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Warum gibt es so viele Götter?












Hallo jivatma,

Hochmut ist eine Sünde - Du verhälst dich hochmütig.

Wichtig für Menschen ist allemal: Tiere sind keine beliebigen Sachen. Sie stehen als Geschöpfe Gottes den Menschen besonders nahe. Allerdings haben die Menschen Verfügungsgewalt über sie. Sie nutzen sie zur Nahrung und als Opfertiere. Dafür berufen sie sich auf Gottes Auftrag (1. Buch Mose, Kapitel 1, 28 ): „Macht euch die Erde untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“ Welche genauen Befugnisse den Menschen zustehen, ist offen. Sie sollen sich den Tieren gegenüber jedoch verhalten wie ein Hirt gegenüber seiner Herde: fürsorglich, bewahrend.

Evangelische Theologen spielten eine zentrale Rolle bei der Entstehung der deutschen Tierschutzbewegung. Man darf jedoch nicht vergessen: Selbst dem pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann (1758 –1837), Autor von Schriften wie der „Bitte der armen Thiere“, ging es um Tierschutz, er war nicht dagegen, Tiere zu schlachten.

So ist allen Menschen auch heute zu empfehlen, sich über das Wie von Tierzucht und -haltung den Kopf zu zerbrechen, nicht aber darüber, dass sie überhaupt genutzt und dafür auch getötet werden. Entscheidend ist der Respekt gegenüber den Tieren.

Was die Barmherzigkeit uns gegenüber angeht, mußt Du Dir keine Gedanken machen - die liegt allein bei Gott! Und Du wirst Dir doch hoffentlich nicht anmaßen - wissen zu wollen, was Gott denkt!

Engeljani
Zitat:
Entscheidend ist der Respekt gegenüber den Tieren.


Zitat:
jedoch verhalten wie ein Hirt gegenüber seiner Herde: fürsorglich, bewahrend.


und

wie sieht die Realität aus ?


http://www.tierrechtsfilme.at/langf.....der/rinderschlachtung.htm

http://www.tierschutz.cc/tiu/docs/video-alt-bruellen.html

http://www.tigerfreund.de/erschl/erschlinks.htm


Zitat:
Hallo jivatma,

Hochmut ist eine Sünde - Du verhälst dich hochmütig.


Finde ich nicht.

Aber hier werden sich die Geister wieder sehr scheiden.




Hallo jivatma,

Zitat:
Bleibt nur die Frage wo ihr eure Barmherzigkeit findet.


Zitat:
19:19 Siehe, dein Knecht hat Gnade gefunden vor deinen Augen, und du hast deine Barmherzigkeit groß gemacht, die du an mir getan hast, als du mich am Leben erhieltest.
(Die Bibel, 01MOSE1)


Zitat:
51.3 Sei mir gnaedig, o Gott, nach deiner Gnade; tilge
meine Vergehen nach der Groesse deiner Barmherzigkeit!
(Elberfelder Bibel, Elberfelder Bibel)


Zitat:
Ohne die Huld Gottes gegen euch und seine Barmherzigkeit wäret ihr gewiß unter den Verlierern.
(Koran, QURAN)


Neben der göttlichen Barmherzigkeit, gibt es auch die Menschliche. Diese Barmherzigkeit ist eine Eigenschaft die man erlernen kann, sie kann nicht über die Nahrung aufgenommen werden. Von daher verstehe ich deinen Satz nicht, Jivatma!

Gruß Heiko
Liebe Gabriele,

Zitat:
Zitat:
Entscheidend ist der Respekt gegenüber den Tieren.
Zitat:
jedoch verhalten wie ein Hirt gegenüber seiner Herde: fürsorglich, bewahrend.
und
wie sieht die Realität aus ?

:
Hallo jivatma,

Hochmut ist eine Sünde - Du verhälst dich hochmütig.


Finde ich nicht.

Aber hier werden sich die Geister wieder sehr scheiden.


Hast Du alles gelesen, von Anfang an?
Was Tiere angeht, so ging es hier auch nicht, um den Vergleich von Realität und wie es sein sollte!
(Was die Realität angeht, da gebe ich Dir natürlich Recht, aber wie gesagt, das war nicht der Punkt.)
Aber es entspricht hundertprozentig meiner Denkweise und der von Heiko!

Engeljani
Hallo Engeljani,

die Tierliebe in Deutschland ist längst pervertiert. Ich hab eine Freundin deren Eltern haben zwei preisgekrönte Edelpudel. Die Tierchen haben alles, goldene Halsbänder, goldene Trinkschüsselchen, Kaschmirdeckchen für den Winter und die Tochter mußte gegen die eigenen Eltern wegen Bafög (schon länger her) prozessieren. Ist kein Einzelfall! Viele haben so einen Haß gegen die eigene Art entwickelt, das sie ihren Haustierchen mehr Liebe entgegenbringen als ihren Kindern. Falls sie denn welche haben, denn hier in Deutschland herscht ja das Motto: Wer Kinder hat, hat nur kein Geld für einen Hund.

Ich halte das für eine schwerwiegende Verhaltensstörung, die nicht mit dem christlichen, noch mit sonst irgend einem Glauben in einklang zu bringen ist!

Ich halte es auch für vollkommen verantwortungslos, wenn Hunde das doppelte ihres Idealgewichts auf die Wage bringen, weil Frauchen nicht nein sagen kann. Oder wenn Schäferhunde mit äußerst schmerzhaften und meist sinnlosen Hüftoperationen gequält werden, statt das der Besitzer Barmherzigkeit walten läßt und das Tier erlöst.

Tiere werden zunehmend vermenschlicht. Ihnen werden emotionale und intelektuelle Eigenschaften zugeschrieben, die sie ganz einfach nicht haben. Gleichzeitig sind sich die Tierhalter ihrer Verantwortung gegenüber den in menschlicher Obhut befindlichen Wesen nicht bewußt. Oft quälen sich Haustiere elendig zu Tode, weil Herrchen oder Frauchen nicht fähig ist eine Entscheidung zu fällen. Ich hab schon ein 27 Jahre (das entspricht etwa 90 Menschenjahre) altes Pferd schweißbedeckt und vor Schmerzen zitternd in seiner Box stehen sehen, über Wochen und der Besitzer konnte es nicht "übers Herz bringen" das Tier zu erlösen. Ist das etwa Tierliebe, leben um jeden Preis? Qualen damit Herrchen/Frauchen eine Entscheidung vor sich herschieben kann!

Ich halte nicht viel von der industriellen Tierhaltung. Das ist oft nicht in Ordnung. Aber ein Steak von den Rindern meines Nachbarn esse ich immer gerne. Die Tiere haben beste Weiden, Unterstände, gutes chemiefreies Futter und wenn Sie geschlachtet werden, dann in Begleitung des Bauern. Das geht in der Regel so schnell und präzise, das ich mir selbst manchmal wünsche so zu sterben. Im Vergleich zu den umsatzorientierten Therapiemaßnahmen unsere Gesundheitsanstalten oft ein wesentlich Humaneres ableben! Mit sicherheit aber ist ein solcher Tod wesentlich besser als das Elende dahinsiechen alter und krank gewordener Hätscheltiere von "tierliebenden" Besitzern.

Gruß Heiko
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