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Hallo,
ich habe inzwischen gesehen, dass ich mit meinen Gedanken, Ängsten nicht allein bin. Und das tut schon mal unglaublich gut. Ich habe Angst vor dem Sterben, vor dem Tod. Ich möchte glauben, dass etwas danach kommt. Was? Was kann unendlich sein? Auch dieser Gedanke an Unendlichkeit macht mich auf Dauer verrückt. Ich glaube so geht es fast jedem (halbwegs sensiblen ) Menschen. Doch oft kann man die Gedanken wegschieben, den Schalter umlegen: "Ich denk' jetzt einfach nicht mehr dran." Dieser Schalter klemmt bei mir gerade.
Ich bin grundsätzlich lustig, voller Lebensfreude. Doch irgendwie habe ich das Urvertrauen ins Leben verloren. (durch viele Todesfälle in der Familie). Nun habe ich selber Kinder und die Angst noch öfter da. Oft undefinierbar. Es fühlt sich an, wie schlimmer Liebeskummer. Der Gedanke an den Tod begleitet einen vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Auch bei wunderschönen Erlebnissen sitzt er im Kopf. Wie kriege ich ihn da bloß raus? Ich will das Jetzt, das Leben genießen, meinen Kindern Liebe und Unbeschwertheit zeigen, mitgeben?
Gruß, Franziska
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