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| Der Mensch kann diese "Kräfte" auch im jenseitigen erwerben |
Warum kommt dann der Mensch überhaupt einmal auf die Erde, wenn er alles im Jenseits erledigen kann ? Wenn man dann noch darüber nachdenkt,daß die Menschen so unterschiedliche Startbedingungen haben und es dem einen zu gut geht und dem anderen zu schlecht - welche Unterschiede macht dann Gott und wieso macht das Gott - das ergibt keinen Sinn, weil ihn die einen dann ablehnen und die andern loben.
Damit wird Gott Ungerechtigkeit unterstellt, und damit wird er klein gemacht.
Das ist ohne Sinn. Hier fehlen eindeutig Grundlagen des Wissens über die Seele und ihren Gang durch Äonen. Oder manche Offenbarer haben etwas gelesen und es dann in ihrem Sinne umgesetzt. Wenn die Offenbarungen der Welt, die den Offenbarern eingegeben wurden, stimmen sollen, doch wenigstens ein einigen Punkten übereinstimmen. Hier sehe ich zu viele Unterschiede. Also doch Selbstbedienung ? Wenn ich die Offenbarer, die es schon gab und gibt, aufführen soll, würde die Liste zu lang werden - aber jeder sagt doch etwas anderes. Ich versuche, die "rote Linie" zu finden, das , was zusammenführt.
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| Warum kommt dann der Mensch überhaupt einmal auf die Erde, wenn er alles im Jenseits erledigen kann ? |
Vor seiner Inkarnation konnte er diese "Kräfte" nicht erwerben, da er ja gerade dabei war, sie durch den Sündenfall zu verlieren. Er muss erstmal zu ende "fallen" bevor er wieder aufstehen kann. Der Fall endet hier auf Erdenwelt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_und_Eva
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Aus Deinem Link:
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Diese Interpretation der Schöpfungsgeschichte legitimiert sich aus der historischen Stellung der Geschichte in der Bibel: Sie ist die älteste Erzählung, möglicherweise viel älter als der Rest des alten Testaments. Unter Annahme, dass sie zwar nicht historisch ist, gleichwohl die Frage des „woher kommen wir eigentlich?“ einer nomadischen Frühkultur beantworten soll, ist verständlich, dass sie eine der wenigen Stellen der Bibel ist, die keinen Autor hat. Zu der Zeit als diese Geschichte in die Kultur der Vor-Abrahamischen Juden einfloss, war das spät-alttestamentarische Gottesbild noch bei weitem nicht so entwickelt wie wir es heute begreifen können. Daher nahm diese Schöpfungsgeschichte einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Abrahamischen Religion zum Judentum und so fort. Dadurch schnitt sie allerdings ihre eigenen Wurzeln zu ihrem Verständnis ab: Dogmen entstanden, Glaubensinhalte wurden geschaffen, welche zusammen wiederum die Sicht auf die ursprüngliche Vieldeutigkeit dieser Geschichte verstellen. Um so kritischer muss man eine Forderung nach wort-wörtlicher Wahrheitsbedeutung betrachten: Sie ist nicht nur höchst fragwürdig, sondern verhindert auch ein Auseinandersetzung mit dieser literarischen Lesweise. Isaac Newton behauptete 1686, dass ihm die Erkenntnis der wahren Natur der Physik durch einen Apfel gekommen sei: der Apfel habe sich vom Stamm gelöst und habe ihn aus dem Schlaf gerissen. Man kann sich fragen, wieso Newton gerade den Apfel als Symbol seiner Erkenntnis wählt, seine Gravitationstheorie wurde zu einer der Säulen der Aufklärung.
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Aus dem "Vaterunser" Evangelien im Lichte der Reinkarnationslehre
"Der Gedanke, der den Menschen hervorbrachte, war, ein Geschöpf zu schaffen, das nicht durch unmittelbare Erschaffung aus Gottes Hand hervorgeht, sondern den Kreislauf der Schöpfung an der entscheidenden Wende und bei der Rückführung bewußt miterlebt und bewußt mitvollzieht. Gott ist stets darauf bedacht, seinen Geschöpfen soviel an Mitarbeit zu überlassen, als sie bewältigen können, wie auch ein fürsorglicher Vater , eine liebende Mutter den Kindern vom frühen Alter an schon ermöglicht, mit ihnen die Freude an der Tätigkeit zu teilen. Seelisch reife Kinder empfinden es ja nicht als Fron, sondern als Gunst, wenn sie mithelfen und somit zeigen dürfen, was sie bereits können.
Dem Wesen "Mensch" wurde eine hohe Aufgabe zugemutet, ihm dafür aber auch eine überaus hohe und im Kosmos nicht alltägliche Belohnung zugedacht.
Gott, der das Wesen "Mensch" wie eine Sumpfblume aus dem Schlamm herauswachsen , durch das Böse und durch das Leiden nähren läßt, weiß nur zu genau, was er tut. Er zeigt dem Menschen, daß er ein Teil seiner irdischen Schöpfung ist, ein Teil der mit dem Ganzen völlig verwachsen, ja mit ihm identisch ist. Und er gibt ihm die Möglichkeit, indem er sich selber durch diese irdische Masse hindurcharbeitet, auch diesen Teil des Irdischen in die Entwicklung mitzunehmen, ihn als mitzuvergeistigen.
Der Mensch aber, der im wahren Sinne zum Menschen wird, und das bedeutet in seiner Entwicklung, daß er aus dem inneren Alter des Kindseins herauswächst und beginnt, erwachsen zu werden, sieht immer mehr und immer klarer ein, wie lohnend und im Grunde wie schön seine Aufgabe, die Aufgabe, Mensch zu sein, ist, wächst er doch immer mehr in jene große Gemeinschaft hinein, in welcher der Vater und der Sohn mit allen Himmlischen und mit allen, die nun bewußt an der Ausführung ihres Auftrags arbeiten, ihre unendliche Liebe mit allen teilen. "
Jede Art von Erlösung ist ein lang währender Vorgang. Sie erfolgt nie durch ein einziges Ereignis,sondern schrittweise.
Die Erlösung kann nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt eintreten, ja, nicht einmal in einer beliebigen Entwicklungsphase vorbereitet werden. Erlösung erfolgt ferner nur spartenweise, denn der Mensch kann sich auf einmal jeweils nur in einigen wenigen Bereichen oder sogar nur in einem Bereich befreien.
Die Erlösung geschieht permanent, und zwar während der ganzen äonischen Entwicklung. Tritt sie auch auf den unteren Entwicklungsstufen noch kaum sichtbar hervor und ist sie für den Menschen erst auf den höheren Stufen erfahrbar, so wird der Mensch , der bereits voll bewußt in seiner Entwicklung steht, zurückblickend dennoch eindeutig feststellen können, daß ihm auch auf den unteren Stufen in einem gewissen Sinne Erlösung zuteil geworden ist.
Erlösung ist im Hinblick auf die Gesamtentwicklung die schrittweise Verwandlung der Schattenseite des Menschen ins Licht. Jede Art von Leiden manifestiert die Sehnsucht im Menschen, von seiner Schattenseite in einem Sektor befreit zu werden. Ereignis sich dann ein Schritt der Erlösung tatsächlich, so wird der Mensch auch von seinem jeweiligen Leiden mehr und mehr befreit.
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