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Im Kaliyuga nehmen viele dieser "falschen Führer" auf der Erde Geburt.
Diese Welt die unter der Kontrolle des einen Höchsten Herrn steht wird durch das Naturgesetz der Resonanz geleitet. Was immer wir aussenden das Empfangen wir. Dies macht uns in gewisser Weise zu "Kreatoren" unserer Wirklichkeit. Aber das bedeutet nicht das wir damit die Naturgesetze der Resonanz aufheben können!
Wenn nun jemand glaubt "Gott" werden zu können, mit Gott verschmelzen zu können, in Sanskrit genannt sayujya wird er gemäß Resonanzgesetz auch auf Seelen treffen die das Verlangen haben
diese Lehre anderen zu lehren = Gleiches zieht Gleiches an.
Das gleiche gilt auch für andere Bedürfnisse des Lebewesens das vom falschen "Ich" geleitet wird. So findet das Volk das sich nach einem starken Führer sehnt seinen Führer dem es blind gehorchen kann und über Leichen geht. Oder die jungen Menschen die ihre Idole aus Musik und Film bewundern. So werden dann Seelen wie Elvis Presley oder Michel Jackson angezogen und nehmen Geburt.
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Erst wenn jedoch das Lebewesen erkennt das es ewig dem Höchsten Herrn untergeordnet ist und sich Ihm ergibt, wird alle Illusion aus seinem Bewusstsein entfernt. Da es sich demjenigen ergeben hat unter dessen Kontrolle sich die illusionierende Energie (Maya-shakti) befindet. (siehe BG 7.44)
Aus diesem Grund erklärt Krishna in der BG das von allen Transzendentalisten (Gijani, Karma-Yogi, Hatha-Yogi etc.) der Bhakti-yogi der beste ist. (siehe BG 6.47) Weil erst dieser sein eigenes ursprüngliches Wesen und das Wesen Gottes erkannt hat und auch danach lebt.
Grüsse
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@jivatma
| Zitat: |
| Ein Gnostiker wie Meister Eckert, der philosophische Spekulation betreibt um die materielle Natur von der spirituellen Natur zu unterscheiden, ist gezwungen sein Ego aufzugeben. |
Ein Diener kann nur derjenige sein, der seine persönlichen Ziele und Wünsche ( damit auch seine Wirklichkeiten = Ego ) aufgibt und sich dem Gott hingibt.
| Zitat: |
| "Jivera svarupa haya Krsnera nitya dasa" = "das ewige Wesen der individuellen Seele ist es, ein ewiger Diener Krishnas (Gottes) zu sein" |
Wie der Gnostiker Meister Eckart auch tat. Er kannte wohl Krishna nicht aber er handelte gemäss Krishna ( Kristus ? ).
| Zitat: |
| Der Unpersönlichkeits-Philosoph (Mayavadi) erklärt nun einfach; "diese materielle Welt ist Illusion", aber das ist eben falsch. |
Ich kenne so etwas wie die Unpersönlichkeits-Philosophie nur aus dem Koran, dass Gott etwas alleiniges, einziges und ewiges ist. Das nicht zeugt und nicht gezeugt wird und keinem Wesen gleicht. Die Welt ist fana = Illusion. Damit wird der Mensch als ein Gefangener seiner eigenen Illusionen betrachtet. Dieser Mensch kann aber die Wahrheit nur in sich selbst erfahren, wenn er den Fallen der Illusion entgeht. Dazu gibt es Helfer, die diesen Weg bereits gemacht haben, und demjenigen als ( Sherpa ) Freund und Lastenträger Dienen sich zu finden.
Aus der Sicht der Liebenden und diejenigen die es werden wollen ...
Gruss
Nasruddin
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@jivatma
@gabriele
@nasruddin
Liebe Freunde,
Liebe Mitdiskutanten und -onkels,
An diese Stelle möchte ich einmal die Frage stellen: Was bedeutet Monotheismus, was Monismus, Pantheismus? Und , auf welche Grundlage wollt Ihr persönlich die Schöpfung und Gott stellen.
Betrachten wir Christentum und Islam (nicht deren mystischen Zweige), so haben diese mit Gott und seinem ewigen Widersacher (das Böse), letztlich eine Zweiheit, einen letzten Dualismus. Die Klein-Fritzchenfrage, warum der Liebe Gott nicht den bösen Satan vertreibt, zielt ja bereits auf diesen Dualismus, der auch nicht dadurch aufgelöst werden kann, dass man dem Menschen seinen freien Willen gewähren lassen muss. Denn dann haben wir ja am Anfang wohl zwei, am Ende aber sogar mehr als Zwei, denn der freie Mensch kann sich auch ewig gegen Gott entscheiden. Gott erschafft am Anfang also den Menschen und das Böse, am Ende ist aber immer noch Gott, der Mensch und das (besiegte) Böse da. Da ist zwar nur Ein Gott, aber zumindest das Böse scheint ihm (fast)in bezug auf seine Macht und seine Zeitlichkeit ebenbürtig zu sein. Dieses Verständnis ist für mich daher gerade noch ein Monotheismus und wäre fast ein Dualismus mit dem Bösen als zweite wiederstreitende "Gottheit".
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Die mystischen Zweige des Christentums, die gnostischen Evangelien (d.h. die Eingeweihtenlehre von Christus) und die mystische Lehre des Islam, der Sufismus sprechen recht offensichtlich von einem Monotheismus, davon, dass Alles aus oder von Gott kam und letztlich alles wieder zu Gott zurückkommt, bzw. eingeht. Gott ist am Anfang und am Ende.
Vedanta im advaita-Verständnis (ich denke, das ist eigentlich die klare Mehrheit der Hindus, Brahmanen und Vedantagelehrten, Wikipedia: Innerhalb des Vedanta gibt es mehrere Richtungen, von denen der Advaita-Vedanta heute die bedeutendste ist. ) entspricht den westlichen Mystikern, geht aber vielleicht noch etwas weiter, denn es spricht ganz konsequent davon, dass Gott dieses Universum aus sich selbst heraus erschaffen hat, dass der Mensch letzlich Eins mit Gott ist, jivatma=Paratma. Gott ist am Anfang und am Ende Eins. Ein klarer Monotheismus, eigentlich schon ein Monismus, ein Pantheismus: Alles ist Eins.
Der Kashmir Shivaismus ist noch ein Fitzelchen konsequenter in seinem Monismus, fast schon wie der Buddhismus und kommt daher auch in einigen Aspekten der Grenze zum Atheismus (nicht in westlichem Sinne, sondern in dem Aspekt, dass Gott keine Persönlichkeit ist) nahe. Gott erschafft das Universum, wobei Er der Schöpfer, der Plan und das Baumaterial der Schöpfung ist. Und Er wird am Ende genauso alles wieder in sich aufnehmen.
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