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Vertrauen auf die Errettung












Meine Lieben Freunde,


wenn ihr euer Vertrauen auf die Errettung durch den Glauben allein auf Christus gesetzt habt, seit ihr wahre Heilige der Trübsalszeit.
Zwar freuen wir uns alle an unserer neuen Stellung vor Gott, wir sind vom Alten zum Neuen übergegangen, vom Tod zum Leben, von der Dunkelheit ins Licht getreten, doch zweifellos fühlen sich alle durch die Erkenntnis ernüchtert, dass sich unsere Zeit hier auf der Erde dem Ende nähert.
Immer wieder höre ich, dass viele von euch gerne die Wiederkehr Christi noch erleben möchten. Und das gilt auch für mich. Aber ich möchte euch daran erinnern, dass dies nicht unser Lebensziel ist.
Der Apostel Paulus hat gesagt, sein Leben sei Christus und sein Sterben sein Gewinn. Zwar muss es unglaublich faszinierend sein, den triumphierenden Einzug Jesu Christi auf diese Erde zu sehen und mitzuerleben, wie er seine tausendjährige Herrschaft aufrichtet, doch ich denke, ich könnte auch lernen, mich damit abzufinden, falls ich vorher in den Himmel abgerufen werde und es aus dieser Perspektive miterlebe.
Unser wichtigstes Ziel hier auf der Erde ist nicht einmal, die Bosheiten des Antichristen abzuwähren, obwohl ich mich Tag für Tag darum bemühe.
Ich möchte ihn verwirren, verunglimpfen, verärgern, frustrieren und auf jede erdenkliche Weise seine Pläne durchkreuzen.
Seine primären Ziele sind, sich selbst zum Gott zu erheben, die Anbetung seiner Person und der Tod und die Vernichtung von jedem, der dem entgegentritt.
So wertvoll und würdig die Absicht auch ist, gegen den Bösen anzukämpfen, meiner Meinung nach können wir dies am Effektivsten dadurch tun, dass wir die Unentschlossenen einladen, zum Glauben zu kommen. Da wir wissen, dass jeder Tag unser letzter sein könnte, dass wir entdeckt und zu einem der Zentren geschleppt werden könnten, in denen wir entscheiden müssen, ob wir das Zeichen annehmen oder lieber sterben wollen, müssen wir unsere Aufgabe noch eifriger wahrnehmen als zuvor.
Viele haben von ihrer Angst geschriben, haben bekannt, sie würden nicht glauben, dass sie den Mut oder die Standfestigkeit haben würden, sich inm Angesicht der Guillotine für den Tod zu entscheiden. Als Mitpilger auf dieser Glaubensreise möchte ich sagen, dass ich auch das verstehe.
Auch ich bin schwach. Ich möchte leben. Ich habe Angst vor dem Tod, aber noch mehr vor dem Sterben. Allein der Gedanke daran, das mein Kopf abgetrennt werden könnte, macht mir genauso viel Angst wie euch. In meinem schlimmsten Alptraum sehe ich mich als einen Schwächling vor dem Henkern der Weltgemeinschaft stehen, als ein zitterndes Häufchen Elend, das um sein Leben fleht. Ich stelle mir vor, was geschieht, wenn ich meinen Herrn verleugne. Einfach entsetzlich !
In meiner verhassten Vorstellung versage ich in der Stunde der Prühfung und nehme das Loyalitätszeichen an - das, wie wir alle wissen, das Zeichen des Tieres ist -, weil ich mein eigenes Leben so sehr liebe.
Geht es euch genauso ? Fühlt ihr euch sicher, solange ihr euch versteckt haltet und irgendwie überleben könnt ?
Habt ihr Vorahnungen in Bezug auf den Tag, an dem ihr gezwungen sein werdet, öffentlich zu eurem Glauben zu stehen oder Gott zu verleugnen ?

Ich habe gute Nachrichten für euch: In der Bibel steht, dass jemand, der entweder von Gott als sein Kind versiegelt wurde oder das Zeichen des Antichristen annimmt, seine Entscheidung ein für alle Male getroffen hat. Mit anderen Worten: Wenn ihr euch für Christus entschieden habt und das Zeichen Gottes auf euren Sirn zu sehen ist, dann könnt ihr eure Meinung nicht mehr ändern !
Das zeigt mir, dass Gott uns, wenn wir vor der letzten Prüfung stehen, auf wundersame Weise die Kraft und den Mut geben wird, troz unserer Angst die richtige Entscheidung zu treffen. Ich denke, dass wir eifach nicht in der Lage sein werden, Jesus zu verleugnen, dass wir einfach nicht für das Zeichen werden entscheiden können, das vorübergehend unser Leben retten würde.
Ist das nicht ein schöner Gedanke ? Aus meiner eigenen Kraft heraus könnte ich das genauso wenig wie den Pazifik schwimmend überqueren. Ich habe Geschichten von Gleubigen aus den vergangenen Jahrhunderten gehöhrt, die, das Gewehr vor Augen, aufgefordert wurden, ihren Glauben zu verleugnen, und doch nicht wankelmütig geworten sind. Sie waren leiber bereit zu sterben. Ich selbst hätte mir niemals vorstellen können, selbst eine solche Stärke zu besitzen.
Seit meiner letzten Botschaft an euch habe ich die Geschichte von einem Mann gehört, der als einer der ersten diese Prüfung durchzustehen hatte. Wir haben keine Augenzeugenberichte, niemand, der uns erzählt, wie sich diese Szene abgespielt hat. Doch wir wissen, dass von all den Menschen, die bereits für das Zeichen entschieden haben, einer sich dagegen entschieden hat. Er kannte die Konsequenzen, und er beschloss, lieber zu sterben, als Jesus Christus zu verleugnen.
Ich trauere mit seinen Angehörigen. Welch ein schmerzlicher Verlust ! Und wie schön ist es zu wissen, dass Gott treu gewesen ist ! In der dunkelsten Stunde war er da. Und dieser Mensch gehört nun zu den Märtyrern, die, wie es im Buch der Offenbarung berichtet wird, in den schneeweißen Gewändern vor dem Altar Gottes stehen.
Während der Antichrist und der falsche Prophet ihre Lügen, ihren Hass und ihre falschen Lehren auf der ganzen Welt verbreiten und Millionen zwingen, Satan anzubeten, indem sie drohen, diejenigen zu enthaupten, die sich weigern, sollten wir einen Vers aus der Offenbarung des Johannes auswendig lernen. In Kapitel 20, Vers 4 heißt es:
,Dann sah ich Throne, und denen, die darauf Platz nahmen, wurde das Gericht übertragen. Ich sah die Seelen aller, die enthauptet worden waren, weil sie an dem Zeugnis Jesu und am Wort Gottes festgehalten hatten. Sie hatten das Tier und sein Standbild nicht angebetet, und sie hatten das Kennzeichen nicht auf ihrer Sirn und auf ihrer Hand anbringen lassen. Sie gelangten zum Leben und zur Herschaft mit Christus für tausend Jahre.'
Unsere Brüder und Schwestern, die, wie die Welt es nennen würde, ein schmachvolles und unehrenhaftes Ende genommen haben, werden mit Christus bei seiner Wiederkunft auf die Erde zurückkehren ! Sie werden leben und mit ihm eitausend Jahre regieren !
Oh, wäre das nicht ein Vorrecht?
Offenbarung, Kapitel 14, Verse 12 bis 13: , Hier muß sich die Standhaftigkeit der Heiligen bewähren, die an den Geboten Gottes und an der Treue zu Jesus festhalten. Und ich hörte eine Stimme vom Himmel her rufen: Schreibe ! Selig die Toten, die im Herrn sterben, von jetzt an; ja, spricht der Geist, sie sollen ausruhen von ihren Mühen; denn ihre Werke begleiten sie.'
Und was ist mit denen, die sich für eine gewisse Zeit der Gunst des Herrschers dieser Welt erfreuen ? Was ist mit denen, die der Guillotine entgehen und reich zu werden scheinen ? So mitreißend die Bibel für diejenigen sein kann, die sich dafür entscheiden, Gottes Vergebung anzunehmen und ihm ihr Leben anzuvertrauen, so Angst machend kann sie für diejenigen sein, die beschließen, ihren eigenen Weg zu gehen. In Offenbarung, Kapitel 14, in den Versen 9 bis 11 zitiert Johannes einen Engel, der mit großer Stimme sprach: , Wer das Tier und sein Standbild anbetet und wer das Kenzeichen auf seiner auf seiner Stirn oder seiner Hand annimmt, der muß den Wein des Zornes Gottes trinken, der unverdünnt im Becher seines Zornes gemischt ist. Und er wird mit Feuer und Schwefel gequält vor den Augen der heiligen Engel und des Lammes. Der Rauch von ihrer Peinigung steigt auf in alle Ewigkeit, und alle, die das Tier und sein Standbild anbeten und die seinen Namen als Kennzeichen annehmen, werden bei Tag und Nacht keine Ruhe haben.'
Man muss kein Bibelgelehrter sein, um das zu verstehen.
Und nun, meine Brüder und Schwestern, lasst mich versuchen, euch eineige Stellen zu erklären, die euch noch unklar sind. In Psalm 69, Vers 29 bittet der Psamnist Gott in Bezug auf seine Feinde: ,Sie seien aus dem Buch des Lebens getilgt und nicht bei den Gerechten verzeichnet.'
In Exodus, Kapitel 32, Vers 33 heißt es: , Der Herr antwortete Mose: Nur den, der gegen mich gesündigt hat, sreiche ich aus meinem Buch.'
Auf Grund dieser Bibelstellen fürchten einige, sie könnten die Erlösung verlieren. Aber ich verstehe diese Stellen so, dass mit dem hier angesprochenen Buch das Buch von Gott dem Vater gemeint ist, in das er die Namen aller Menschen schreibt, die er jemals geschaffen hat. Im Neuen Testament ist die Rede vom Buch des Lebens des Lammes, und wir wissen, dass das Lamm Jesus ist, denn von ihm spricht Johannes der Täufer (Johannes 1,29), als er sagte: , Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.'
Jesus Christus ist in die Welt gekommmen, um Sünder zu erlösen, und darum ist das Buch, in das die Namen derjenigen eingetragen werden, die sein Geschenk des ewigen Lebens angenommen haben, das Buch des Lebens des Lammes.
Der wichtigste unterschied zwischen diesen beiden Büchern ist, dass der Name eines Menschen aus dem Buch des Lebens getilgt werden kann. Aber in Offenbarung, Kapitel 3, Vers 5 verspricht Jesus: , wer siegt, wird ebenso mit weißen Gewändern bekleidet werden. Nie werde ich seinen Namen aus dem Buch des Lebens streichen, sondern ich werde mich vor meinem Vater und vor seinen Engeln zu ihm bekennen.'
Den Siegreichen, von denen er spricht, diejenigen, die die weißen Gewänder Christi tragen, verspricht er, dass ihre Namen nicht aus dem Buch des Lebens des Lammes ausgetilgt werden. Für mich ist das Buch des Lebens ein Symbol für die Gnade Gottes. Es ist, als würde er in leibevoller Erwartung unserer Erlösung den Namen eines jeden Menschen in dieses Buch schreiben. Wenn jemand stirbt, ohne durch den Glauben an Christus erlöst worden zu sien, wird sein Name ausgelöscht, weil er nicht mehr zu den Lebenden gehört.
Aber diejenigen, die sich Christus anvertraut haben, sind im Buch des Lebens des Lammes eingetragen, sodass sie, wenn sie Körberlich sterben, geistlich am Leben bleiben und niemals aus dem Buch ausgelöscht werden können.






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