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Zina - Unzucht im Islam












Wenn das nicht Gottes Wort sein kann, warum wurdest Du dann Moslem?
Hallo Pax,

Zitat:
Wenn das nicht Gottes Wort sein kann, warum wurdest Du dann Moslem?
Es geht nicht um den Koran! Es geht um das was der Mislam daraus gemacht hat! Der Koran und die Bibel stehen in ihrer Bedeutung auf gleicher Ebene! Sie sind beide in unser Zeitalter zu transferieren und mit Herz und Verstand zu lesen! Nicht mit Hadithen, Sunna und nationalen Traditionen als vorgeschalteten Interpretationsfilter!

Die Beweise liegen doch auf der Hand!

Nur so können die Verirrten wieder den Weg in die Weltgemeinschaft finden, mit der sie sich heute im Kampf wähnen!

Außerdem, ich bin kein Moslem, was dir jeder im Islamiat bestätigen wird.

Gruß Heiko
Salam Martin!

Ich bin absolut kein Freund von Dogmen und Menschen Gemachten Gesetzen.
Deswegen denke ich, dass ich verstehe was Du meinst. Für mich gelten die Dogmen bzw. Verhaltensregeln von Iman Al Gazalli oder anderen Religiösen Klerikern nicht. Ich bin für mich und meinem „Klan“ Verantwortlich (aus Gottes Wort) und werde die Gottgegebene Rechtleitung in meiner Verantwortung Praktizieren.
Somit stimme ich Deiner Hauptkritik 100% zu!

Lieber Heiko!

Ich weiß nicht wirklich warum Du versuchst gegen mich zu argumentieren? Ich weiß, das Du vollkommen Recht hast. Meine Dipl. die ich vor Jahren geschrieben habe, handelt von der Innerfamiliärer Gewalt gegen Kinder. Dabei habe ich das Thema Sexuellen Missbrauch leider nur am Rande bearbeiten können. Glaube mir, dass ich das Thema nicht so unreflektiert und oberflächlich behandele, wie es für Dich hier den Anschein macht.
Ich habe mir jegliche Formen der Gewalt und deren verschiedenen Erklärungsmodelle gegen über Kinder, Frauen und auch Männern zu Gemüte geführt. Und zu Gemüte führen müssen. Welches nicht unbedingt immer einfach war. Ich habe dabei Bilder gesehen und sogar original Berichte Lesen können…. Die mir gezeigt haben in was für einer bitter bösen Realität ich lebe.
Ich bin weiß Gott nicht für eine blinde Koran Worttreue. Weil ich davon überzeugt bin, das ich in meiner Verantwortung für das Gute, in mir Gottes Wort leben lassen kann. Und so bin ich in die Verantwortung genommen jegliche Konflikte in mir und meiner Gesellschaft, welche unmittelbar immer mit meinem Glauben zu tun haben, meinen Verstand und Herz ein zu setzen. Und so versuche ich immer eine Vernunftbezogene Relation zu meinem Leben, Glauben und den meiner Mitmenschen zu finden.

Und da gebe ich Dir Recht. Genau das erfordert sehr viel Mut von jedem einzelnen, sich aus seinem Glauben heraus, aus der religiösen Traditionellen Sklaverei zu befreien, ohne seinen Glauben zu verraten. Dabei verliere ich Sure 24;33 trotz alledem nicht aus den Augen.
Gott und der Koran haben mich dabei noch nie im stich gelassen.

Und so greife ich Deine Worte nochmals auf: „Außerdem Ehe = Errare humanum est!

Wäre es nicht sinnvoll, aus der Ehe wieder das zu machen, was sie mal war? Liebe und ein Versprechen!

Halelulja!
ISA
Hallo Isa,

Zitat:
Ich weiß nicht wirklich warum Du versuchst gegen mich zu argumentieren?
Tu ich das?
Ich bin für mich noch nicht durch mit dem Thema und beschreibe lediglich meine aktuellen Stand! These - Antithese - Synthese! Das übliche Verfahren!
Also wenn du das Gefühl hast es geht gegen dein Vorstellung von "wie es sein sollte" her mit der Antithese!
Zitat:
Wäre es nicht sinnvoll, aus der Ehe wieder das zu machen, was sie mal war? Liebe und ein Versprechen!
Ja klar! Und zwar so schlicht und einfach wie möglich ab 15 Jahre. Oder man führt einen Zwischenschritt ein! 1. Schritt "kleine Ehe" = Liebe und ein Versprechen vor Gott 2. Schritt große Ehe = Staatlich sanktioniert und Party! Haben wir doch eigentlich schon. Kleine Ehe = verlobt!

Gruß Heiko
Salam Isa!

Zitat:
Ich bin absolut kein Freund von Dogmen und Menschen Gemachten Gesetzen.
Deswegen denke ich, dass ich verstehe was Du meinst. Für mich gelten die Dogmen bzw. Verhaltensregeln von Iman Al Gazalli oder anderen Religiösen Klerikern nicht. Ich bin für mich und meinem „Klan“ Verantwortlich (aus Gottes Wort) und werde die Gottgegebene Rechtleitung in meiner Verantwortung Praktizieren.
Somit stimme ich Deiner Hauptkritik 100% zu!

Das freut mich wirklich!
Ich denke, das ist der erste und vieleicht sogar wichtigste Schritt.
Ich selbst tat ihn bereits vor vielen Jahren durch den formalen Ausstieg aus der ev. Kirche.
Der Tatsaechliche fand dann vor 4 Jahren statt (weg von Christentum, hin zum Islam)
Vermutlich liegen wir inhaltlich nicht so weit auseinander, und vieleicht kannst du deshalb meinen folgenden Gedankenschritt eher nachvollziehen:
Frage: Warum gibt es (von Menschen gemachte) Dogmen in den Religionen?
Antwort: Weil etwas nicht plausibel Erklaerbares (etwas Unvernuenftiges) fuer eminent wichtig fuer die Stabilitaet des Glaubens bewertet wird.
Frage: Also Handelt es sich um eine Vorschrift, das ich etwas Unvernuenftiges zu glauben habe?
Antwort: Ja!
Frage: Warum darf ich nicht frei glauben und denken, sondern muss mich dabei an Vorschriften halten?
Antwort: Weil diejenigen, die die Dogmen erlassen, Angst haben, das neue, innovative Gedanken aufkommen.
Dieses wuerde ihre Position schmaelern und Instabilitaet in den Glauben bringen. (klassisch konservative Haltung)

Was haeltst du von dieser Ueberlegung?
Und ist nicht die 100% Fehlerfreiheit des Korans und der Glaube an eine Offenbarung auch ein Dogma?

w.s.
Martin
Forum -> Islam

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