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Sakina
@Vaijanath
| Zitat: |
| Ja, Christus soll laut Aussage von Balasai Baba in den letzten Jahren seines Lebens auch ständig im Gottesbewußtsein gewesen sein |
Was passiert mit dem Gottesbewustsein im "Schlaf".
Wie würdest du diesen Zustand beschreiben.
mfffggg gnostik
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Da ich nicht im Gottesbewußtsein bin, kann ich dies nur anhand der Beschreibungen in den Schriften und von Meistern erahnen und mit menschlich begrenzten Worten versuchen zu beschreiben, wie ich es verstehe. Vermutlich ist es sowohl viel komplizierter wie gleichzeitig auch viel einfacher.
Auf dem Weg zum Gottesbewußsein, so wird im Hinduismus gesagt, liegt der sog. Tandrazustand, der Zustand der jenseits von Schlaf, Tiefschlaf und Wachen ist. Sprich im Wachen wie im Schlafen sind sich diese Trilokanathas (Herr der Drei lokas (Welten)) ihrer Identität durchgehend völlig bewußt (vergleiche Muktananda: Spiel des Bewußtseins).
(Der sog. Wachschlaf ist auch ein durchgehend bewußter Zustand, allerdings ist man sich nur seiner Individualität durchgehend bewußt, wohl vergleichbar mit kosmischem Bewußtsein, in dem der Mensch erkennt, dass er nicht dieser Körper und diese Gedanken ist.)
Menschen im Zustand des Gottesbewußtseins sind sich ihrer Einheit mit Gott jederzeit bewußt. Sie brauchen sehr wenig Schlaf. Solche Wesen können auf der grobstofflichen Erde, in den feinstofflichen Welten wie Himmel und Hölle und anderen Ebenen einen Körper annehmen und agieren. (Vergleiche Yogananda: Autobiographie eines Yogis)
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Wie Jivatma beschrieb, gibt es zwei Formen von Gottesbewußtsein, das Bewußtsein in dem noch ein Hauch von Dualität besteht und Gott noch als Objekt wahrgenommen wird, obwohl man um die Einheit mit Ihm weiß und den Zustand völliger Einheit, in dem das unniverselle Subjekt und das unverselle Objekt miteinander völlig verschmolzen sind. Bei letzterem gibt es keinen Gott mehr, keine Welt, ja noch nicht einmal mehr Glückseligkeit. Angeblich würden sich die Yogis darüber streiten, welcher Zustand der höhere sei.
Ich persönlich denke, dass diese Namen von Bewußtseinszuständen zwar Etappen auf dem Weg bezeichnen, dass es aber gerade auf dem Weg zur Gottverwirklichung unzählige weitere Entwicklungen und Abstufungen gibt (Wie z.B. Einheitsbewußtsein). Auch ist es nicht statisch, man kann durchaus zeitweise Erfahrungen von höheren Bewußseinszuständen machen und wieder "zurückfallen". Allerdings trifft dies wohl für das Einheitsbewußtsein und das Gottesbewußtsein nicht mehr zu. Jemand in diesem Zustand weiß unmittelbar von seinem Zustand und seiner Gottesverwirklichung. Da gibt es keinen Zweifel. (Der Umkehrschluss gilt allerdings natürlich nicht, dass jemand der nicht an seinem Zustand zweifelt, dass dieser auch verwirklicht ist.) So eine dauerhafte Erleuchtung kann man vielleicht mit dem physikalischen Phänomen der Supraleitung vergleichen. Supraleitung existiert oder sie existiert nicht, es gibt nichts dazwischen und dieser Phasenübergang ist eindeutig.
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Diese scheinbare Hirarchie von Bewußtseinszuständen ist allerdings so zu verstehen, dass jemand in einem höheren Bewußtseinzustand schlicht mehr und feiner schwingendes Bewußtsein umfasst, mehr Verantwortung trägt, größere Zeiträume überblickt, und den Wesen die noch nicht in seinem Entwicklungszustand sind, dient, so wie ein idealer Politiker seinem Volk und eine Mutter ihren Kindern dient oder die Erde uns Menschen.
In dem Buch von R.J.Lees: Reise in die Unsterblichkeit wird übrigens geschildert, dass wir alle im traumlosen Tiefschlaf in eine feinstoffliche Übergangswelt hinüberwandern, eine Welt, in der wir auch Kontakt mit den verstorbenen Seelen haben sollen. Gedanken, die sich wohl auch mit den Vorstellungen einiger muslimischer Richtungen deckt. Esoterisch gesehen existieren diese Ebenen ja parallel zu unserer, nur auf einer "feineren Schwingungsebene". Hat jemand nun eine solche höhere Schwingung "verwirklicht", identifiziert er sich mit seinem auf dieser Frequenz liegenden Körper, dann kann er einfach von der einen Welt zur anderen gehen. Der umgekehrte Weg ist der der Materialisation, den Gottverwirklichte auch gehen können, denn sie sind Herr über die physikalischen Gesetze. So erschien Jesus den Jüngern in Fleisch und Blut. (Vergleiche auch hier Autobiograpie eines Yogis von Yogananda)
Lieber Gruß Vaijanath
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| Zitat: |
| Vergleiche Yogananda: Autobiographie eines Yogis |
Ja, schönes Buch
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