Angst vor dem Tod


Hallo,

ich habe inzwischen gesehen, dass ich mit meinen Gedanken, Ängsten nicht allein bin. Und das tut schon mal unglaublich gut. Ich habe Angst vor dem Sterben, vor dem Tod. Ich möchte glauben, dass etwas danach kommt. Was? Was kann unendlich sein? Auch dieser Gedanke an Unendlichkeit macht mich auf Dauer verrückt. Ich glaube so geht es fast jedem (halbwegs sensiblen ) Menschen. Doch oft kann man die Gedanken wegschieben, den Schalter umlegen: "Ich denk' jetzt einfach nicht mehr dran." Dieser Schalter klemmt bei mir gerade.

Ich bin grundsätzlich lustig, voller Lebensfreude. Doch irgendwie habe ich das Urvertrauen ins Leben verloren. (durch viele Todesfälle in der Familie). Nun habe ich selber Kinder und die Angst noch öfter da. Oft undefinierbar. Es fühlt sich an, wie schlimmer Liebeskummer. Der Gedanke an den Tod begleitet einen vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Auch bei wunderschönen Erlebnissen sitzt er im Kopf. Wie kriege ich ihn da bloß raus? Ich will das Jetzt, das Leben genießen, meinen Kindern Liebe und Unbeschwertheit zeigen und mitgeben?

Gruß, Franziska
Hallo Franziska,

die Angst geht erst weg, wenn der Friede kommt! Schließ deinen Frieden mit deinem Gott! Dann erst denke den Gedanken zu Ende! Durchlebe Deinen Tod! Der Tod ist ein fester Bestandteil unseres Lebens!

Zitat:
Seht ihr die Menschen auf den Wiesen,
bald sind es die Menschen unter den Wiesen,
wir werden Wiese wir werden Wald,
das wird ein heiterer Landaufenthalt.


Tod sein ist einfach, sterben ist das Problem!

Gruß Heiko
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Man kann eine Lebenssituation erst dann beurteilen, wenn man sie verändert hat!
Zitat:
Der Gedanke an den Tod begleitet einen vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen. Auch bei wunderschönen Erlebnissen sitzt er im Kopf. Wie kriege ich ihn da bloß raus?


Wieso rauskriegen? Freundschaft schließen! Mir ist mein Tod stehts vor Augen. Mich beflügelt es. Es ist nur noch begrenzt Zeit, also nutze ich sie!

Wenn meine Aufgaben erfüllt sind, so werde ich freudig gehen. Und wenn ich sterben soll, dann sind meine Aufgaben wohl erfüllt. Auch wenn das vielleicht schwer zu verstehen ist, es ist immer die richtige Zeit zu gehen!

Heute, morgen oder auch in 60 Jahren.
Noch was, das war natürlich nicht immer so. Einige Jahre quälten mich Selbsttötungsgedanken. Aber damals habe ich mir auch die Vergänglichkeit meines irdischen Lebens bewusst gemacht.