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Hallo muslima!
Zunächst einmal zum Verständnis der Wortes Jude und Judentums Auszüge aus wikipedia:
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Das deutsche Wort „Jude“ kommt vom hebräischen jehudi , was soviel wie „Bewohner des Landes Juda“ bedeutet. Dem Wortsinn nach bezeichnet der Begriff also nur die Angehörigen des Stammes Juda, eines der zwölf Stämme Israels.
Entstehung des Judentums
Als Urvater der Juden gilt Abraham, der möglicherweise um 1500 v. Chr. einen westsemitischen Nomadenstamm anführte, der irgendwo zwischen dem Mittelmeer und Mesopotamien lebte. Als Stifter der jüdischen Religion (man nannte sie bis ins ca. 5. Jahrhundert v. Chr. „israelitische Religion“) gilt Mose (daher auch „mosaische Religion“). Um 1200 v. Chr. wurden die heutigen Grundaussagen festgelegt. Als eigentlicher Begründer des heutigen Judentums gilt Esra (um 5./4. Jahrhundert v. Chr.). |
Du schreibst:
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| Wenn Jesus wirklich Jude gewesen sein sollte, warum in aller welt, sollte er seine"Religion" wechseln. |
Mit den obigen Auszügen ist das vielleicht leichter zu verstehen. Jesus war Jude, weil er dem Stamm Israel angehörte. Jesus war also schon einmal Jude hinsichtlich seiner Abstammung.
Auch war er Jude, weil er eine jüdische Mutter hatte und ist auch mit dem Glauben Israels aufgewachsen.
Er hatte ja auch die Gesetze nie aufgehoben, sondern manche nur relativiert. (Matth. 5)Außerdem hat er das Gesetz der Nächstenliebe gepredigt.
Jesus selbst sah sich auch gesandt nur zum Volke Israel:
Aber Jesus sagte: »Ich bin nur zum Volk Israel, dieser Herde von verlorenen Schafen, gesandt worden.« (Matth.15,24)
Interessant zum Verständnis ist auch dieser link bei Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_von_Nazaret
Du schreibst:
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Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, ...
(2. Timotheus 3,16).
Hier spricht Jesus über die Schriften, aber nicht über Religionen. |
Das ist richtig!
Du schreibst:
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| Ersten reden wir hier nicht über die verschiedenen Strömungen innerhalb der Muslime oder Christen. Wir sprechen hier um Kernpunkte in der Religion anhand von Bibel und Koran. |
Das lässt sich aber nicht auseinander dividieren, da du ja auch immer pauschal von "den Christen" sprichst. Es gibt aber nicht den einen bestimmten Christen. Auch unter den Christen gibt es viele verschieden Strömungen. Man darf das Christentum nicht mit der Kirche (als Institution) gleichsetzen. und auch innerhalb der Kirchen (evangelisch, katholisch, apostolisch, methodistische…) gibt es viele Christen, die nicht alles so annehmen wie es die Kirchenvertreter lehren. Man darf und soll sich auch eigene Gedanken machen, hinterfragen.
Ich verstehe das Christ sein als Nachfolge Christus. Also Nachfolge in dem Sinn, dass er gezeigt hat wie wir leben sollen, er uns Beispiel war. Das größte Gesetz, die Liebe zu Gott und fast gleichauf dazu die Liebe zum Nächsten.
aus Matth.22,34:
34 Als die Pharisäer erfuhren, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei Jesus zusammen. 35 Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, stellte Jesus eine Falle. Er fragte ihn: 36 »Lehrer, welches ist das wichtigste Gebot des Gesetzes?« 37 Jesus antwortete: »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand! 38 Dies ist das größte und wichtigste Gebot. 39 Aber gleich wichtig ist ein zweites: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst! 40 In diesen beiden Geboten ist alles zusammengefasst, was das Gesetz und die Propheten fordern.«
LG und Frieden!
Kiki
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