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Shivaismus oder Vishnuismus oder Krishnaismus?












Zitat:
Würde mich über Antworten von allen zu diesen Fragen freuen. Was ist die für Euch geradlinigste und/oder "schönste" Religionsphilosophie. Was wollt und könnt Ihr glauben?


Bei uns geht es nicht um „Glauben“.
Glauben ist Theorie und wenn dahinter keine Philosophie ist, ist es gar blinder Glaube. Es geht vielmehr um die Wesensart unserer ewigen Persönlichkeit (svarupa = transzendentaler Körper). Und damit untrennbar verbunden, um die individuelle Beziehung die jedes Lebewesen mit Krishna und Seinen persönlichen Erweiterungen hat.
Auf diesem Weg durchläuft man viele verschiedene Stufen der Erkenntnis die direkt im Innern wahrgenommen werden können.
Diese sind alle im Bhakti-rasamrita-sindhu von Srila Rupa Gosvami genau beschrieben. So kann der Praktizierende Bhakti-yogi genau feststellen wo er steht, wie weit er fortgeschritten ist.

Gruss
@Jivatma, Vaijanath

Ein Tag ist bei deinem Herrn wie nach eurer Berechnung tausend Jahre.
[Sure 22. Die Wallfahrt: Der Koran, S. 607 (vgl. Sure 22, 47) (c) Verlag W. Kohlhammer]

4 Gott ist es, der Himmel und Erde, und (alles) was dazwischen ist, in sechs Tagen geschaffen und sich daraufhin auf dem Thron zurechtgesetzt hat (um die Welt zu regieren). Außer ihm habt ihr weder Freund noch Fürsprecher. Wollt ihr euch denn nicht mahnen lassen? 5 Er dirigiert den Logos vom Himmel zur Erde. Hierauf steigt er (d.h. der Logos) (wieder) zu ihm auf. (Das vollzieht sich alles) in einem Tag, dessen Ausmaß nach eurer Berechnung tausend Jahre sind.
[Sure 32. Die Anbetung: Der Koran, S. 733 (vgl. Sure 32, 4-5) (c) Verlag W. Kohlhammer]

* 1 Einer hat nach einer Strafe gefragt, die hereinbrechen wird. 2 Für die Ungläubigen kann sie niemand abwehren, 3 (wenn sie) von Gott, zu dem die (Himmels)leiter emporführt (w. dem mit der Himmelsleiter) (über sie verhängt wird). - 4 Die Engel und der Geist steigen (auf der Himmelsleiter) zu ihm auf in einem Tag, dessen Ausmaß (nach menschlicher Berechnung) fünfzigtausend Jahre sind. - 5 Sei nun schön geduldig (und laß dich durch das vorläufige Ausbleiben der Strafe nicht beirren)!
[Sure 70. Die Himmelsleiter: Der Koran, S. 1009 (vgl. Sure 70, 1-5) (c) Verlag W. Kohlhammer][


Können diese Tage und Jahre 1000 und 50000 irgendwie nach eurem System benannt werden?

Gruss
Nasruddin
Zitat:
Sobald Licht existiert gibt es auch das "Nicht-Licht" oder den Schatten. Es entstehen beide, und in der Folge sind sie nun entweder im Gleichgewicht oder es überwiegt eine der Seiten.

http://www.info3.de/ycms/printartikel_1681.shtml

jivatma:
Zitat:
Wo Licht ist, kann kein Schatten sein. Nur durch die Abwesenheit des Lichtes ist es möglich das Schatten existieren kann.


Ich stelle mir die Sonne in der Wüste vor - selbst dort wirft sie Schatten - jeder Gegenstand, jede Person erzeugt Schatten - wo scheint eine Sonne ohne Schatten ?

Sobald ein Mensch sein Ich als Licht, als Instanz der Erkenntnis und Verantwortung für das eigene Schicksal erlebt, lernt er seinen Schatten kennen.

Zitat:
Irgendwie erinnert es mich an das Höhlengleichnis -


http://anthronrw.blogspot.com/2007/08/ein-gleichnis.html

quelle: rudolf steiner + licht schatten
Übrigens: nebenbei gefunden

Zitat:
....verbreitete sich der Glaube, Gott zeige sein Wohlgefallen durch Gewährung irdischer Reichtümer,....


weil es hier auch um irdische und nicht irdische Reichtümer geht...

http://www.bwl-bote.de/20020815.htm

Wir erleben eine Zeit, in der der Mensch scheinbar nur etwas gilt, wenn er durch Besitz glänzen kann.
Der spirituelle Meister wird genauso vermarktet - so scheint es - wie alles, was Wert hat oder haben sollte.

Die Wertegesellschaft hat sich entwickelt und es hat den Anschein, als sei ein Leben ohne Wertigkeit nicht möglich.
@jivatma

Lieber Jivatma, auf meine Aussage s.u antwortest Du:
Zitat:
Zitat:
Der Kashmir Shivaismus ist noch ein Fitzelchen konsequenter in seinem Monismus, fast schon wie der Buddhismus und kommt daher auch in einigen Aspekten der Grenze zum Atheismus (nicht in westlichem Sinne, sondern in dem Aspekt, dass Gott keine Persönlichkeit ist) nahe. Gott erschafft das Universum, wobei Er der Schöpfer, der Plan und das Baumaterial der Schöpfung ist. Und Er wird am Ende genauso alles wieder in sich aufnehmen.

Das bedeutet das da am Anfang ein Wunsch sein muss.
Aber wie kann es einen Wunsch geben wenn es angeblich keine Person gibt?


Nun auch in den Veden steht, dass Gott am Anfang der Schöpfung sagt: Ich bin Einer, ich will viele werden

Der K-Shivaismus spricht einfach davon, dass es Gottes Natur, seine Eigenschaft, sein "sport" ist, zu erschaffen, so wie Wasser die Eigenschaft hat nass zu sein.

LG Vaijanath
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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