Foren-Übersicht
Impressum | Login | Registrieren | Forum | Suche

Nach dem Tod folgt das Gericht












Nach dem Tod folgt das Gericht





1.



Nach dem Tod folgt das Gericht:





Im Licht der Bibel erweisen sich alle Vorstellungen, wonach dem Menschen nach dem Tode noch eine Rettungsmöglichkeit angeboten wird, als Irrlichter menschlicher Phantasie, denn ,es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht" (Hebr 9,27). Das gilt für Leute, die in irgendeiner Form mit der Botschaft Gottes in Berührung gekommen sind ebenso wie für solche, die es nie gehört haben: ,Wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes dargestellt werden" (Röm 14,10).
Dieses Gericht hat Gott dem Sohn übergeben. Beurteilt wird nicht, was jenseits der Todesmauer noch geschehen ist, sondern nur das im Hier und Heute Erwirkte ,auf daß ein jeglicher empfange, wie er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse" (2 Kor 5,10).
Von diesem Gerichtstermin ist niemand ausgenommen: Gläubige, Gleichgültige, Freidenker, Verführte, Heiden... kurz: der gesamte Erdkreis (Apg 17,31).





Die Gerichtskriterien




2.






Die Gerichtskriterien:




Die Kriterien des göttlichen Gerichts unterliegen keiner Willkür; niemand wird bevorzugt oder benachteiligt

(1.Petr 1,17; Röm 2,11). Die Maßstäbe hat uns Gott bekanntgegeben. Wir werden ausschließlich nach den biblisch offenbarten Regularien beurteilt: ,Das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage". So wollen wir die wichtigsten Kriterien aus der Schrift zusammenstellen:

a)
Nach Gottes Gerechtigkeit: Wir dürfen gewiß sein: ,Gott verdammt niemand mit Unrecht" (Hiob 34,12), denn er ist ein gerechter Richter. Hier gibt es keine Verdrehungen und Entstellungen, weil Wahrheit und Gerechtigkeit voll zum Zuge kommen: ,Ja, Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht" (Offb 16,7).

b)
Nach dem Maß des uns Anvertrauten: Kein Mensch ist dem anderen gleich, und jedem ist unterschiedlich viel anvertraut. Die nicht evangelisierten Heiden haben eine geringere Erkenntnis von Gott, nämlich nur aus der Schöpfung (Röm 1,20) und vom Gewissen her (Röm 2,15), als jene Menschen, die das Evangelium hören konnten. Einem Reichen stehen andere Möglichkeiten zur Verfügung, Gutes zu tun und die Ausbreitung des Evangeliums zu unterstützen als einem Armen. Ein mit mancherlei geistigen Fähigkeiten Begabter steht in einer besonderen Verantwortung. Es ist ein Unterschied, ob jemand in einer Diktatur mit zahlreichen Einschränkungen leben mußte oder in einem freien Land wirken konnte. Der Herr sagt in Lukas 12,48: ,Denn welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen, und welchem viel befohlen ist, von dem wird man viel fordern."

c)
Nach unseren Werken: Gott kennt die Handlungen eines jeden, und ,er wird geben einem jeglichen nach seinen Werken" (Röm 2,5). Werke sind sowohl die ausgeführten Taten (Mt 25, 34-40) als auch die unterlassenen (Mt 25,41-46). Die Handlungen aller Menschen sind in den Büchern Gottes verzeichnet und bilden die Grundlage der Bewertung im Gericht (Offb 20,12-13).

d)
Nach unserer Frucht: Alles, was wir im Namen Jesu tun (Lk 19,13),- unser Verhalten, unser Wirken - deutet die Bibel als unvergängliche Frucht (Joh 15,16). Diese ist ein grundlegender Beurteilungsmaßstab im Gericht (Lk 19,16-27). Während alle toten Werke verbrennen (1 Kor 3,15), wird alles Bleibende belohnt (1 Kor 3,14).

e)
Nach unserer Liebe: Die Liebe ist eine besondere Frucht, denn sie ist die größte (1 Kor 13,13). Sie ist des Gesetzes Erfüllung (Röm 13,10). Gemeint ist hier, was wir in der Liebe zu Gott (Mt 22,37) und in der Liebe zu Jesus (Joh 21,15) getan haben. Die selbstlose Liebe ist zu unterscheiden von der berechnenden Liebe: ,Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben?" (Mt 5,46). Der Pharisäer Simon hatte Jesus in sein Haus geladen, aber er gab ihm noch nicht einmal Wasser, um die Füße zu waschen (Lk 7,44). Die Sünderin salbte seine Füße mit kostbarer Salbe. Sie empfing viel Sündenvergebung, darum hat sie dem Herrn viel Liebe erzeigt (Lk 7,47). Die Liebe ist eine Frucht des Geistes (Gal 5,22); sie hat Ewigkeitsbedeutung.

f)
Nach unseren Worten: Nach der Aussage Jesu haben unsere Worte ewigkeitsentscheidenden Charakter. Dieser Aspekt im Gericht ist uns vielleicht am wenigsten bewußt:

,Ich sage euch aber, daß die Menschen müssen Rechenschaft geben am Tage des Gerichts von einem jeglichen nichtsnutzigen Wort, das sie geredet haben. Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden" (Mt 12,36-37).

g)
Nach unserer Verantwortlichkeit: Von unserer schöpfungsmäßigen Persönlichkeitsstruktur sind wir auf Verantwortung hin angelegt. Gott hat uns einen großen Freiraum zugebilligt, in dem wir selbst die Verantwortung tragen. Auch im Falle der Verführung sind wir für unser Tun verantwortlich. Obwohl Adams Ungehorsam nicht aus eigenem Willen, sondern durch Verführung geschah, mußte er dennoch die Folgen tragen. Weil Glaubensverführung in Verlorenheit endet, sind die biblischen Mahnungen hier besonders eindringlich (z. B. Mt 24,11-13; Eph 4,14; Eph 5,6. Aus diesem Grunde dürfen die Irrlehren der Sekten in ihrer Auswirkung nicht unterschätzt werden.

h)
Nach unserer Stellung zu Jesus Christus: Unser persönliches Verhältnis zu dem Sohn Gottes gibt den alles entscheidenden Ausschlag: ,Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm" (Joh 3,36). Die Sünde brachte die Verdammnis über alle Menschen. Der einzige Ausweg daraus ist unsere Bindung an Christus: ,So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind" (Röm 8,1).





Das Urteil im Gericht




3.




Das Urteil im Gericht:




Nach den o.g. Kriterien wird jedermann individuell beurteilt. Es wird kein Aspekt im Leben eines Menschen übersehen. Wie lautet das Gesamturteil? Es wird eine Zweiteilung der Menschheit geben, die Jesus im Diesseits als Einladung formuliert:

,Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind ihrer, die ihn finden" (Mt 7,13-14).

Es gibt keinen ,goldenen Mittelweg" für die Unentschiedenen und keinen neutralen Aufenthaltsort zwischen Himmel und Hölle. Am Ende - wie schon in diesem Leben erkennbar -wird nur zwischen Geretteten und Verlorenen unterschieden. Der einen Gruppe wird der Herr sagen: ,Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt" (Mt 25,34) und die andere bekommt zu hören: ,Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid... weichet alle von mir" (Lk 13,25+27). In der letzten Gruppe befinden sich nicht nur die Freidenker und Heiden, sondern auch Menschen, die um die Botschaft Jesu wußten, aber ihm nicht im Gehorsam gedient haben. Erstaunt rufen sie aus:

,Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unseren Gassen hast du gelehrt" (Lk 13,26).





Unsere Konseqenzen




4.




Unsere Konseqenzen:




Nach dem Tode gibt es - biblisch gesehen - keine Rettungsmöglichkeit mehr. Die Entscheidung fällt in diesem Leben, darum sagt der Herr Jesus: ,Ringet danach, daß ihr durch die enge Pforte eingehet!" (Lk 13,24). Im Gericht werden die Bücher Gottes mit allen Details über unser diesseitiges Handeln aufgetan (Offb 20,12). Wohl dem, der dann im Buch des Lebens steht. Die nichtchristlichen Religionen haben keine rettende Kraft. Wie viele Menschen gerettet werden, die die Frohe Botschaft nie vernahmen, sich aber nach Gott ausgestreckt (Apg 17,27) und nach dem ewigen Leben getrachtet haben (Röm 2,7), wissen wir nicht. Für uns aber, die wir das Evangelium gehört haben, gibt es einmal keine Entschuldigung und kein Entrinnen (Hebr 2,3), wenn wir an dem Heil vorübergehen. Wir haben die Chance der Rettung gehabt.




Zusammenfassung





Es gibt manche Vorstellung darüber, wie die Zukunft des Menschen aussehen könnte. Die einen denken, daß schließlich nach einer Zeit begrenzter Gerichte ohne jede Ausnahme alle selig werden, oder daß die Seelen der Toten, die noch der Läuterung bedürfen, ins Fegefeuer kommen, ehe sie zum Himmel zugelassen werden. Andere Gruppierungen wiederum vertreten eine Lehre, wonach die an Christus Gläubigen in den Himmel kommen, die Ungläubigen hingegen endgültig vernichtet werden, so daß sie nicht mehr existent sind. Eine sichere Aussage kann aber niemand machen, außer Gott selbst, der um die Zukunft des Menschen weiß. Da die Frage nach der Ewigkeit viel zu wichtig ist, sollte man sich von eigenen Vorstellungen oder Wünschen trennen, und sich unbedingt auf die Aussage Gottes verlassen. Er macht in seinem Wort ganz unmißverständliche Aussagen, die die oben genannten Aussagen ausnahmslos ausschließen. Es gibt keinen Menschen auf dieser Erde, der aufgrund seiner eigenen Verdienste vor dem ewigen Tod, welchen der Herr Jesus selbst als die ewig andauernde Hölle bezeichnete, verschont bliebe. Aufgrund der begangenen Sünde steht das Urteil jetzt schon fest. Doch Gott will, daß niemand an diesen schrecklichen Ort kommt, darum hat er seinen Sohn stellvertretend für Sie in das Gericht gebracht. Nehmen Sie Sein Opfer als Bezahlung für sich in Anspruch, so werden Sie diesen Ort niemals kennenlernen müssen.





Gepriesen sei Gott durch Jesus Christus unseren Herrn und Erlöser!




JA! Halleluja!
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum IV


Ähnliche Themen
Warum glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod?
Was geschieht mit ehepaaren nach dem tod?
Der Tod (vor und nach dem Sterben)
Bestimmt ein Quantencode über unser Leben nach dem Tod?
Eltern nach 21 Jahre getrennt....
Versöhnung nach dem Tod ?
Leben nach dem Tod!? Auch nach suizid!?
Quantenphysik: Die Seele existiert auch nach dem Tod
leben nach dem tod
Wie ist Jesus nach dem Islam geboren?