgesetzt und wählten den Protestanten Friedrich von der Pfalz zu ihrem König. Ferdinand erhielt Unterstützung von der Liga, vom Papst und von Spanien. Herzog Maximilian von Bayern, das militärische Haupt der Liga, trat auf die Seite des Kaisers. Sein Reitergeneral Tilly schlug in der Schlacht am Weißen Berg Friedrich von der Pfalz, der aus dem Land floh. In Böhmen wurde ein hartes Gericht gehalten, die protestantischen Stände entmachtet und die Gegenreformation eingeleitet.

Dies war der Auftakt zu einem der grauenvollsten Kriege der Geschichte. Der anfängliche Religionskrieg wandelte sich schließlich zu einem politischen Machtkampf der europäischen Herrscher. Über mehrere Jahrzehnte wälzte sich das Kriegsgeschehen quer durch Europa. Während Österreich weitgehend verschont blieb, gingen in Deutschland drei Viertel der Bevölkerung zugrunde, wurden zwei Drittel aller Dörfer zerstört.

ZURÜCK ZUR TEXT-AUSWAHL


http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsc.....C3.9Figj.C3.A4hrige_Krieg
http://www.mainzer-universitaetsfonds.de/Geschichte.htm

Zitat:
2. Reformation und Dreißigjähriger Krieg

Die Mainzer Universität war eine Institution der katholischen Kirche. Im Jahr 1501 vereidigte man beispielsweise alle Theologiestudenten auf die Lehre von der "Unbefleckten Empfängnis Mariens". Die Lehre Luthers hingegen wurde im Bereich der Universität fast vollständig ignoriert. Luther hatte zwar 1517 seine Thesen auch an den Mainzer Erzbischof abgesandt, aber die theologische Fakultät verwarf die Thesen Luthers in einem eigens vom Erzbischof in Auftrag gegebenen Gutachten.

Im Zeichen der Gegenreformation berief Kurfürst Daniel Brendel von Homburg (1555-1582) im Jahr 1561 die Jesuiten nach Mainz. Damit wurden die Einflüsse des Humanismus und der Reformation in den Hintergrund gedrängt und der ursprünglich kirchliche Charakter der Universität wieder gestärkt. Den Jesuiten wurde die "Algesheimer Burse" überlassen. Hier vermittelte der Orden den Studenten aus dem Mainzer Erzstift Bildung und Wissen im Stil der Zeit und im Geist der Gegenreformation. Das Jesuitenkolleg fühlte sich vornehmlich für die theologischen, sprachlichen und naturwissenschaftlichen Studien zuständig, während die Lehrtätigkeit in Medizin und bürgerlichem Recht in den Hintergrund trat.

In den Wirren des 30-jährigen Krieges (1618-1648) wurde der Lehrbetrieb im Jahr 1631 unterbrochen, da viele Professoren und Studenten vor den heranziehenden schwedischen Truppen rheinabwärts nach Köln flohen.



Ohne die Kirche lief doch nie was - es ging es um die Macht - Päpste gegen Könige und Kaiser und Kirche siegte, siehe Gang nach Canossa,

http://www.stabi.hs-bremerhaven.de/gbs2/welt-jahrtausend/cns.htm

Zitat:
Als Heinrich IV. am 25. Januar barfuß, im härenen Gewande des Büßers, unter Tränen um Einlaß in die Burg von Canossa bat, zögerte Gregor VII. Erst durch Bitten der anderen Anwesenden gibt er nach, wie er selbst schreibt: „ (...) bis er alle Anwesenden und alle, zu denen diese Kunde gelangte, zu solcher Barmherzigkeit und zu solchem barmherzigen Mitleid bewog, daß sich alle unter vielen Bitten und Tränen für ihn verwandten und sich fürwahr über die ungewohnte Härte unserer Gesinnung wunderten; einige aber klagten, in uns sie nicht die Festigkeit apostolischer Strenge, sondern gewissermaßen die Grausamkeit tyrannischer Wildheit. Schließlich wurden wir durch seine ständige Zerknirschung und solches Bitten aller Anwesenden besiegt.“


Die Kenntnis über die Geschichte ist wenig heilig, eher heilsam
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