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Machtbestrebungen












Zitat:
Er sieht, daß er selbst und die anderen Menschen noch keineswegs reif für den Himmel sind. Er glaubt nicht an das Ammenmärchen, daß ihn bei seinem Tod das Opfer Christi am Kreuz wie durch ein Wunder von einem Moment auf den anderen derart erhebt, daß er ohne weiteres Zutritt zu den höchsten Sphären erhält. Ein solches billiges Geschenk, unterschiedslos an Würdige und Unwürdige verschleudert, wäre auch nichts wert. Nur das ist natürlicher und bleibender Besitz, wirklich unser eigen, was wir uns selbst an Errungenschaften erkämpft haben.


Traurig genug das so etwas versprochen wird (auf Grund von Machtbestrebungen), aber noch trauriger das es geglaubt wird.

Zitat:
Der Himmel ist die höchste denkbare Welt, bewohnt von den höchsten uns bekannten Wesen. An einem solchen heiligen Ort gibt es keinen Alkohol, Tabak, Süßigkeiten, Gelage, Stammtische, Fußballspiele, leichte Mädchen oder sonstige grobe Vergnügungen. Eine Seele, die die Sehnsucht nach diesen Dingen noch nicht überwunden hat, würde sich dort, selbst wenn sie zugelassen würde, gar nicht wohlfühlen, weil sie ihr Verlangen nicht befriedigen könnte.


Ja ganz klar, weil ihr Bewusstsein noch zu stark verunreinigt ist.

Zitat:
Es ist eine gründliche Reinigung erforderlich, um die höhere Stufe zu gewinnen. Das Unvollkommene muß in uns selbst ausgerottet, umgewandelt werden. Der Unsterbliche fühlt mit einer Gewißheit, die höher ist als alle Vernunft, daß nur er selbst sich durch harte Arbeit, Übung und Erfahrung von all den Geschwüren befreien kann, die er im Laufe seiner äonenlangen Existenz angesammelt hat.


Hier sollte man fragen;
Wie kann ich mich reinigen?
und
was muss gereinigt werden?

die Veden sprechen in diesem Zusammenhang von samskara, Reinigungs-Vorgang:
-Der Körper wird gereinigt durch Wasser.
-Reichtum/Besitz wird gereinigt durch Spenden.
-das Bewusstsein wird gereinigt durch KLANGSCHWINGUNG.

All unsere Wahrnehmungen werden registriert und im Unterbewusstsein festgehalten. Dort verbleiben sie und verunreinigen unser Unterbewusstsein, welches unser Bewusstsein prägt.
Jedes unserer Sinnesorgane ist über die Sinnesobjekte mit einem Element verbunden:

Ohr ---> Klang (Raum/Äther)
Haut ---> Berührung (Luft)
Auge ---> Licht (Feuer)
Zunge ---> Geschmack (Wasser)
Nase ---> Geruch (Erde)


Gemäss dem Shrimad Bhagavatam (1.Canto) findet die Schöpfung durch KLANGSCHWINGUNG statt.

Der Raum/Äther wird durch Klang in Schwingung versetzt, daraus entsteht das Element Luft/Gas. Das Element Luft wird wiederum durch Klang in Schwingung versetzt und erzeugt das Element Feuer/Hitze/Licht. Feuer wird in Schwingung versetzt und erzeugt das Element Wasser. Das Element Wasser wird in Schwingung versetzt und erzeugt das Element Erde.
(im Element Erde finden wir alle anderen Elemente enthalten)
Das feinste aller materiellen Element ist Raum und das dazugehörende Sinnesobjekt ist Klang welches durch das Sinnesorgan Ohr wahrgenommen werden kann.
Klangschwingung ist beherrschend.
Das Ohr ist somit der Schlüssel für die Befreiung des niederen Selbst zum höheren Selbst. Das Ohr ist das einzige Organ das nie "müde" wird, selbst wenn wir schlafen hören wir.

Auch die Bibel spricht das Ansatzweise aus ...
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. (Joh 1, 1-3)

Die Veden erklären, das nur die Klangschwingung der heiligen Namen Gottes (Mantra = mana Geist/Verstand, tra befreien) den Menschen und sein verunreinigtes Bewusstsein reinigen können. ---> nama-samskara

harer nama harer nama
harer namaiva kevalam
kalau nasty eva nasty
eva nasty eva gatir anyatha

Im Zeitalter des Kali, gibt es kein anderes Mittel, kein anderes Mittel, kein anderes Mittel zur Selbsterkenntnis, als das chanten (anrufen/rezitieren) der heiligen Namen, chanten der heiligen Namen, chanten der heiligen Namen Gottes. (Brihan-naradiya Purana 3.8.126)

Allein die 18 Haupt-Puranas enthalten mehr als 500'000 Verse dazu kommen die 108 Upanishaden und das vedanta-sutra, und in keinem anderen dieser Verse wird etwas dreimal wiederhlt!

Geheiligt werde Dein Name ...
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